FIONA ist Online
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FIONA - Flächeninformation und Online-Antrag
Das Projekt FIONA ist ein Online Flächenverwaltungssystem für Landwirte, welches durch das Ministerium für Ernährung und Ländlichen Raum Baden-Württemberg bereitgestellt wird. Um das System für die Antragstellung nutzen zu können, benötigen Sie eine Anmeldekennung, die Ihnen durch Ihre zuständige Behörde zugestellt wird.
Der Infodienst der Landwirtschaftsverwaltung Baden Württemberg stellt FIONA auch als Demoanwendung bereit, melden Sie sich als Benutzer "demo" mit dem Passwort "demo" an.
FIONA Geoinformationssystem
Nach der Anmeldung sehen Sie mehrere Registerkarten, unter anderem Geoinformationssystem (oben rechts). Starten Sie das GIS durch einen Klick auf Geoinformationssystem, die Anwendung wird gestartet (der Einstieg für den Landwirt erfolgt normalerweise über das Flurstücksverzeichnis). In der GIS-Oberfläche sehen Sie oben rechts ein Fragezeichen-Symbol, wenn Sie das anklicken, öffnet sich die Onlinehilfe FIONA GIS Modul, die einige Erläuterungen enthält.
Funktionalität
In FIONA stehen Ihnen unterschiedliche Funktionen zur Verfügung. Häufig verwendete Funktionen sind in der Funktionsleiste in der Menüleiste untergebracht. Hierzu zählt die Standard-Navigation (Zoom-In, Zoom-Out, Karte verschieben, etc.). Die Oberfläche des Moduls Geoinformation besteht aus den vier Komponenten:
- Übersichtsfenster (mit Anzeige des aktuellen Ausschnitts und voller Navigationsfähigkeit)
- Kartenfenster (mit unterschiedlichen Inhalten, die über die linke Registratur gesteuert wird)
- Menüleiste (mit den Schaltflächen der Kartenfunktionen)
- Einstellungen (die Registratur mit unterschiedlichen Bereichen für Legende, Kartenebenen, Druck, Suche, etc.)
Einstellungen
Im linken Bereich finden Sie die Registratur mit mehreren übereinander angeordneten Reiterkarten, die Ihnen eine Suche nach einem Ort, einer Flurstücksnummer (oder FLIK) ermöglicht, Sie können einen Kartendruck erstellen und die Legende einsehen. Hier ist auch die Suche nach Orten enthalten (beachten Sie, dass der Demodatenbestand nur einen kleinen Bruchteil der Geobasisdaten des Produktivsystems enthält).
Digitalisieren (neue Objekte anlegen)
Ein Highlight dieses Systems ist, dass Sie selbst Objekte erzeugen und dauerhaft auf dem Server speichern können. In der Demoanwendung werden diese nach der Abmeldung wieder gelöscht, im Produktivsystem bleiben sie natürlich erhalten. Damit wird es dem Landwirt ermöglicht, seine Schläge und Landschaftzselemente zu vermessen, zu speichern und wieder abzufragen
Der Inhalt des Kartenfensters kann mit dem gleichen Layout ausgedruckt werden, das von den durch die Verwaltung bereitgestellten Karten für die Landwirte schon bekannt ist.
Das System ermöglicht es dem Landwirt, mit den gleichen Geobasisdaten zu arbeiten wie die genehmigende Verwaltungsbehörde, was den gesamten Prozess wesentlich transparenter gestaltet, die Fehlerquote reduziert und eine erhebliche verbesserte Antragsqualität ermöglicht.
Die GIS-Lösung basiert vollständig auf Open Source
Das Vorläufer- und Schwesterprojekt wurde bereits Anfang 2005 durch das Ministerium für Wirtschaft, Verkehr, Landwirtschaft und Weinbau (MWVLW) Rheinland Pfalz FLOrlp in Betrieb genommen. Über das Kieler Abkommen war es möglich einen Großteil der eigens für die Lösung entwickelten Komponenten für das Ministerium für Ernährung und Ländlichen Raum Baden-Württemberg zu übernehmen und auch zu erweitern, wodurch auch wieder das MWVLW Rheinland Pfalz profitiert.
Alle Basis-Komponenten basieren vollständig auf Open Source und sind als Freie Software lizenziert, meist unter der GNU GPL, LGPL oder einer MIT- und BSD-kompatiblen Lizenz.
Weiterführender Kontakt
Für weitere Fragen können Sie sich an die Firma CCGIS wenden, die den Aufbau und Inbetriebnahme des Geoinformationssystems betreut. Für die Sicherheitskomponenten können Sie sich an die BGS-AG wenden, die einen auf Java-Technologie basierenden FrontController implementiert hat, der zwar noch nicht als Open Source Software lizenziert ist, über das Kieler Abkommen jedoch sicherlich auch anderen behördlichen Anwendern zur Verfügung gestellt werden kann.
Der Betreiber des System ist das IZLBW als Dienstleister des Ministerium für Ernährung und Ländlichen Raum Baden-Württemberg.
