Handbuch Geoportal komplett

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Inhalt:

  1. Allgemeines zur Benutzerverwaltung
  2. Recherche / Suche
    1. Allgemeines zur Recherche
    2. Suche nach Diensten
    3. Suche nach Adressen und Administrativen Einheiten (Gazetteer)
    4. Suche nach Inhalten des Portals
    5. Metadatensuche über PortalU
    6. Erweiterte Suche
    7. Trefferanzeige
  3. Funktionen
    1. Allgemeine Funktionen
    2. Erweiterte Funktionen für registrierte Nutzer
  4. Administration
    1. Zentraladministrator
      1. Verwalten der registrierenden Stellen (Institutionen)
      2. Autorisierung einer Person als Bereichsadministrator
      3. Rollenkonzept für Bereichsadministratoren
      4. Verwalten der OpenSearch Schnittstellen
    2. Bereichsadministratoren
      1. Registrierung von WMS
      2. Registrierung von WFS
      3. Veröffentlichung von Informationsressourcen
      4. Editieren von Service-Metadaten
      5. Autorisierung des Dienstezugriffs (OWS Proxy)
      6. Kontrolle der Dienste (Monitoring)
      7. Kontrolle der Nutzung von Diensten (Proxy Logs)
      8. Benachrichtigung der Abonnenten
      9. Erstellen eigener Oberflächen
  5. APIs
    1. GET-Parameter
    2. Integration in externe Seiten
    3. Capabilities Proxy
  6. INSPIRE Umsetzung siehe auch weitere Infos zu INSPIRE
    1. Abgabe von Metadaten für INSPIRE
    2. Beschreibung der Metadateneditoren
    3. INSPIRE Katalogfunktion
  7. Umgang mit Nutzungsbedigungen
  8. Installation
  9. Architektur
  10. Logging
  11. FAQ

Inhalt:

  1. Allgemeines zur Benutzerverwaltung
  2. Recherche / Suche
    1. Allgemeines zur Recherche
    2. Suche nach Diensten
    3. Suche nach Adressen und Administrativen Einheiten (Gazetteer)
    4. Suche nach Inhalten des Portals
    5. Metadatensuche über PortalU
    6. Erweiterte Suche
    7. Trefferanzeige
  3. Funktionen
    1. Allgemeine Funktionen
    2. Erweiterte Funktionen für registrierte Nutzer
  4. Administration
    1. Zentraladministrator
      1. Verwalten der registrierenden Stellen (Institutionen)
      2. Autorisierung einer Person als Bereichsadministrator
      3. Rollenkonzept für Bereichsadministratoren
      4. Verwalten der OpenSearch Schnittstellen
    2. Bereichsadministratoren
      1. Registrierung von WMS
      2. Registrierung von WFS
      3. Veröffentlichung von Informationsressourcen
      4. Editieren von Service-Metadaten
      5. Autorisierung des Dienstezugriffs (OWS Proxy)
      6. Kontrolle der Dienste (Monitoring)
      7. Kontrolle der Nutzung von Diensten (Proxy Logs)
      8. Benachrichtigung der Abonnenten
      9. Erstellen eigener Oberflächen
  5. APIs
    1. GET-Parameter
    2. Integration in externe Seiten
    3. Capabilities Proxy
  6. INSPIRE Umsetzung siehe auch weitere Infos zu INSPIRE
    1. Abgabe von Metadaten für INSPIRE
    2. Beschreibung der Metadateneditoren
    3. INSPIRE Katalogfunktion
  7. Umgang mit Nutzungsbedigungen
  8. Installation
  9. Architektur
  10. Logging
  11. FAQ Inhaltsverzeichnis

Contents

Mapbender Moduldokumentation


OpenLayer mit WMC Dokument laden


GET-Parameter

  • beim Start einer Mapbender-Anwendung können Parameter per GET übergeben werden
  • GET-Parameter


Capabilities Proxy

Administratoren

Das Geoportal unterscheidet zwischen Zentraladministratoren und Bereichsadministratoren zur Administration. Lesen Sie im Folgenden, welche Möglichkeiten den unterschiedlichen Administratoren zur Verfügung stehen.


Zentraladministrator

Administrationsoberfläche

PortalAdmin_DE - Anwendung für die Zentraladministratoren

Nach der Anmeldung kann der Zentraladministrator die Oberfläche PortalAdmin_DE aus der Liste der Anwendungen auswählen. Die Oberfläche stellt die wichtigsten Module zur Verwaltung der datenanbietenden Stellen zur Verfügung.

Aufgaben des Zentraladministrators

Verwalten der registrierenden Stellen (Institutionen)

Institution anlegen und editieren

Die Verwaltung der Stellen erfolgt über die GUI PortalAdmin_DE. Im Bereich Gruppen 01 gibt es für diesen Zweck das Modul Gruppe anlegen und editieren. Die registrierenden Stellen werden zentral vom Administrator verwaltet. Sie werden jeweils als eine Mapbender Gruppe (Eintrag in der mb_group Tabelle) angelegt. Die Gruppe beinhaltet außerdem die Kontaktinformationen der jeweiligen Institution. Grundsätzlich könnte man diese Gruppen für alle Behörde automatisch anlegen lassen (evtl. aus LDAP) - aber natürlich nur für den Fall, dass ein zentrales Verzeichnis der Behörden existiert! Man kann für jede Gruppe eine URL zu einem Logo angeben. Dieses Logo wird sowohl von der Metadatenanzeige, als auch von der Trefferanzeige bei der Suche verwendet.


Autorisierung einer Person als Bereichsadministrator

Ein Bereichsadministrator muss Mitglied in zwei Gruppen sein, um seine Aufgaben erfüllen zu können

  1. Gruppe Bereichsadmin - berechtigt ihn auf die Verwaltungsoberfläche Administration_DE für die Mandanten zuzugreifen
  2. Gruppe Behörde/Institution - ist eine Gruppe, die die Kontaktdaten der Organisation enthält, in deren Namen der Bereichsadministrator Dienste/Metadaten veröffentlicht.

Die Gruppe Bereichsadmin hat insbesondere Zugriff auf folgende Administrationswerkzeuge:

  1. Dienste zu registrieren
  2. Metadaten zu editieren
  3. Dienste zu veröffentlichen
  4. Abonnenten zu kontaktieren
  5. Dienste abzusichern
  6. Dienstezugriffe zu loggen
  7. Dienste überwachen zu lassen
  8. Anwendungen zu erzeugen
  9. Zugriffsberechtigungen zu erteilen


Rollenkonzept für Bereichsadministratoren

Rollenzuweisung

Die Gruppe der Behörde/Institution, die dem Bereichadministrator zugewiesen wird, ist dessen primary group. Man kann das mit der Dienststelle des Bereichsadministrators identifizieren. Die veröffentlichten Daten werden grundsätzlich (wenn nicht explizit anders gewünscht) mit den Kontaktdaten dieser Gruppe angereichert.

Um der Beziehung zwischen Bereichsadministrator und einer Institution diese Rolle zuzuweisen, muss dieser Relation die Eigenschaft primary group mitgegeben werden. Das geschieht über das Modul Rollenzuweisung im Bereich Rollen 02 der GUI PortalAdmin_DE. Nach Auswahl der jeweiligen Gruppe kann ein Nutzer markiert und diesem dann über das DropDown Menu (links oben) eine Rolle zugewiesen werden. (siehe auch Talk:Group)


Wichtig: Es werden nur Daten veröffentlicht und in der Suche recherchierbar, die von Bereichsadministratoren mit einer primary group Beziehung registriert wurden. Diese Beziehung wird vorausgesetzt!


Workflow zur Einrichtung eines Bereichsadmins

  1. Erstellen einer Gruppe für die registrierende Stelle (Dienststelle). Wichtig: Die Kontaktdaten richtig und vollständig ausfüllen, da diese Angaben automatisch in die nach außen abzugebenden Metadaten übernommen werden.
  2. Zuordnung des Nutzers (hat sich vorher selbst registriert) in die Gruppen
    • Bereichsadmin
    • registrierende Stelle (s.o.)
  3. Zuweisung der Beziehung Nutzer->registrierende Stelle zur Rolle primary group


Verwalten der OpenSearch Schnittstellen

gp.opensearch in phppgadmin ausgewählt

Die unter der Rubrik Metadaten angezeigten Kataloge werden in der Mapbender Datenbank in der Tabelle gp_opensearch verwaltet. Um eine Schnittstelle hinzuzufügen bzw. um die Standardfilter der Schnittstelle zu bearbeiten, muss die Tabelle mit Hilfe eines DB Clients editiert werden. Man kann als Suchfilter auch einzelne Länderkataloge aus und einbeziehen. Dieses Prinzip unterscheidet die OpenSearch Schnittstelle von PortalU von den CSW Schnittstellen.


Vorgehen bei Hinzufügen einer OpenSearch Schnittstelle (Beispiel phppgadmin)

Einträge in der Tabelle gp_opensearch (phppgadmin)
  1. Tabelle gp_opensearch in der Datenbank aussuchen
    • Mit Durchsuchen können die Einträge der Tabelle angezeigt werden
    • Mit Einfügen können neue Opensearch-Schnittstellen eingefügt werden
  2. Einträge der Tabelle mit Klick auf "Durchsuchen anzeigen lassen.
    • Möglichkeiten
      • bestehende Datensätze bearbeiten
      • bestehende Datensätze löschen
      • Neuen Datensatz anlegen
  3. Neuen Datensatz anlegen
Neuen Opensearch Schnittstelle eintragen (phppgadmin)
    • Einträge
      • os_id: wird automatisch vergeben
      • os_name: Name für Schnittstelle (erscheint in der Trefferdarstellung im Geoportal)
      • os_url: URL zur Opensearch-Schnittstelle
      • os_p: 1 (Bedeutung unbekannt)
      • os_h: 10 (Anzahl der Treffer pro Seite)
      • os_cascade: false/true
      • os_standard_filter: Standardfilter der Opensearch-Schnittstelle
      • os_version: Angabe zur Version der Schnittstelle

Bereichsadministratoren

Bereichsadministratoren können Dienste verwalten und mit Metadaten anreichern. Ihnen steht die Administrationsanwendung Adminstration_DE zur Verfügung. Diese verfügt nicht über die Rollenzuweisung, das Anlegen zentraler Gruppen und die Kategorieerstellung (siehe Anwendung PortalAdmin_DE).

Die Gruppe Bereichsadmin hat insbesondere Zugriff auf folgende Administrationswerkzeuge:

  1. Dienste zu registrieren
  2. Metadaten zu editieren
  3. Dienste zu veröffentlichen
  4. Abonnenten zu kontaktieren
  5. Dienste abzusichern
  6. Dienstezugriffe zu loggen
  7. Dienste überwachen zu lassen
  8. Anwendungen zu erzeugen
  9. Zugriffsberechtigungen zu erteilen


Allgemeines

Anmeldung
GUI-Auswahl
  • Die Anmeldung zur Administrationsoberfläche erfolgt über die Hauptseite
  • Nach der Anmeldung muss unter Kartenviewer die entsprechende Anwendung (Adminstration_DE ausgewählt werden)
  • Es werden 6 Bereiche zur Administration angeboten
    • WMS
    • WFS
    • WMC
    • Nutzer
    • Anwendung
    • Autorisierung

Administrationsbereiche

Registrierung von WMS


Registrierung von WFS

Veröffentlichung von Informationsressourcen

Die Informationsressourcen der registrierten Dienste wie

  1. WMS
  2. Layer
  3. WFS
  4. Featuretypes

werden veröffentlicht, wenn im Metadateneditor am jeweiligen Objekt (Layerbaum/Featuretypebaum) ein Haken gesetzt wurde. Die Resssourcen sind dann als searchable markiert und werden in die Suche übernommen. Das Flag searchable existiert in der layer sowie in der featuretype Tabelle.

Bei der erstmaligen Registrierung eines WMS wird der Content erst zeitversetzt in der Suche sichtbar. Die Suche erwartet, dass zumindest ein Monitoring Prozess durchlaufen wurde. Da das alle 2 Stunden erfolgt, kann es sein, dass die Ressourcen erst zwei Stunden nach der Registrierung in der Suche erscheinen.

Die Suche nach WMS/Layern erfolgt nicht direkt auf den originären Mapbender Datenbanktabellen. In regelmäßigen Abständen wird eine speziell indizierte Suchtabelle generiert. Das Update erfolgt in Rheinland-Pfalz alle 30 Minuten über einen cronjob. Man kann das Update jedoch auch bei Bedarf händisch starten. Bei den ca 250 Diensten mit ca 1500 Layern dauert die Generierung der Suchtabelle inkl. ihrer Indizierung 3 Sekunden.

Die Datenabgabe über die CSW Schnittstelle erfolgt über einen geonetwork Katalog. Dieser wird in der Nacht mit neuen ISO19139-Metadaten aus dem Geoportal beschickt. Die Ableitung der Metadaten wird über einen cronjob gesteuert. Der geonetwork Katalog und damit die Informationen im CSW sind also immer tagesaktuell.

Editieren von Service-Metadaten

Das Editieren von Service-Metadaten erfolgt über die Anwendungen admin_wms_metadata, admin_wfs_metadata und admin_wmc_metadata. Diese können über die Anwendung Administration_DE gestartet werden

Autorisierung des Dienstezugriffs (OWS Proxy)


Kontrolle der Dienste (Monitoring)

Kontrolle der Nutzung von Diensten (Proxy Logs)

Benachrichtigung der Abonnenten

Abonnenten benachrichtigen - WMS auswählen
Abonnenten benachrichtigen - Mailfromular

Registriert und angemeldete Benutzer des Geoportals haben die Möglichkeit, sich für WMS ein Abo zu bestellen, über das sie mit Neuigkeiten zu dem Dienst informiert werden.

Über die Oberfläche Administration_de - WMS Administration besteht über die Option "Abonnenten benachrichtigen" die Möglichkeit eine Nachricht an alle Abonnenten zu verschicken. Dieser Prozess erfolgt in zwei Schritten. Im ersten Fenster werden alle WMS angezeigt, für die die Möglichkeit besteht, Nachrichten zu verschicken. Mit dem Setzen eines Hakens im Feld "Benachrichtigung" wird der Dienst ausgewählt und mit dem Klick auf den Button "Erzeuge Mail Formular" öffnet sich ein neues Fenster, in dem die Nachricht verfasst und anschließend verschickt werden kann.

Erstellen eigener Oberflächen


WMC


Nutzer

Benutzeradministration


Nutzer anlegen /editieren

  • Mit der Eingabemaske (s.u.) können neue Benutzer angelegt bzw. bestehende Nutzer editiert werden
  • Eingaben werden in der Tabelle geoportal.mb_user eingetragen
Benutzer anlegen
Feld Eingabemaske Tabellenspalte in der Tabelle
Nutzer
Nutzername mb_user_name
Vorname mb_usr_firstname
Nachname mb_usr_lastname
Akademischer Titel mb_usr_academictitle
Passwort mb_usr_password
Beschreibung mb_usr_description
Email mb_usr_email
Telefon mb_usr_phone
Fax mb_usr_facsimile
straße mb_usr_street
Hausnummer mb_usrhousenumber
Delivery Point mb_usr_delivery_point
Postleitzahl mb_usr_postal_code
Stadt mb_usr_city
Organisation mb_usr_organisation_name
Behörde mb_usr_department
Position mb_usr_position_name
Staat mb_usr_country


Gruppen anlegen

  • Eingaben in der Maske werden in der Tabelle geoportal.mb_group eingetragen
  • es können neue Gruppen angelegt bzw. bestehende Gruppen editiert werden
Gruppe anlegen
Feld Eingabemaske Tabellenspalte in der Tabelle
Name mb_group_name
Titel mb_group_title
Beschreibung mb_group_description
Adresse mb_group_adress
Postleitzahl mb_group_postal_code
Stadt mb_group_city
(Bundes)Land mb_group_stateorprovidence
Staat mb_group_country
Telefonnummer mb_group_voicetelephone
Faxnummer mb_group_facsimiletelephone
Email mb_group_email
Logo mb_group_logo_path


Nutzer in Gruppe übernehmen

Benutzer einer Gruppe zuordnen
  • Mehrere Benutzer können gleichzeitig oder einzeln einer Gruppe zugeordnet werden
  • Mehrere Benutzer können gleichzeitig oder einzeln einer Gruppe entfernt werden
  • Die Zuordnung wird in der Tabelle geoportal.mb_usr_mb_group gespeichert


Anwendung

Autorisierung

Adiminstration Autorisierung

Oberflächen externen Nutzern zuordnen

  • Es können einem oder mehreren Benutzern gleichzeitig die Aufrufrechte an einer GUI zugewiesen oder entzogen werden.
  • Einträge werden in der Tabelle geoportal.gui_mb_usr gespeichert
  • Es können nur Recht von Oberflächen vergeben werden, zu denen der Nutzer, der die Rechte vergeben möchte, auch selber die Rechte dazu hat.

Oberflächen externen Gruppen zuordnen

  • Es können einem oder mehreren Gruppen gleichzeitig die Aufrufrechte an einer GUI zugewiesen oder entzogen werden.
  • Einträge werden in der Tabelle geoportal.gui_mb_group gespeichert
  • Es können nur Recht von Oberflächen vergeben werden, zu denen der Nutzer, der die Rechte vergeben möchte, auch selber die Rechte dazu hat.

Benutzern das editieren von Anwendungen erlauben

  • Hier können Anwendungen ausgewählt werden, die ein Benutzer verändern dürfen soll.
  • Dem Anwender muss dazu auch die GUI „Administration_DE“ freigeschaltet sein, ansonsten hat er keine Möglichkeit, auf die Anwendung zuzugreifen.
  • In der Tabelle geoportal.mb_user_gui erhält der Nutzer dann in der Spalte mb_user_type den Eintrag „owner“ (ansonsten NULL) Inhaltsverzeichnis

Wie ist der generelle Verzeichnisaufbau der Installation auf dem Linux-Server?

Zur Zeit sind in der Standardinstallation die Anwendungen unter /data abgelegt.


Logging

Mapbender

  • /data/mapbender/log: hier werden die Log-Dateien mit dem aktuellen Datum hinterlegt (z. B. mb_error_2011_05_17.log)
  • laufende Anzeige kann erfolgen über:
tail -f mb_error_2011_05_17.log

Mapbender Logging der Zugriffe in der mb_log

PHP

  • Die Log-Dateien für PHP sollten den Konventionen entsprechend im Verzeichnis /var/log/php abgelegt werden. Die Konfiguration wird in der Datei /etc/php5/apache2/php.ini vorgenommen.

In der php.ini sind die folgenden Einstellungen vorzunehmen:

  • log_errors = On
  • error_log = /var/log/php/error.log

(siehe auch Installation_de#PHP_Konfiguration

PHP Log Einstellungen der VM

cli/php.ini
error_reporting  =  E_ERROR
display_errors = Off
log_errors = On
error_lop = /tmp/php5_cli_errors
memory_limit = 300M
apache2/php.ini
short_open_tag = Off
error_reporting  =  E_ERROR
display_errors = Off
log_errors = On
error_lop = /tmp/php5_apache_errors
memory_limit = 300M

Apache

  • Die apache-Logs sind unter /var/log/apache2/ zu finden.


PostgreSQL

  • Die Log-Dateien für die PostgreSQL-Datenbank sind unter /var/log/postgresql/ zu finden.


Firebug

Konfigurationsdateien

Mapbender

/data/geoportal.conf
/data/extents_geoportal_rlp.map
/data/extent_service_geoportal_rlp.conf
/data/extent_service_geoportal.conf

PHP

  • /etc/php5/apache/php.ini


PostgreSQL

  • /etc/postgresql/8.3/geoportal/postgresql.conf
  • /etc/postgresql/8.3/geoportal/pg_hba.conf - Benutzerzugriffskontrolle

Cronjobs auf der Datenbank

Löschen der Monitoring Informationen, die älter als 2 Monate sind. Das System wird sonst zu langsam und die Datenbank zu voll.

delete from mb_monitor where to_timestamp(timestamp_begin) <  now() - interval '60 days';

Apache

Für einige Anwendungen sind im Verzeichnis /etc/apache2/conf.d/ Konfigurationsdateien hinterlegt (mediawiki.conf phpmyadmin.conf phppgamin.conf typo3backend.conf). Diesen Konfigurationen ist zu entnehmen, ob eine Authentisierung für den Zugriff eingebunden wurde. Dies ist zum Beispiel beim phpPgAdmin der Fall.

Diesen Dateien ist auch die Information zu entnehmen, wo die Dateien für die Authentisierung für den Apache auf diese Verzeichnisse liegen:

AuthUserFile /data/access/.phppgadmin

Die Passworte müssen neu gesetzt werden, z.B.:

htdigest -c .phppgadmin phppgadmin_geoportal postgresadmin

Einige Prozesse werden vom System in Intervallen angestoßen. Die Konfiguration ist in der crontab vorzunehmen. Hierzu gehört das Erstellen einer Materialized View, um die Performance der Suche zu erhöhen, das Monitoring der Dienste sowie einige Aufräumarbeiten, um das Filesystem sauber zu halten.

# m h  dom mon dow   command 
0,30 * * * * /usr/bin/psql -U postgres -f /data/mapbender/resources/db/materialize_wms_view.sql -p 5433 -d geoportal
#Monitoring der WMS Capabilities Dokumente für Gruppe 36 - Bereichsadmins
#7 2,4,6,8,10,12,14,16,18,20,22 * * * sh /data/mapbender/tools/monitorCapabilities.sh
#Löschen der typo3 tmp Dateien
55 * * * *                find /data/portal/typo3conf/ext/q4u_search/pi1/temp -name "*.typo3.xml"  -cmin +60 | xargs rm -f
#Löschen der Mapbender tmp Dateien - älter als 40 Minuten
55 * * * *                 find /data/mapbender/http/tmp  -name '*.*' -mmin +40 -type f | xargs rm -f
55 * * * *                 find /data/mapbender/http/tmp/wmc  -name '*' -mmin +40 -type f | xargs rm -f
#Löschen der Monitoring Ergebnisse
25 1,3,5,7,9,11,13,15,17,19,21,23 * * *                find /data/mapbender/tools/tmp -type f -print | xargs rm -f Inhaltsverzeichnis

Benutzer

Die Benutzer werden in der Mapbender Datenbank geführt. Dieses System bietet auf Wunsch die Möglichkeit mandantenfähig zu arbeiten. Die Benutzerverwaltung des CMS wird nicht benötigt. Die Anmeldung wird vom Typo3 an ein Mapbender Authentisierungsscript weitergeleitet. Das mediawiki übernimmt den Benutzer bei Bedarf in seine eigene Nutzerverwaltung.

Beide Komponenten (Typo3 und Mapbender) nutzen die selbe Technologie (PHP) und nutzen die selbe Session. Damit steht beiden Systemen die Information zur Verfügung, ob und welche Authentisierungsmerkmale eine Benutzer hat. Diese Merkmale können die Systeme für eine weiter Autorisierung intern nutzen.

Damit kann ein angemeldeter Nutzer, ohne sich nochmals anmelden zu müssen, auch die Inhalte des Wikis editieren. Die Mapbender Benutzerverwaltung (Tabelle mb_user) wurde um einige Spalten erweitert (Spalte:), um auch gewisse Personalisierungsmöglichkeiten im CMS anbieten zu können (Anzeige des Glossars, ...).


Rollen

Um die Editierung von Metadaten zu flexibilisieren wurde ein neues Rollenkonzept im Mapbender 2.7.2 implementiert. Dieses Konzept erweitert das Mapbender Datenmodell um eine Rolle, die ein Nutzer in seiner Beziehung zu einer Gruppe haben kann. Die wichtigsten Hintergünde findet man unter Rollenkonzept Inhaltsverzeichnis

Administration WFS

Laden

Die Registrierung von WFS-Diensten erfolgt über den Reiter "ADMIN WFS" in der Oberfläche Administration_DE. Hierzu steht eine Eingabemaske zur Verfügung in der eine GUI ausgewählt werden muss. Anschließend ist die URL des Dienstes einzugeben und der Dienst wird geladen. siehe auch Tutorium


Aktualisieren

Aktualisierung WFS / Einstellung OWSProxy

In der Eingabemaske muss aus einer Liste aller verfügbaren WFS, der Dienst ausgesucht werden, der aktualisiert werden soll. Nach der Auswahl verändert sich die Eingabemaske. Es wird angezeigt, welche WFS-Konfigurationen für den WFS vorhanden ist, und ob der OWSProxy für den Dienst aktiviert ist. nach Auswahl des Dienstes stehen folgen Bearbeitungsmöglichkeiten zur Verfügung:

  • Aktivierung bzw. Deaktivierung des OWSproxy (Die Eingabemaske hier entspricht der Eingabemaske wenn man Option "Sicherheits-Proxy" ausgewählt hat.)
  • Löschen eines WFS
  • Aktualisierung des WFS durch
    • Aufruf durch wfs_getcapabilities
    • Aufruf durch wfs_upload_url
  • Hinzuladen bzw. Entfernen einer WFS-Konfiguration aus einer GUI


Löschen

Hier sollte das Löschen von WFS erfolgen. Im Gegensatz zum Löschvorgang in Benutzeroberfläche "Aktualisieren" erhält man hier nach der Auswahl eins WFS eine Übersicht über die GUIs, in die der WFS eingebunden ist und welche Konfigurationen für den WFS verfügbar sind. Somit ist ein Abschätzung der Auswirkung des Löschens besser vorhersehbar.

WFS-Konfiguration Anwendung zuweisen

siehe oben "Aktualisieren"

Sicherheits-Proxy

siehe oben "Aktualisieren"

Metadaten Editor

Metadaten Editor - Auswahl WFS

Mit diesem Modul können Metadaten zu geladenen WFS eingepflegt bzw. verändert werden. Dazu stehen drei Reiter zur Verfügung. Im ersten Reiter "Select WFS" ist eine Auflistung aller geladenen WFS zu finden. Es können sowohl Metadaten für den Dienst als auch für einzelne featuretypes eingegeben werden. Die Eingabe der Metadaten ist unter den Reitern "Edit WFS metadata" und "Edit featuretype metadata" möglich. Im ersten Schritt muss ein WFS aus der Liste ausgewählt werden. Die Ansicht springt direkt auf den Reiter "Edit WFS metadata" und die Metadaten zu dem ausgewählten Dienst werden direkt angezeigt. Vor der Auswahl eines Dienstes könnenn die beiden Reiter "Edit WFS metadata" und "Edit featuretype metadata" ausgwählt werden. Diese beinhalten keine Daten und die Auswahl eines Dienstes in diesen beiden Reitern ist nicht möglich. Im Reiter "Edit featuretype metadata" muss links oben im Ordnerbaum erst noch der featurtype ausgewählt werden, für den die Metadaten angelegt bzw. editiert werden sollen.

Metadaten Editor - Dienste-Metadaten editieren
Metadaten Editor - Featuretype-Metadaten editieren


Featuretype Modul einrichten

Löschen von WFS Modulen

WFS-Konfiguration löschen

Hier besteht die Möglichkeit, einzelne WFS-Konfigurationen zu löschen, die nicht mehr benötigt werden. Der Dienst bleibt dabei im System erhalten. In der WFS-Liste sind alle im System geladenen WFS enthalten. nach der Auswahl des gewünschten WFS werden alle vorhandenen Konfigurationen des WFS aufgeführt. Hier können dann die entsprechenden Konfigurationen ausgewählt und anschließend gelöscht werden. Inhaltsverzeichnis

Verwaltungsmodule WMS

Laden

Dienste laden

Die Registrierung von Kartendiensten erfolgt durch den Metadatenerfasser in einer für ihn angepassten Administrationsoberfläche (hier und in der Regel: Administration_DE). Die Administrationsoberfläche enthält einen Reiter ADMIN WMS (siehe Abbildung). In diesem Reiter sind die Module integriert, mit denen Kartendienste dem System bekannt gemacht und verwaltet werden können.

Dienste werden immer in einen Container (GUI) geladen. Diese Container müssen keinen weiteren Funktionalitäten zur Verfügung stellen, sondern können auch lediglich der Strukturierung der Dienste dienen. Hier ist wichtig, dass der Begriff der GUI klar ist: Eine Mapbender GUI kann entweder als Dienste-Container oder als WebGIS Anwendung verwendet werden. Die GUI ist gleichzeitig auch Autorisierungsschicht. Der Nutzer oder die Gruppe, die einer GUI zugeordnet wird, hat die Berechtigung auch auf die Dienste dieser GUI zuzugreifen. Das Prinzip wirkt sich automatisch auf den Security-Proxy - owsproxy aus!

Daher ist zunächst ein Container (hier GUI) auszuwählen (linke Auswahlliste) bzw. im Vorfeld anzulegen. Kartendienste werden über ihr Capabilities-Dokument dem System bekannt gemacht. In der Regel wird die URL auf das Dokument im entsprechenden Textfeld angegeben. Außerdem besteht grundsätzlich die Möglichkeit, modifizierte Capabilities-Dokumente auf dem Filesystem des Servers abzulegen und im Textfeld auf dieses Dokument zu verweisen. Dieses Verfahren ist jedoch für den Betrieb des Geoportals nicht sinnvoll und wird nur zu Testzwecken verwendet. Für den Betrieb einer Geodateninfrastruktur müssen die Capabilities-Dokumente der Dienste online verfügbar sein!

Seit 06/2012 gibt es die Möglichkeit beim Laden oder Aktualisieren von Diensten zu entscheiden, ob automatisch Mitteilungen über Twitter und/oder GeoRSS veröffentlicht werden. Bis zu diesem Zeitpunkt war die Veröffentlichung nur zentral konfigurierbar.

Laden von abgesicherten Diensten

Neben dem Verweis auf das Capabilities-Dokument können Authentisierungsparameter angegeben werden, und zwar für das HTTP-Digest- und -Basic Authentisierungsverfahren. Hierzu werden Benutzername und Passwort in den entsprechenden Eingabefeldern angegeben. Das Angeben der Authentifizierungsdaten führt dazu, dass das Portal die Dienste immer über dieses Verfahren anfragt. Im Mapbender-Client werden solche Dienste dann immer über den internen owsproxy genutzt, da der Javascript-Client nicht mit diesen Absicherungsverfahren arbeitet (das wäre auch sonst sehr unsicher, da die Authentifizierungsdaten dann im Client - Browser des Nutzers - abgelegt werden müssen). Für den Mapbender Javascript Client unterscheidet sich ein owsproxy gesicherter Dienst nicht von einem normalen OWS.

Aktualisieren

Das Aktualisieren von WMS Diensten erfolgt - wie auch das erstmalige Laden - über eine einfache Oberfläche. Dort muss die URL zum Dienst angegeben und anschliessend der Button upload geklickt werden.

Funktionsweise

Die Informationen der Capabilities des Dienstes werden erneut abgerufen und die vorherigen Informationen werden in der Mapbender-Datenbank überschrieben. Die UUID des Dienstes bleibt dabei erhalten! Wenn Layer hinzugekommen sind, werden diese an das Dienst Objekt angefügt. Layer die wegfallen werden gelöscht. Das WMS Objekt erhält einen neuen Zeitstempel.

Besonderheit: Man kann normalerweise zentral einstellen, ob die Service-Metadaten automatisch überschrieben oder die vorherigen beibehalten werden sollen. Da das Portal auch die Möglichkeit bietet, die Service-Metadaten in einem gewissen Umfang zu editieren, werden die Daten grundsätzlich nicht überschrieben. Das Überschreiben muss im Metadateneditor explizit bestätigt werden.

Vorteil: Die veröffentlichende Stelle (oft ist es der Vetrieb) kann spezielle Anpassungen, z.B. an den Nutzungsbedigungen, durchführen ohne dass sich die technische Stelle damit befassen muss. Man ist hier sehr flexibel. Nach Außen abgegeben werden immer die Metadaten aus der Mapbender Datenbank. Das Portal arbeitet auch als Capabilities Proxy. Damit sehen alle Capabilities-Dokumente in der Community (GDI) gleich aus. Kann ein Client mit einem Dienst arbeiten, so kann er dass auch mit allen anderen. Es handelt sich dabei um eine gewisse Art der Qualitätssicherung, die bei verteilten Systemen unumgänglich ist.

Layeraktualisierung

Layername Update Process

Seit November 2012 - Da die WMS Layer in GIS Clients als Kartenebenen genutzt werden, ist es für eine GDI immens wichtig, dass man sich zentral um das Management dieser Ebenen kümmert. Ein GIS fragt die Ebene über die WMS Schnittstelle anhand ihres Namens an. Die Layernamen sind daher sehr wichtige Konstanten innerhalb einer GDI. Ändert sich dieser, so müssen alle an den zugehörigen WMS angeschlossene GIS ihre Konfiguration aktualisieren. Weiterhin werden im Mapbender WMC Dokumente verwaltet, die es den Nutzern erlauben beliebige Kartenkombinationen und Ausschnitte in Form von standardisierten Konfigurationen abzuspeichern und später wieder zu laden. Der WMC Standard des OGC legt hierzu Layernamen und Serveradressen in einem XML Dokument ab. Wenn sich die Zugriffsparameter ändern (Umzug von Servern), führen die Links ins Nirwana und die Konfigurationen werden unbrauchbar. Es ist also wichtig nicht nur die absoluten Adressen, sondern auch Identifikationsnummern im WMC abzulegen. Anhand dieser IDs können URLs und Namen vor dem Laden aktualisiert werden. Im Mapbender kann man bei der Aktualisierung von Diensten ein Mapping zwischen alten und neuen Layernamen machen. So lassen sich auch Layernamen anpassen, ohne ihre Identifikationsnummer zu ändern. Mit dieser Information können auf der einen Seite WMC dynamisch aktuell gehalten und auf der anderen Seite Nutzer über Änderungen informiert werden.

WMS Metadatenscheduler

Capabilities Scheduler

Seit Sommer 2012 gibt es die Möglichkeit die Dienstmetadaten (Capabilities Dokumente), die in der Mapbender Registry eingestellt sind, dynamisch aktualisieren zu lassen. Der Eigentümer von Diensten kann dabei entscheiden, wie häufig der Dienst aktualisiert werden soll. Die Aktualisierung wird über einen cronjob gesteuert und nur durchgeführt, wenn auch wirklich Änderungen in den Metadaten festgestellt wurden. Hierzu werden die Monitoring Informationen ausgewertet. Man hat verschiedene Optionen:

  1. Mail Benachrichtung bei erfolgter Aktualisierung
  2. Veröffentlichung der Aktualisierung über TWITTER/GeoRSS Kanäle des mapbender
  3. Häufigkeit der Kontrolle: täglich/monatlich/jährlich (bei eingeschaltetem Monitoring kann eigentlich immer täglich gewählt werden, da Update dann bei tatsächlich festgestellten Änderungen der Capabilities erfolgt).
  4. Steuerung der Sichtbarkeit von neuen Layern - layer_searchable - grundsätzlich sind diese nicht im Mapbender Katalog automatisch recherchierbar. Es könnte ja sein, dass man die neuen Layer vor der Veröffentlichung erst qualifizieren will.
  5. Steuerung ob editierte Metadaten automatisch von den neuen Capabilities Informationen überschrieben werden oder nicht

Löschen

Das Löschen des Dienstes aus der Mapbender Datenbank führt automatisch dazu, dass auch die Metadaten des Dienstes gelöscht werden. Die UUID geht damit unwiderruflich verloren.

Ein Dienst kann nur dann gelöscht werden, wenn er nicht noch in andere Applikationen eingebunden ist. Um den Dienst zu löschen, muss er erst aus diesen Applikationen (GUIs) herausgenommen werden.

OWSPROXY

Monitoring

Metadaten - Editor

Abonnenten benachrichtigen

Registriert und angemeldete Benutzer des Geoportals haben die Möglichkeit, sich für WMS ein Abo zu bestellen, über das sie mit Neuigkeiten zu dem Dienst informiert werden.

Über die Oberfläche Administration_de - WMS Administration besteht über die Option "Abonnenten benachrichtigen" die Möglichkeit eine Nachricht an alle Abonnenten zu verschicken. Dieser Prozess erfolgt in zwei Schritten. Im ersten Fenster werden alle WMS angezeigt, für die die Möglichkeit besteht, Nachrichten zu verschicken. Mit dem Setzen eines Hakens im Feld "Benachrichtigung" wird der Dienst ausgewählt und mit dem Klick auf den Button "Erzeuge Mail Formular" öffnet sich ein neues Fenster, in dem die Nachricht verfasst und anschließend verschickt werden kann.

Abonnenten benachrichtigen - WMS auswählen
Abonnenten benachrichtigen - Mailfromular
Inhaltsverzeichnis

Wie werden Diensteanbieter ins System gebracht und wie werden Benutzer zu Metadatenerfassern für den Diensteanbieter?

Wie kann ein ows-proxy gesicherter Dienst der Mapbender eingebunden und genutzt werden?

Wie kann ich das System aktualisieren?


Welche Funktionen stellt das Portal Rheinland-Pfalz grundsätzlich zur Verfügung?

Wie werden diese Funktionen technisch umgesetzt?

  • Welche Komponenten erledigen was?

Wie ist der generelle Verzeichnisaufbau der Installation auf dem Linux-Server?

Alle Daten und Programme, die außerhalb der Standard Debian Pakete installiert werden liegen im /data Verzeichnis. Es handelt sich dabei um

  1. mapbender
  2. typo3
  3. mediawiki
  • Wo finde ich was?
  • Wo kann ich was konfigurieren?
  • Wo finde ich welche Informationen zum Logging?

Kann die Suchoberfläche des Portals auch einen CSW ansprechen?

Derzeit werden nur OpenSearch Schnittstellen von PortalU Instanzen angesprochen. Grundsätzlich ist die CSW Kopplung jedoch schon im Geoportal Brandenburg implementiert und könnte ohne großen Aufwand von dort übernommen werden (1-2 Tage). Alternativ kann sicher auch die CSW Schnittstelle, die für das Geoportal.bund entwickelt wurde, adaptiert werden. Ob das sinnvoll ist, muss aber näher eruiert werden. Die Suche im Bereich externer Metadaten erfolgt über einen CSW Client. Derzeit wird dort nur der Geodatenkatalog.DE angesprochen. Es können aber auch andere CSW genutzt werden. Der CSW muss zuvor in der Mapbender Datenbank registriert werden.

Richtet sich die Suche im Portal nach dem GeoZG?

Es gibt keine Vorgaben im GeoZG für die zu nutzenden Clients. Das GeoZG ist ein Umsetzungsgesetz für die INSPIRE Richtlinie. Die Angaben dort wurden in vielen Fällen einfach aus der INSPIRE Richtlinie entnommen und beziehen sich im Fall des Suchdienstes auf den zentralen - von Deutschland für die EU - zur Verfügung zu stellenden Suchdienst. Dieser ist über den Geodatenkatalog-DE schon realisiert.

  • Welche Suchfelder gibt es?

Gegenfrage: Im Client oder bei den Schnittstellen?

Welche Komponente wird für die räumliche Suche verwendet?

Es werden zwei verschiedene Komponenten verwendet. Die Metadatensuche den Geodatenkatalog.DE oder einen anderen CSW und dessen räumliche Komponente, die Suche nach Diensten/Layern/Featuretypes/WMC nutzt die Mapbender Suchschnittstelle (SearchInterface), die auf der PostGIS-DB basiert.

Inwiefern ist eine Funktion für die Benachrichtigung zum Status des Monitoring von Diensten verfügbar?

Die WMS der registrierenden Stellen werden alle 2 Stunden auf Verfügbarkeit und Änderungen hin überprüft (Monitoring). Falls ein Dienst kein Capabilities Dokument liefert, werden EMails an die Eigentümer und Abonnenten des Dienstes geschickt. Beide können sich außerdem eine Übersichtstabelle zum Status aller eigenen/abonnierten Dienste im Portal anzeigen lassen.

Kann das Portal so eingerichtet werden, dass ein Nutzer "seinen" Mapbender erneut aufruft, um damit zu arbeiten?

Was ist sein Mapbender? Ein Nutzer kann den Zustand des Mapbender Clients in Form von WMC Dokumenten in der zentralen Datenbank ablegen. Dieser Zustand kann immer wieder hergestellt werden. Außerdem kann er direkt über einen Link geöffnet werden. Subadministratoren können eigene Kartenclients erstellen, die sie wiederum anderen Nutzern freigeben.

Kann der Nutzer WMC-Dokumente abspeichern?

Ja. Siehe vorherige Antwort. Die WMC Dokumente der Gast Nutzer (anonyme Nutzer) werden jedoch in der Nacht gelöscht. Die WMC's der angemeldeten Nutzer bleiben dauerhaft erhalten.

Können https-WMS eingebunden werden (mit und ohne gültiges Zertifikat)?

Grundsätzlich führt ein ungültiges Zertifikat zu einer Fehlermeldung und sollte auch als solche behandelt werden. Bei der Integration von Diensten in das System durch das Laden von Capabilities-Dokumenten kommt es darauf an, welcher Mechanismus (welche Bibliothek) zum Laden der Dokumente verwendet wird. Wird CURL verwendet, so kann theoretisch ein ungültiges Zertifikat ignoriert werden. Allerdings werden die Dienste aus unterschiedlichen Situationen heraus geladen. Ist ein Dienst in einer Applikation ohne OWSPROXY-Absicherung eingebunden, so fordert der Browser die Karten und Sachdateninformationen (FeatureInfo) an. Dies wird dazu führen, dass der Benutzer das ungültige Zertifikat akzeptieren muss, was nicht in allen Situationen erlaubt sein wird, da vor allem in der öffentlichen Verwaltung diese Funktion oftmals unterbunden wird. Grundsätzlich ist daher von einer Einbindung von https-Diensten ohne gültiges Zertifikat dringend abzuraten.


Können WMS der Version 1.3.0 und 1.1.1 eingebunden werden ?

  • WMS 1.1.1 kann geladen werden
  • WMS 1.3.0 kann seit Sommer 2012 ebenfalls registriert werden. Nach Außen werden derzeit über den INSPIRE Proxy jedoch nur fiktive INSPIRE-WMS1.1.1 abgegeben. Es ist also sinnvoll und ausreichend weiterhin die Dienste über die WMS 1.1.1 Schnittstelle zu nutzen.

Ist es möglich, einen WMS mit der Version 1.1.1 anzusprechen, obwohl seine höchste Version 1.3.0 ist?

  • ja

Werden die Informationen über die registrierten Dienste direkt nach der Registrierung öffentlich sichtbar?

  • Nein - Die Informationen bezüglich der WMS benötigen zunächst einen Durchlauf des Monitoring Prozesses. Dieser erfolgt alle 2 Stunden. Desweiteren werden die WMS Informationen in Zyklen von 30 Minuten, zur Steigerung der Performance, neu indiziert. Wenn man Pech hat, sind die Informationen bezüglich der WMS also erst 2h 15min später sichtbar. Bei den WFS/Featuretypes und WMC Dokumenten gibt es hingegen keinen zeitlichen Versatz. Neben der Sichtbarkeit im Geoportal erfolgt einmal pro Tag ein Export der standardisierten Metadaten (ISO19139 Files) in einen geonetwork Katalog. Dieser stellt die CSW Schnittstelle für GDI-DE und INSPIRE zur Verfügung. Es dauert also bis zum nächsten Morgen bis die Informationen auch im Geoportal.Bund bzw. im INSPIRE Geoportal recherchierbar sind.

Können WMS-Dienste eingebunden werden, die vendor specific parameter beinhalten, die beachtet werden müssen, um den WMS eindeutig zu identifizieren?

weitere FAQ

  • Kann Mapbender Grouping-Dienste anzeigen und kann ich selbst Gruppen von Layern mit Mapbender aufrufen? Welche Verschachtelungstiefe beherrscht Mapbender im äußersten Fall?
    • Mapbender kann gruppierte Dienste anzeigen und verwalten. Die Hierarchie ist im Datenmodell abgebildet (parent/child identifier).
  • Akzeptiert Mapbender Minuszeichen im Element <Name>?
  • Meldet Mapbender eine Fehlermeldung, sofern das Element <Name> ein Leerzeichen enthält?
  • Ist es möglich, eine Exception-Meldung als xml anzuzeigen oder wird hier immer auf inimage zurückgegriffen?
    • Ist in der WMS-GUI Einstellung für den jeweiligen Dienst parametrisierbar.
  • Wo wird die maximale Anzahl der GetFeatureInfo-Requests festgelegt?
    • steht im Code auf 100 gesetzt, kann angepasst werden. Siehe Datei mapbender/core/system.php -> define("MB_FEATURE_COUNT", "100");
  • In wiefern ist eine Funktion für die Benachrichtigung zum Status des Monitoring von Diensten verfügbar?
  • Wie werden horizontale Kaskaden mit Mapbender gebildet und können diese als kaskadierender WMS unter einer eigenen URL abgegeben werden? Können für <Layer><Name> eigene Namen gebildet werden, die in diesem WMS Verwendung finden?
  • Sofern ein horizontale Kaskade in Mapbender zusammengestellt wurde: Ist die Software nachweislich darauf getetestet, dass jeweils nur an denjenigen WMS Anfragen weitergeleitet werden, der über eine entsprechend gültige BoundingBox für den angefragten Bereich verfügt?
  • Ist es möglich, für einen Layer, der originär über keine Legende verfügt, eine zusätzliche Legende zu hinterlegen? Ist es möglich, eine bestehende Legende durch eine alternative Legende zu überblenden?
    • layer_style -> dort muss ein Eintrag der URL erlolgen
  • Ist es möglich, existierende oder nicht existierende ScaleHints zu übersteuern?
    • weiter einschränken ist möglich
  • Wie werden Metadaten aus einer CSW-Schnittstelle in Bezug auf die Ebenen der WMS angezeigt? (Wie wertet Mapbender den GetRecordById-Request eines CSW aus und wie zeigt er diese Metadaten an, sofern eine Information bei <MetadataURL> für den <Layer> hinterlegt ist?
    • Die Metadaten der Dienste (WFS/WMS Capabilities) werden geparsed und die MetadataURL Elemente - wenn vorhanden - verfolgt und ebenfalls im Datenmodell abgelegt (ähnlich zu Geonetwork). Angezeigt wird die Verknüpfung derzeit nur bei den Layermetadaten. Sie wird aber für die Abgabe der INSPIRE Monitoringg Tabelle sowie die Erzeugung des INSPIRE Katalogs genutzt. Siehe auch Daten Service Kopplung
  • Welche Sortierfunktionen existieren innerhalb der Programmverwaltung für registrierte Dienste?
  • Ist es möglich, per Klick einzelne WMS, einzelne Ebenen von jetzt auf gleich aus der Viewer-Ansicht zu entfernen?
    • ja - für WMS - über element_var von treeGDE, einzelne Ebenen können nur verschoben werden
  • Wie wird technisch der WFS-G der VKV für die Adresssuche in der Oberfläche des Mapbender eingebunden?
    • In der Standard-Portalsuche gar nicht. Er wäre viel zu langsam. Es gibt jedoch ein Mapbender Modul das in einzelnen GUI's eingebunden werden kann. Wenn das jemand will kann er das tun. Gewisse Anpassungen an Länderspezifika können aber notwendig sein.
  • Wie können (thematisch sortierte) Listen mit vordefinierten WMS hinterlegt werden?
    • Siehe auch Einstieg über vordefinierte Themen Die Listen werden in Form von WMC Dokumenten erstellt und können von allen registrierenden Stellen (Datenanbietern) veröffentlicht werden.
  • Kann Mapbender dazu genutzt werden, ausschließlich einen eigenen WMS mit Daten aufzurufen?
    • Bitte näher konkretisieren!
  • Kann das Portal so eingerichtet werden, dass ein Nutzer "seinen" Mapbender erneut aufruft, um damit zu arbeiten?
    • WMC
  • Kann der Nutzer WMC-Dokumente abspeichern?

Allgemeine Funktionen

Alle Nutzer der Webanwendung Geoportal haben folgende Möglichkeiten:

  1. Nutzen der Suchfunktion - siehe auch Recherche / Suche
  2. Hinzuladen von öffentlich zugänglichen Webservices in den Kartenclient
  3. Nutzen der Kartenanwendung (Mapbender Client)
    1. Navigation
    2. Speichern von Zuständen (als WMC). Die von den anonymen Nutzern (guest Kennung) angelegten WMC werden in der Nacht gelöscht mittels cronjob gelöscht. Sie sind außerdem von anderen Gast Nutzern aufrufbar.
  4. Lesen der Inhaltsseiten des Portals und des Wikis. Dabei gibt es keine Seiten die nur speziellen Nutzergruppen zugänglich sind. Sowohl die Portalseiten (Typo3) als auch das Wiki sind für alle Nutzer navigierbar.


Erweiterte Funktionen für registrierte Nutzer

Die registrierten Nutzer haben folgende erweiterten Möglichkeiten:

  1. Permanentes speichern von WMC. Erzeugung eines Links zur Integration eines einfachen OpenLayers Client in die eigene Webanwendung (über WMC laden).
  2. Stellen eines Antrags auf Freischaltung von Diensten (Automatische Email an Service Provider)
  3. Abonnieren von Status (Monitoring) Informationen zu einzelnen Diensten


Möglichkeiten der Administratoren

Den Administratoren stehen weitere Funktionalitäten zur Verfügung. Die Seite Administration geht näher auf diese ein.

Zusammenfassung

Daten-/ Service Metadatenkopplung

Die EU INSPIRE Richtlinie für den Aufbau einer europäischen Geodateninfrastruktur stellt umfangreiche Anforderungen bezüglich der Bereitstellung von Geodaten über Geodatendienste. Diese Anforderungen betreffen

  1. die Bereitstellung von Metadaten zu Datensätzen und Diensten,
  2. die Metadaten der Dienste (Service Capabilities Dokumente),
  3. sowie die Beziehungen dieser Informationen untereinander (Daten-/ Service Metadatenkopplung)

Der Aufwand für die Datenbereitsteller all diese Anforderungen zu erfüllen ist nicht unerheblich. Die Verknüpfungen der Dokumente untereinander müssen konsistent sein, um die Funktionsfähigkeit von INSPIRE zu gewährleisten.


Metadatenverwaltung im Geoportal

Allgemeines

Die Metadaten werden im Geoportal grundsätzlich aus Sicht der Dienste verwaltet. Das bedeutet, dass davon ausgegangen wird, dass ein Datenbereitsteller einen oder mehrere OWS-Dienste (WMS/WFS) betreibt. Diese Sicht deckt sich mit den Angaben der INSPIRE Richtlinie. Dort wird ebenfalls davon ausgegangen, dass für jeden vorhandenen Metadatensatz ein Darstellungsdienst zu Verfügung gestellt wird.

Zusammensetzung der Service Metadaten

Über die Registrierung eines Dienstes im Geoportal werden die Metadaten aus den Capabilities Dokumenten des Dienstes ausgelesen und in der Mapbender Datenbank zwischengespeichert (gecached).

Das Portal verfügt über Ausgabekomponenten, die es erlauben, diese Informationen in folgenden verschiedenen Formaten abzugeben:

  1. Service Metadatensätze nach ISO19139:INSPIRE
  2. Eine HTML Metadatenanzeige
  3. INSPIRE Service Capabilities Dokumente
  4. Geoportal Service Capabilities Dokumente

Da die Service Capabilities Dokumente nicht alle Informationen zur Verfügung stellen, die durch die Richtlinie gefordert werden, können die weiteren Daten über Metadateneditoren im Geoportal angereichert werden. Die nach Außen abgegebenen Metadaten für Dienste werden damit aus den folgenden verschiedenen Datenquellen gespeist:

  1. Originäre Service Capabilities
  2. Händisch angereicherte Elemente, die in der Datenbank des Geoportal abgelegt sind
    1. Klassifikation des Content nach
      1. ISO Topic Categories
      2. INSPIRE Themen
      3. Eigene Themen
        1. inspireidentifiziert
        2. ngdb
        3. ...
    2. Auswahl von vordefinierten Nutzungsbedingungen
    3. Netzverfügbarkeit
    4. Auswahl einer anderen verantwortlichen Organisation
    5. Vorschaubilder
  3. Informationen aus der Nutzer-/Gruppenverwaltung des Geoportals
    1. Organisation der registrierenden Stelle
      1. Email
      2. Namen
      3. Adresse
      4. Homepage
      5. Logo
      6. ... - erweiterbar
    2. Persönliche Angaben der regsitrierenden Stelle
      1. Email
      2. Namen
      3. ... erweiterbar


Verknüpfung zu den Daten Metadaten

Metadatenworkflow Geoportal

Die OGC Spezifikationen und INSPIRE geben vor, dass die Verknüpfung von Services und Daten (wenn vorhanden) dem Capabilities Dokument des Dienstes entnommen werden kann. Hierzu gibt es das TAG MetadataURL, welches in einer 1:n Relation bei jedem Layer (WMS) bzw. Featuretype (WFS) angegeben werden kann.

Wenn diese TAGs existieren und sie den Anforderungen der Richtlinie entsprechen, dann werden die dort angegebenen Links bei der Registrierung eines Dienstes im Geoportal verfolgt und die verknüpften Daten geharvested. Im Portal ist damit die Verknüpfung der Datenbestände realisiert und die abzugebenden Metadaten sind in sich konsistent.

Fehlen die Verknüpfungen auf der Seite der Service Capabilities, so können im Metadateneditor des Portals diese Informationen nacherfasst werden.

Folgende Möglichkeiten stehen dort zur Verfügung:

  1. Angabe eines Links auf einen im Web verfügbaren ISO19139 Metadatensatz
    1. mit harvesting - der Datensatz wird an die CSW Schnittstelle weitergereicht
    2. ohne harvesting - der Datensatz wird nicht weitergereicht, weil er schon über andere Wege im Zentralkatalog verfügbar ist
  2. Upload eines lokalen Metadatensatzes
  3. Erzeugen eines einfachen Metadatensatzes im Geoportal. Dabei werden die meisten Informationen aus den Service Metadaten übernommen. Übrig bleiben nur wenige Elemente, die in ein bis zwei Minuten erfasst werden können.
  4. Internal Link - (ab 06-2012) - Link auf einen schon in der Mapbender Datenbank vorhandenen Metadatensatz. Hier wird überprüft, ob dieser schon an einen Dienst (WFS/WMS) des jeweiligen Administrators gekoppelt ist. Fremde Metadaten sind in der Liste nicht verfügbar.

Abgabe der Metadaten für INSPIRE

Die Abgabe der Metadatensätze erfolgt in Form von ISO19139 Dateien. Diese können über ein Script (php/mod_exportISOMetadata.php) mittels cronjob erzeugt werden. Im Geoportal.rlp geschieht das 1 mal täglich. Das Verzeichnis wird mittels rsync auf einen Server dupliziert, auf dem eine geonetwork Instanz installiert ist. Im geonetwork ist das Filesystem Harvesting für dieses Verzeichnis eingerichtet. Die CSW Schnittstelle des geonetwork ist in PortalU und derzeit auch noch im Geoportal.Bund registriert.

Abgegebene Metadaten:

  1. Für die im Geoportal registrierten WMS wird pro Layer jeweils ein INSPIRE Service-Metadatensatz generiert.
  1. Die im Geoportal verwalteten Daten-Metadatensätze (s.o.) werden ebenfalls automatisch erstellt bzw. aus der mb_metadata Tabelle ausgelesen. Das hängt davon ab ob sie über die CSW Schnittstelle abgegeben werden sollen oder nicht (falls sie schon in einem Katalog vorhanden sind ist das natürlich nicht mehr nötig).

Beschreibung der Metadateneditoren

WMS Metadateneditor WFS Metadateneditor WMC Metadateneditor

INSPIRE Katalog

Mit dem integralen Informationsmodell des Mapbender Geoportals läßt sich automatisiert ein INSPIRE Katalog erzeugen. Dieser Katalog basiert auf einer HTML Präsentation aller Metadaten, die mit inspireidentifiziert klassifizierten Layern verknüpft sind. Die Daten werden zunächst über einen json Webservice bereitgestellt und dann mit der jquery datatables Bibliothek als Tabelle präsentiert.

INSPIRE Downloaddienste

Die EU-Verordnung zu den INSPIRE Netzdiensten sieht für die interoperable Bereitstellung von Geodaten s.g. Downloaddienste vor. Gemäß den Technical Guidance werden derzeit 2 Implementierungsvarianten vorgeschlagen. Nähere Informationen hierzu können den Handlungsempfehlungen zur Umsetzung von INSPIRE Downloadiensten der GDI-DE entnommen werden. | Handlungsempfehlungen zu INSPIRE Downloaddiensten Mapbender 2.7.4+ ermöglicht derzeit 4 verschiedene Möglichkeiten zur automatisierten Erzeugung dieser INSPIRE-konformen Downloaddienste:

Predefined ATOM

Diese Art von Diensten ist INSPIRE-spezifisch und basiert nicht auf OGC-Standards. Ein Downloadienst wird durch 2 miteinander verknüpften ATOM Feeds erzeugt. Über das Konstrukt werden die Anforderungen der Verordnung auf einfache Weise erfüllt. Ein s.g. service-feed entspricht dabei einem verallgemeinertem OGC-Capabilities Dokument und setzt die verpflichtende GetServiceMetadata Operation um. Innerhalb dieses Feeds werden Links zu weiteren s.g. dataset-feeds angeboten. Jedes dataset-feed kann wiederum Links auf verschiedene Repräsentationen von Datensätzen enthalten. Außerdem kann ein Datensatz auch in mehreren Einzelteilen, s.g. tiles zur Verfügung gestellt werden. Diese Möglichkeit geht weit über das hinaus, was mit einfachen ISO19139 Metadatensätzen umsetzbar gewesen wäre. Als Zugriffspunkte für den Download werden bei dieser Implementierung einfache URLs verwendet. Das simple Prinzip ermöglicht dabei den Datenanbietern die Umsetzung ohne große serverseitige Softwarekomponenten. Viele Organisationen erzeugen die Feeds händisch. Mit Mapbender als Service-Registry ist man jedoch hier in der Lage, solche Downloaddienste automatisch on-the-fly erzeugen zu können. Es bieten sich mehrere Varianten an, von denen folgende umgesetzt sind:

Generierung aus WMS-Datenquellen

Zur automatischen Erzeugung von INSPIRE ATOM Feeds für Rasterdaten, kann ein einfacher WMS genutzt werden der als Ausgabeformat GeoTIFF unterstützt. Über die Informationen der mit dem jeweiligen Layer verknüpften Metadaten (Auflösung, Extent), kann für einen WMS Layer automatisch ein regelmäßiges GetMap-Raster berechnet werden, dessen URLs sich automatisch in die zugehörigen ATOM Feeds integrieren lassen.

Generierung aus WFS-Datenquellen

Im Falles eines vorhandene WFS (1.1.0) ergibt sich eine ähnliche Möglichkeit. Hier wird aber nicht die räumliche Auflösung genutzt, sondern die maximal lieferbare Zahl von Objekten. Eine regelmäßige Verteilung wird dabei vorausgesetzt.

Generierung über Links

Die einfachste Möglichkeit ergibt sich bei der Verwendung existierender URLs auf die betroffenen Datensätze. Diese können entweder schon in den Metadaten enthalten sein, oder müssen aus anderen Datenquellen stammen. In Mapbender werden aktuell folgende Varianten unterstützt:

Generierung über DataURL Tags in WMS Capabilities Dokumenten

Ist ein DataURL Element an einem WMS Layer vorhanden, so kann der Datenanbieter durch eine einfache Checkbox entscheiden, ob für diese URL ein INSPIRE-konformer Downloaddienste erstellt werden soll.

Generierung aus ISO19139 Metadaten

Im Falle vorhandener Downloadlinks in ISO19139 Metadatensätzen (xpath:) können ebenfalls INSPIRE ATOM Feeds generiert werden. Die Steuerung der Erzeugung wird entweder durch die Angabe eines speziellen keywords im Metadensatz selbst gesteuert oder über den im Mapbender integrierten Metadateneditor explizit angegeben.

Mapbender INSPIRE ATOM Feed Client

Zur Nutzung der oben beschriebenen Dienste wird i.d.R. ein einfacher Client benötigt. Die Feeds können zwar grundsätzlich auch ohne Client auch direkt im Browser verwendet werden, jedoch erleichtert dieser die Nutzung ungemein ;-) . Mapbender 2.7.4+ verfügt über einen einfachen HTML basierten INSPIRE ATOM Feed Client. Das System wurde mit Feeds aus unterschiedlichen europäischen Ländern erfolgreich getestet. Beispiele:

WFS 2.0

Bisher können WFS 2.0 registriert und vorhandene stored queries als Module publiziert werden. zurück zum Inhaltsverzeichnis

Download der Projekt-VM

Passwörter (VM)


Mapbender trunk (aktuell 2.7.1)
  • Admin Kennung: root/root
  • Dummy Nutzer: Vertrieb VermKV/password


typo3


MySQL
  • Zentraladmin: root/root


PostgreSQL
  • Zentraldamin: postgres - trust - ohne password


phpPgAdmin


phpMyAdmin


MapServer (5.6.x)



Konfiguration


System

Das System braucht die Möglichkeit, Daten aus dem Netz (auch Internet) zu laden. Insbesondere wird das fürs Monitoring, für den Umgang mit den OWS und für das Updaten via SVN benötigt. Die Proxy Einstellungen erfolgen in den Dateien:

/data/mapbender/conf/mapbender.conf und /data/mapbender.conf
/etc/subversion/servers


Postgres Datenbank

Im Gegensatz zu einer Standardinstallation läuft die Mapbender Datenbank in einem eigenen Cluster hinter Port 5433.

Mapbender

Bitte in der /data/mapbender/conf/mapbender.conf noch die IPs bzw. die Namen des Servers in die Konstante HOSTNAME_WHITELIST eintragen, sonst funktionieren die Suche und die Startauswahlmenus nicht! Das gleiche gilt für die Datei /data/mapbender.conf (siehe auch mapbender.conf#HOSTNAME_WHITELIST). Das u.g. update-Skript kopiert diese Datei - und noch ein paar weitere - nach dem Update des Mapbenders in dessen Konfigurationsverzeichnis nach /data/mapbender/conf.

  • Weitere Konfigurationsdateien
/data/geoportal.conf
/data/extents_geoportal_rlp.map
/data/extent_service_geoportal_rlp.conf
/data/extent_service_geoportal.conf
  • Update des Mapbenders (als root):
cd /data/
sh update_mb.sh
owsproxy
  • Apache ALIAS prüfen
  • Eintrag mapbender.conf prüfen
  • Apache Module ggf. nachladen - siehe Owsproxy#rewrite

MapServer Karte

In den Metadaten kann eine Vorschaukarte angezeigt werden, die die BoundingBox des Dienstes anzeigt.

Diese Karte wird dynamisch über einen WMS definiert. Die Konfigurationsdateien zum WMS finden Sie unter mapbender/tools/wms_extent

Hier müssen die folgenden Dateien angepasst werden:

  • extent_service.conf (Definition des verwendeten WMS und Angabe der anzufordernden Layer)
  • extents.map (MapSerer map-Datei zur WMS-Konfiguration)


Typo3

Kartenviewer

Falls die Standard-GUI nicht Geoportal-RLP heißen soll, wovon auszugehen ist, muss im Typo3-Backend das php-Skript für die Seite Karten angepasst werden. Das muss für jede zu unterstützende Sprache gemacht werden. Im Quelltext wird dort die Standard-GUI gesetzt, wenn keine GUI explizit angegeben ist. Das Typo3-Skript wrappt auch die aus der Suche übergebenen GET-Parameter für den Mapbender (layerid, wms, georss, ...)!

Seiteninhalte anpassen
  • die Inhalte der Seiten können unter Web -> Page aufgezeigt und angepasst werden.



Aktualisierung des Systems

Das System wurde um neue Funktionen zur Umsetzung der Daten/Service Kopplung erweitert (11.5.2011). Um die neuen Funktionen einzustellen, muss das System aktualisiert werden. Neben diesen Änderungen muss auch die Datenbank aktualisiert werden. Hierzu sind die normalen Update-Skripte auf der Datenbank auszuführen. Wichtig: Port 5433

http://trac.osgeo.org/mapbender/browser/trunk/mapbender/resources/db/pgsql/UTF-8/update/update_2.7rc1_to_2.7rc2_pgsql_UTF-8.sql

http://trac.osgeo.org/mapbender/browser/trunk/mapbender/resources/db/pgsql/UTF-8/update/update_2.7.1_to_2.7.2_pgsql_UTF-8.sql


Reihenfolge
  1. Datenbank aktualisieren
  2. Konfigurationsdateien anpassen https://www.geoportal.rlp.de/trac/wiki/Download
  3. In Verzeichnis /data folgenden Befehl als root ausführen:
sh update_mb.sh

(Informationen zum Skript update_mb.sh finden Sie ebenfalls unter https://www.geoportal.rlp.de/trac/wiki/Download)

Alle Nutzer (auch guest)

Alle Nutzer der Webanwendung Geoportal haben folgende Möglichkeiten:

  1. Nutzen der Suchfunktion
  2. Hinzuladen von öffentlich zugänglichen Webservices in den Kartenclient
  3. Nutzen der Kartenanwendung (Mapbender Client)
    1. Navigation
    2. Speichern von Zuständen (als WMC). Die von den anonymen Nutzern (guest Kennung) angelegten WMC werden in der Nacht gelöscht mittels cronjob gelöscht. Sie sind auch von anderen Gast Nutzern aufrufbar.
  4. Lesen der Inhaltsseiten des Portals und des Wikis. Dabei gibt es keine Seiten die nur speziellen Nutzergruppen zugänglich sind. Sowohl die Portalseiten (Typo3) als auch das Wiki sind für alle Nutzer navigierbar.

Erweiterte Möglichkeiten registrierter Nutzer

Die registrierten Nutzer haben folgende erweiterten Möglichkeiten:

  1. Permanentes speichern von WMC. Erzeugung eines Links zur Integration eines einfachen OpenLayers Client in die eigene Webanwendung.
  2. Stellen eines Antrags auf Freischaltung von Diensten (Automatische Email an Service Provider)
  3. Abonnieren von Status (Monitoring) Informationen zu einzelnen Diensten

Aufgaben des Zentraladministrators

Verwalten der registrierenden Stellen (Institutionen)

Die registrierenden Stellen werden zentral vom Administrator verwaltet. Sie werden jeweils als eine Mapbender Gruppe (Eintrag in der mb_group Tabelle) angelegt. Die Gruppe beinhaltet außerdem die Kontaktinformationen der jeweiligen Institution. Grundsätzlich könnte man diese Gruppen für alle Behörde automatisch anlegen lassen (evtl. aus LDAP) - aber natürlich nur für den Fall, dass ein zentrales Verzeichnis der Behörden existiert! Man kann für jede Gruppe eine URL zu einem Logo angeben. Dieses Logo wird sowohl von der Metadatenanzeige, als auch von der Trefferanzeige bei der Suche verwendet.

Anlegen einer Institution

Erfolgt durch den Zentraladministrator über Oberfläche. Screenshot anfügen!

Autorisierung einer Person als Bereichsadministrator

Erfolgt durch zuweisen der Gruppe Bereichsadmin zu einem speziellen Nutzer. Dieser erhält dadurch die Berechtigung weitere Administrationswerkzeuge zu nutzen, insbesondere:

  1. Dienste zu registrieren
  2. Metadaten zu editieren
  3. Dienste zu veröffentlichen
  4. Abonnenten zu kontaktieren
  5. Dienste abzusichern
  6. Dienstezugriffe zu loggen
  7. Dienste überwachen zu lassen
  8. Anwendungen zu erzeugen
  9. Zugriffsberechtigungen zu erteilen

Rollenkonzept für Bereichsadministratoren

Verwalten der OpenSearch Schnittstellen

Die unter der Rubrik Metadaten angezeigten Kataloge werden in der Mapbender Datenbank in der Tabelle gp_opensearch verwaltet. Um eine Schnittstelle hinzuzufügen bzw. um die Standardfilter der Schnittstelle zu bearbeiten, muss die Tabelle mit Hilfe eines DB Clients editiert werden. Man kann als Suchfilter auch einzelne Länderkataloge aus und einbeziehen. Dieses Prinzip unterscheidet die OpenSearch Schnittstelle von PortalU von den CSW Schnittstellen.

Möglichkeiten der Bereichsadministratoren

Registrierung von Diensten

Veröffentlichung von Informationsressourcen

Editieren von Service-Metadaten

Autorisierung des Dienstezugriffs (OWS Proxy)

Kontrolle der Dienste (Monitoring)

Kontrolle der Nutzung von Diensten (Proxy Logs)

Benachrichtigung der Abonnenten

Erstellen eigener Oberflächen

Inhaltsverzeichnis

Allgemeines

Aus Gründen des Datenschutz und Urheberrechtes müssen einige Informationen, vor Nutzung einer Datenquelle, dem Nutzer transparent aufgezeigt werden. Das Portal verwendet hierfür ein Disclaimer-Verfahren. Vor dem Hinzuladen bzw. vor dem Start der Anwendung werden alle relevanten Informationen in einem Hinweisfenster dargestellt. Problematisch hierbei ist, dass die Anwendungen oft aus vielen verschiedenen Informationsquellen bestehen. Die Informationen müssen also zunächst gesammelt werden.

Technische Realisierung

Das Geoportal speichert hierzu in der Session die Information, ob die Nutzungsbedigungen pro Dienst schon einmal akzeptiert wurden. Die akzeptierten Nutzungsbedigungen werden als json-Objekt in der Mapbender Session verwaltet. Es gibt ein serverseitiges Modul, das vom Typo3 per Ajax angefragt werden kann. Hier können Service IDs in die Session geschrieben werden, wenn der Nutzer den Akzeptieren Button gedrückt hat.

Gespeichert werden also folgende Relationen:

  • Nutzer -> akzeptierte WMS NB
  • Nutzer -> akzeptierte WFS NB

Die Informationen werden beim Schließen der Session natürlich verworfen. Dieses Verhalten ist sinnvoll, da sich Nutzungsbedigungen sehr schnell ändern können. Man kann nicht davon ausgehen, dass bei mehreren hundert verschiedenen Diensten, die Nutzungsbedigungen über einen längeren Zeitraum hin konstant bleiben.

Zusammensetzung der Nutzungsbedigungen

Disclaimer

OWS Informationen

Die Metadaten von OWS enthalten in der Regel zwei Felder, die relevante Informationen über den rechtlichen und technischen Rahmen für die Nutzung des jeweiligen Dienstes enthalten:

  • fees - Kosten, ...
  • AccessConstraints - Zugangsbeschränkungen

Das Guidance Paper für die INSPIRE View Services (WMS) definiert Folgendes:

  • Conditions for access and use of spatial data services should be mapped to the element fees
  • Limitations on public access should mapped to AccessConstraints

Folglich sind beide Felder relevant und werden deshalb im Disclaimer mit aufgeführt.

Vordefinierte Nutzungsbedigungen

Beispiel Creative Commons

Da die Freitextfelder fees und AccessConstraints nicht automatisch auswertbar sind und es damit allgemein nicht möglich ist dem Nutzer transparent zu machen was er mit der jeweiligen Ressource tun darf, gibt es im Geoportal die Möglichkeit einen Dienst mit eigenen Nutzungsbedigungen anzureichern. Diese Nutzungsbedigungen sind nicht Bestandteil der originären OWS, sondern können in den Metadateneditoren angefeldert werden.

Hierzu gibt in der Datenbank eine Tabelle termsofuse mit folgenden Spalten:

  • termsofuse_id
  • name
  • symbollink
  • description
  • descriptionlink

Die einzelnen Einträge dieser Tabelle stehen in den Metadateneditoren in Form eines DropDown Menus zu Verfügung.

Der Sinn war es eine einfache Möglichkeit in der Trefferanzeige zu schaffen, die dem Nutzer sofort klar macht welche Nutzungsoptionen er hat. Man kann mit diesem Verfahren z.B. einige Creative Commons Lizenzmodelle hinterlegen (siehe Screenshot).

Logging durch OWS Proxy

Service Provider haben im Geoportal die Möglichkeit einzelne Dienste durch Auswahl des OWS Proxy abzusichern. Läuft ein Dienst über den Proxy, so hat der Anbieter zusätzlich die Möglichkeit die Zugriffe auf diesen Dienst auch protokollieren zu lassen. Das erfolgt entweder für eine mögliche Abrechnung oder aufgrund rechtlicher Vorgaben.

Unabhängig davon, aus welchem Zweck diese Protokollierung erfolgt, ist es aus Gründen des Datenschutzes unabdingbar, dass der Nutzer diese Information erhält!

Ist also das Logging aktiviert, so wird das sowohl als Symbol in der Trefferliste angezeigt, als auch als Element in den Disclaimer übernommen.

siehe auch Proxy Logging

Definition von Kosten im Proxy

Bei aktiviertem Logging, besteht für die WMS die Möglichkeit auch einen Kostenwert in Euro/Megapixel anzugeben. Dieser Wert kann z.B. verwendet werden, um die WMS nutzungsabhängig zu vertreiben (man bezahlt für den jeweiligen Klick).

Aus einer durchschnittlichen Bildgröße läßt sich hier ein Wert für eine Kartenabfrage berechnen. Dieser Wert wird ebenfalls Bestandteil des Informationen im Disclaimer.

siehe auch owsproxy usage

Nutzungsbedingungen von WMC

WMC Disclaimer
WMC Metadatenanzeige

WMC Dokumente sind Zusammenstellungen von verschiedenen Kartendiensten. Wird eine Anwendung über das Laden eines WMC Dokuments initialisiert, so müssen die Nutzungsbedingungen aller includierten Dienste angezeigt werden können. Im Geoportal erfolgt das über ein Modul, dass eine Liste der Links auf die Nutzungsbedingungen der im WMC abgelegten Dienste erstellt. Das Akzeptieren der Linkliste führt dazu, dass diese Information, wie auch bei einem einzelnen Dienst, in die Session geschrieben wird.

Die Nutzungsbdigungen sind auch Bestandteil der WMC Metadatenanzeige.

Zusammenfassung

Das Geoportal verwaltet eine große Menge verschiedener Informationen zu Nutzungsbedigungen. Diese werden für den Nutzer optimal aufbereitet und in Form eines Disclaimers pro Dienst zur Verfügung gestellt. Das Akzeptieren der Nutzungsbedigungen wird für die Dauer der Session gespeichert, so dass ein erneutes Aufrufen eines Dienstes, dessen Nutzungsbedingungen schon einmal akzeptiert wurden, nicht zum Erscheinen des Disclaimers führt. zurück zum Inhaltsverzeichnis

Allgemeines zur Recherche

Die Suche wird im Typo3 gestartet und an ein Mapbender Script weitergeleitet, dass die Suchanfrage an folgende Suchmodule verteilt:

  • Mapbender SearchInterface für Suche nach WMS, Layern, WFS, Featuretypes, WMC
  • PostGIS basierte Ortssuche
  • mediawiki Such-API
  • Angeschlossene OpenSearch Schnittstellen von PortalU Instanzen

Die Ergebnisse der Suche werden in Form von Dateien in einem temporären Ordner gespeichert. Die Identifizierung erfolgt über die SessionID des jeweiligen anfragenden Nutzers. Daten die älter als 50 Minuten sind werden über einen Cronjob gelöscht.

Einstiegsmöglichkeiten

Zentrales Suchfeld

Zentrale Suche (Beispiel TYPO3 RLP






Tag Clouds

  1. Themen (iso)
    1. Tabelle postgres
    2. Ranking ist die Häufigkeit des Auftretens in der Mapbender-Datenbank
  2. Suchbegriffe (keywords)
    1. Tabelle
    2. Ranking ist die Häufigkeit des Auftretens in der Mapbender-Datenbank
  3. Zukunft: INSPIRE Themen
  4. eigene Themen:
    1. Tabelle custom_categories

Kartenkombinationen

Auflistung der am häufigsten nachgefragten Kartenkombinationen. Diese werden von den registrierenden Stellen veröffentlicht. Link zum WMC-Editor

Suche nach Diensten

Die Suche nach den Ressourcentypen

  • WMS
  • WMS Layer
  • WFS
  • WFS Featuretype
  • WFS Client
  • WMC

wird durch ein Mapbender Suchmodul realisiert.


Dokumentation unter http://www.mapbender.org/SearchInterface


Umgang mit Nutzungsbedigungen

Aus Gründen des Datenschutz und Urheberrechtes müssen einige Informationen vor Nutzung einer Datenquelle dem Nutzer transparent aufgezeigt werden. Das Portal verwendet hierfür ein Disclaimer-Verfahren. Vor dem Hinzuladen bzw. vor dem Start der Anwendung werden alle relevanten Informationen in einem Hinweisfenster dargestellt. Problematisch hierbei ist, das die Anwendungen oft aus vielen verschiedenen Informationsquellen bestehen. Die Informationen müssen also zunächst gesammelt werden.


Das Geoportal speichert hierzu in der Session die Information, ob die Nutzungsbedigungen pro Dienst schon einmal akzeptiert wurden. Die akzeptierten Nutzungsbedigungen werden als json Objekt in der Mapbender Session verwaltet. Es gibt ein serverseitiges Modul, dass vom Typo3 per Ajax angefragt werden kann. Hier können Service IDs in die Session geschrieben werden wenn der Nutzer den Akzeptieren Button gedrückt hat. Weitere Informationen: [war ein link: http://www.geoportal.rlp.de/redmine/projects/geoportal-rlp/wiki/Handling_von_Nutzungsbedigungen Handling von Nutzungsbedigungen]

Suche nach Adressen und Administrativen Einheiten (Gazetteer)

Die Suche nach Adressen aufgeführt werden umfasst folgende Objektarten:

  • Hauskoordinaten
  • Straßen
  • Gemeinden
  • Verbandsgemeinden
  • Landkreise
  • Wohnplätze

Die Suche basiert erfolgt über SQL in einer PostGIS Datenbank und ist aufgrund ihres Aufbaus sehr schnell. Die Treffer werden in Form von GML Dateien in den temporären Ordner geschrieben. Dort kontrolliert ein Typo3 Modul per Ajax regelmäßig ob die Suche beendet wurde. Die Trefferliste im Typo3 beinhaltet Links deren Aufruf dazu führt, dass das jeweilige GML Objekt in die Mapbender Session geschrieben wird. Im Anschluss daran wird der Kartenclient gestartet, zoomt beim Aufbau auf den Extent des GMLs in der Session und rendert das Objekt.

Suche nach Inhalten des Portals

Die Suche nach Inhalten des Portals durchsucht sowohl den Content des Typo3 als auch das angeschlossene Mediawiki.

Metadatensuche über PortalU und CSW 2.0.2 Schnittstellen

Die Metadatensuche erfolgt über die PortalU OpenSearch Schnittstelle. Diese Schnittstelle wird über ein Mapbender Modul angesprochen. Die Suchergebnisse werden - wie auch bei den anderen Suchen - als XML Dateien im temporären Ordner gespeichert. Dort werden sie vom Typo3 Suchmodul ausgelesen. Die Liste mit den Treffern besteht nur aus Links auf ein Mapbender Modul, dass die einzelnen Metadatensätze über eine Anfrage per UUID von PortalU abfragt. Das Anzeigemodul wertet das zurückgegebene XML aus und stellt eine HTML, DEBUG und ISO19139 Ausgabe zu Verfügung. Achtung: Die Schnittstelle wurde von PortalU aus geändert und das Mapping muss dementsprechend angepasst werden. Aufwand: 1 Tag - erledigt

Seit dem 11.02.2012 (mapbender-trunk) können außer PortalU auch beliebige CSW 2.0.2 AP ISO 1.0.0 Schnittstellen angeschlossen werden. Das ermöglicht jetzt auch den Anschluss des Geodatenkatalogs-DE, der als zentraler Zugangsknoten für INSPIRE fungiert. Falls die EU ebenfalls eine CSW Schnittstelle zur Verfügung stellt, kann auch diese angeschlossen werden. Die Suche über CSW ist zwar nicht so flexibel wie die Suche über PortalU, jedoch stehen damit alle (Geo)Metadaten zur Verfügung. Auch PortalU verfügt über eine CSW Schnittstelle und kann für die Suche nach 'nonGeographicDataset' genutzt werden.

Information zur Verwaltung von OpenSearch-Schnittstellen sind hier zu finden.

Erweiterte Suche

Die erweiterte Suche ist eine Mapbender GUI. Diese GUI ruft das zentrale Suchscript von Typo3 auf. Da die aktuelle GUI normalerweise in der Session abgelegt wird, würde die Such-GUI nach Auswahl eines Treffers wieder erscheinen. Der Mapbender hat aber eine Modul dass dies verhindert. Das Modul öffnet nach der Suche wieder die vorhergehende GUI (Bsp.: Geoportal). Deren ID ist als previous_gui ebenfalls in der Session abgelegt.


Suchbefriff(e)

In diesem Feld können kommasepariert mehrere Suchbegriffe eingegeben werden. Die Begriffe werden für eine Volltextsuche über Titel, Beschreibung und Keywords verwendet. Die Verknüpfung der Suchbegriffe geschieht über ein UND. Je mehr Begriffe eingegeben werden, desto weniger Treffer werden gefunden.

Sortieren nach

Eine Auswahl hat Auswirkungen auf die Ergebnisdarstellung:

  • Nachfrage: bedeutet, dass die am häufigsten aufgerufenen Ergebnisse an oberste Stelle kommen
  • Alphabetisch: „Alphabetisch“ bedeutet eine alphabetische Sortierung nach Titel der Resouce
  • Ident. Nummer: Die „Ident. Nummer“ ist eine automatisch generierte Zahl, über die eine Ressource eindeutig identifiziert werden kann. In der Trefferanzeige werden dann die Treffer nach Diensten gruppiert.
  • Letzte Änderung: bedeutet eine Sortierung nach der Aktualität der Metainformationen wodurch die neuesten Informationen an erster Stelle stehen.
Die Sortierung wirkt sich nur auf die Resourcen aus, die vom Mapbender selbst verwaltet werden. Eine Sortierung der Ergebnislisten eingebundener Kataloge kann derzeit nicht beeinflusst werden. Könnte aber wahrscheinlich einfach umgesetzt werden.
Wo?
Erweiterte Such Reiter - "wo?"

Über eine Kartenkomponente kann ein Ausschnitt gewählt werden. Durch eine weiterführende Auswahl (Radiobuttons) kann ausgewählt werden, ob Resourcen gefunden werden, deren Ausdehnung angeschnitten wird, außerhalb des Gebiets oder komplett innerhalb des Ausschnitts liegen.

  1. Kartenfunktionalitäten
    • Zoom
      • fest rein/raus
      • Zoomin per BBox
    • Pan
      • frei
      • Nach Himmelsrichtungen (N,NO,O,SO,S,SW,W,NW)
    • Zurück zur Maximalausdehnung
    • Vor und zurück in der Kartenhistory
  2. Auswahlverhalten des Kartenfensters
    • Suchparameter ist searchTypeBBox (false per default, wenn kein Parameter ausgesucht wird. Gibt aber "intersect" weiter
    • angeschnitten = intersects
    • außerhalb = outside
    • komplett innerhalb = inside
  3. Suche
    • Aktivierung der Suche
      • Mit Klick auf "Suche starten" wird die akteuelle Kartenausschnitt als Suchparameter searchBBox mit ausgewählter Option weiter gegeben.
Wann?
Erweitrte Suche Reiter - "Wann?"
  • Veröffentlichungsdatum: Geben Sie hier das Datum der Veröffentlichung der beschreibenden Informationen (Metadaten) ein bzw. einen Zeitraum, in dem diese Veröffentlichung stattgefunden haben kann. Das Datum bezeichnet dabei den Zeitpunkt der letztmaligen Aktualisierung der beschreibenden Informationen.
    • Suchparameter
      • regTimeBegin(default=false)
      • regTimeEnd (default = false)
    • Datumseingabe erfolgt über Kalender
    • Suchformat: jjjj-mm-dd
  • Datenaktualität: Tragen Sie hier den Zeitraum (bzw. nur das Start- oder das Enddatum) ein, auf denen die Daten stammen bzw. in dem sie aktualisiert wurden.
    • Suchparameter
      • timeBegin(default=false)
      • timeEnd (default = false)

Hinweis: Diese Funktion steht erst ab Mitte 2011 zu Verfügung.

Themen
Erweiterte Suche - Reiter "Themen"

Einschränkung über Auswahllisten nach:

  • Inspire Themen
    • Suchparameter: inspireThemes (default=false)
    • Tabelle in Datenbank: inspire_category
    • Übergeben werden Zahlenwert (Spalte: inspire_category_id; Bei Mehrfachauswahl durch Komma getrennt)
  • ISO 19115 Themen
    • Suchparameter: isoCategories (default=false)
    • Tabelle in Datenbank: md_topic_category
    • Übergeben werden Zahlenwert (Spalte: md_topic_category_id; Bei Mehrfachauswahl durch Komma getrennt)
  • selbst definierten Themen
    • Suchparameter: customCategories (default=false)
    • Tabelle in Datenbank: custom_category
    • Übergeben werden Zahlenwert (Spalte: custom_category_id; Bei Mehrfachauswahl durch Komma getrennt)
  • Mehrfachauswahl möglich (Shift- bzw. STRG-Taste)
  • Löschen der Auswahl möglich
Erweiterte Suche - Reiter "Anbieter"
Anbieter
  • Auswahl von Anbietern von GeoWebDiensten.
  • Mehrfachauswahl möglich
  • Suchparameter: registratingDepartment


Was?
Erweiterte Suche - Reiter "Was?"
  • Interaktive Karten (WMS)
  • Such/Download/Erfassungsmodule (WFS)
  • Kartensammlungen (WMC)
  • GeoRSS Newsfeeds

Trefferanzeige

Die Trefferanzeige wird von Typo3 Modulen generiert. Je nach Rückgabewert des jeweiligen Suchmoduls werden entweder XML oder JSON kodierte Daten verarbeitet und in HTML überführt.

Inhalt:

  1. Allgemeines zur Benutzerverwaltung
  2. Recherche / Suche
    1. Allgemeines zur Recherche
    2. Suche nach Diensten
    3. Suche nach Adressen und Administrativen Einheiten (Gazetteer)
    4. Suche nach Inhalten des Portals
    5. Metadatensuche über PortalU
    6. Erweiterte Suche
    7. Trefferanzeige
  3. Funktionen
    1. Allgemeine Funktionen
    2. Erweiterte Funktionen für registrierte Nutzer
  4. Administration
    1. Zentraladministrator
      1. Verwalten der registrierenden Stellen (Institutionen)
      2. Autorisierung einer Person als Bereichsadministrator
      3. Rollenkonzept für Bereichsadministratoren
      4. Verwalten der OpenSearch Schnittstellen
    2. Bereichsadministratoren
      1. Registrierung von WMS
      2. Registrierung von WFS
      3. Veröffentlichung von Informationsressourcen
      4. Editieren von Service-Metadaten
      5. Autorisierung des Dienstezugriffs (OWS Proxy)
      6. Kontrolle der Dienste (Monitoring)
      7. Kontrolle der Nutzung von Diensten (Proxy Logs)
      8. Benachrichtigung der Abonnenten
      9. Erstellen eigener Oberflächen
  5. APIs
    1. GET-Parameter
    2. Integration in externe Seiten
    3. Capabilities Proxy
  6. INSPIRE Umsetzung siehe auch weitere Infos zu INSPIRE
    1. Abgabe von Metadaten für INSPIRE
    2. Beschreibung der Metadateneditoren
    3. INSPIRE Katalogfunktion
  7. Umgang mit Nutzungsbedigungen
  8. Installation
  9. Architektur
  10. Logging
  11. FAQ

Inhalt:

  1. Allgemeines zur Benutzerverwaltung
  2. Recherche / Suche
    1. Allgemeines zur Recherche
    2. Suche nach Diensten
    3. Suche nach Adressen und Administrativen Einheiten (Gazetteer)
    4. Suche nach Inhalten des Portals
    5. Metadatensuche über PortalU
    6. Erweiterte Suche
    7. Trefferanzeige
  3. Funktionen
    1. Allgemeine Funktionen
    2. Erweiterte Funktionen für registrierte Nutzer
  4. Administration
    1. Zentraladministrator
      1. Verwalten der registrierenden Stellen (Institutionen)
      2. Autorisierung einer Person als Bereichsadministrator
      3. Rollenkonzept für Bereichsadministratoren
      4. Verwalten der OpenSearch Schnittstellen
    2. Bereichsadministratoren
      1. Registrierung von WMS
      2. Registrierung von WFS
      3. Veröffentlichung von Informationsressourcen
      4. Editieren von Service-Metadaten
      5. Autorisierung des Dienstezugriffs (OWS Proxy)
      6. Kontrolle der Dienste (Monitoring)
      7. Kontrolle der Nutzung von Diensten (Proxy Logs)
      8. Benachrichtigung der Abonnenten
      9. Erstellen eigener Oberflächen
  5. APIs
    1. GET-Parameter
    2. Integration in externe Seiten
    3. Capabilities Proxy
  6. INSPIRE Umsetzung siehe auch weitere Infos zu INSPIRE
    1. Abgabe von Metadaten für INSPIRE
    2. Beschreibung der Metadateneditoren
    3. INSPIRE Katalogfunktion
  7. Umgang mit Nutzungsbedigungen
  8. Installation
  9. Architektur
  10. Logging
  11. FAQ Inhaltsverzeichnis

Mapbender Moduldokumentation


OpenLayer mit WMC Dokument laden


GET-Parameter

  • beim Start einer Mapbender-Anwendung können Parameter per GET übergeben werden
  • GET-Parameter


Capabilities Proxy

Administratoren

Das Geoportal unterscheidet zwischen Zentraladministratoren und Bereichsadministratoren zur Administration. Lesen Sie im Folgenden, welche Möglichkeiten den unterschiedlichen Administratoren zur Verfügung stehen.


Zentraladministrator

Administrationsoberfläche

PortalAdmin_DE - Anwendung für die Zentraladministratoren

Nach der Anmeldung kann der Zentraladministrator die Oberfläche PortalAdmin_DE aus der Liste der Anwendungen auswählen. Die Oberfläche stellt die wichtigsten Module zur Verwaltung der datenanbietenden Stellen zur Verfügung.

Aufgaben des Zentraladministrators

Verwalten der registrierenden Stellen (Institutionen)

Institution anlegen und editieren

Die Verwaltung der Stellen erfolgt über die GUI PortalAdmin_DE. Im Bereich Gruppen 01 gibt es für diesen Zweck das Modul Gruppe anlegen und editieren. Die registrierenden Stellen werden zentral vom Administrator verwaltet. Sie werden jeweils als eine Mapbender Gruppe (Eintrag in der mb_group Tabelle) angelegt. Die Gruppe beinhaltet außerdem die Kontaktinformationen der jeweiligen Institution. Grundsätzlich könnte man diese Gruppen für alle Behörde automatisch anlegen lassen (evtl. aus LDAP) - aber natürlich nur für den Fall, dass ein zentrales Verzeichnis der Behörden existiert! Man kann für jede Gruppe eine URL zu einem Logo angeben. Dieses Logo wird sowohl von der Metadatenanzeige, als auch von der Trefferanzeige bei der Suche verwendet.


Autorisierung einer Person als Bereichsadministrator

Ein Bereichsadministrator muss Mitglied in zwei Gruppen sein, um seine Aufgaben erfüllen zu können

  1. Gruppe Bereichsadmin - berechtigt ihn auf die Verwaltungsoberfläche Administration_DE für die Mandanten zuzugreifen
  2. Gruppe Behörde/Institution - ist eine Gruppe, die die Kontaktdaten der Organisation enthält, in deren Namen der Bereichsadministrator Dienste/Metadaten veröffentlicht.

Die Gruppe Bereichsadmin hat insbesondere Zugriff auf folgende Administrationswerkzeuge:

  1. Dienste zu registrieren
  2. Metadaten zu editieren
  3. Dienste zu veröffentlichen
  4. Abonnenten zu kontaktieren
  5. Dienste abzusichern
  6. Dienstezugriffe zu loggen
  7. Dienste überwachen zu lassen
  8. Anwendungen zu erzeugen
  9. Zugriffsberechtigungen zu erteilen


Rollenkonzept für Bereichsadministratoren

Rollenzuweisung

Die Gruppe der Behörde/Institution, die dem Bereichadministrator zugewiesen wird, ist dessen primary group. Man kann das mit der Dienststelle des Bereichsadministrators identifizieren. Die veröffentlichten Daten werden grundsätzlich (wenn nicht explizit anders gewünscht) mit den Kontaktdaten dieser Gruppe angereichert.

Um der Beziehung zwischen Bereichsadministrator und einer Institution diese Rolle zuzuweisen, muss dieser Relation die Eigenschaft primary group mitgegeben werden. Das geschieht über das Modul Rollenzuweisung im Bereich Rollen 02 der GUI PortalAdmin_DE. Nach Auswahl der jeweiligen Gruppe kann ein Nutzer markiert und diesem dann über das DropDown Menu (links oben) eine Rolle zugewiesen werden. (siehe auch Talk:Group)


Wichtig: Es werden nur Daten veröffentlicht und in der Suche recherchierbar, die von Bereichsadministratoren mit einer primary group Beziehung registriert wurden. Diese Beziehung wird vorausgesetzt!


Workflow zur Einrichtung eines Bereichsadmins

  1. Erstellen einer Gruppe für die registrierende Stelle (Dienststelle). Wichtig: Die Kontaktdaten richtig und vollständig ausfüllen, da diese Angaben automatisch in die nach außen abzugebenden Metadaten übernommen werden.
  2. Zuordnung des Nutzers (hat sich vorher selbst registriert) in die Gruppen
    • Bereichsadmin
    • registrierende Stelle (s.o.)
  3. Zuweisung der Beziehung Nutzer->registrierende Stelle zur Rolle primary group


Verwalten der OpenSearch Schnittstellen

gp.opensearch in phppgadmin ausgewählt

Die unter der Rubrik Metadaten angezeigten Kataloge werden in der Mapbender Datenbank in der Tabelle gp_opensearch verwaltet. Um eine Schnittstelle hinzuzufügen bzw. um die Standardfilter der Schnittstelle zu bearbeiten, muss die Tabelle mit Hilfe eines DB Clients editiert werden. Man kann als Suchfilter auch einzelne Länderkataloge aus und einbeziehen. Dieses Prinzip unterscheidet die OpenSearch Schnittstelle von PortalU von den CSW Schnittstellen.


Vorgehen bei Hinzufügen einer OpenSearch Schnittstelle (Beispiel phppgadmin)

Einträge in der Tabelle gp_opensearch (phppgadmin)
  1. Tabelle gp_opensearch in der Datenbank aussuchen
    • Mit Durchsuchen können die Einträge der Tabelle angezeigt werden
    • Mit Einfügen können neue Opensearch-Schnittstellen eingefügt werden
  2. Einträge der Tabelle mit Klick auf "Durchsuchen anzeigen lassen.
    • Möglichkeiten
      • bestehende Datensätze bearbeiten
      • bestehende Datensätze löschen
      • Neuen Datensatz anlegen
  3. Neuen Datensatz anlegen
Neuen Opensearch Schnittstelle eintragen (phppgadmin)
    • Einträge
      • os_id: wird automatisch vergeben
      • os_name: Name für Schnittstelle (erscheint in der Trefferdarstellung im Geoportal)
      • os_url: URL zur Opensearch-Schnittstelle
      • os_p: 1 (Bedeutung unbekannt)
      • os_h: 10 (Anzahl der Treffer pro Seite)
      • os_cascade: false/true
      • os_standard_filter: Standardfilter der Opensearch-Schnittstelle
      • os_version: Angabe zur Version der Schnittstelle

Bereichsadministratoren

Bereichsadministratoren können Dienste verwalten und mit Metadaten anreichern. Ihnen steht die Administrationsanwendung Adminstration_DE zur Verfügung. Diese verfügt nicht über die Rollenzuweisung, das Anlegen zentraler Gruppen und die Kategorieerstellung (siehe Anwendung PortalAdmin_DE).

Die Gruppe Bereichsadmin hat insbesondere Zugriff auf folgende Administrationswerkzeuge:

  1. Dienste zu registrieren
  2. Metadaten zu editieren
  3. Dienste zu veröffentlichen
  4. Abonnenten zu kontaktieren
  5. Dienste abzusichern
  6. Dienstezugriffe zu loggen
  7. Dienste überwachen zu lassen
  8. Anwendungen zu erzeugen
  9. Zugriffsberechtigungen zu erteilen


Allgemeines

Anmeldung
GUI-Auswahl
  • Die Anmeldung zur Administrationsoberfläche erfolgt über die Hauptseite
  • Nach der Anmeldung muss unter Kartenviewer die entsprechende Anwendung (Adminstration_DE ausgewählt werden)
  • Es werden 6 Bereiche zur Administration angeboten
    • WMS
    • WFS
    • WMC
    • Nutzer
    • Anwendung
    • Autorisierung

Administrationsbereiche

Registrierung von WMS


Registrierung von WFS

Veröffentlichung von Informationsressourcen

Die Informationsressourcen der registrierten Dienste wie

  1. WMS
  2. Layer
  3. WFS
  4. Featuretypes

werden veröffentlicht, wenn im Metadateneditor am jeweiligen Objekt (Layerbaum/Featuretypebaum) ein Haken gesetzt wurde. Die Resssourcen sind dann als searchable markiert und werden in die Suche übernommen. Das Flag searchable existiert in der layer sowie in der featuretype Tabelle.

Bei der erstmaligen Registrierung eines WMS wird der Content erst zeitversetzt in der Suche sichtbar. Die Suche erwartet, dass zumindest ein Monitoring Prozess durchlaufen wurde. Da das alle 2 Stunden erfolgt, kann es sein, dass die Ressourcen erst zwei Stunden nach der Registrierung in der Suche erscheinen.

Die Suche nach WMS/Layern erfolgt nicht direkt auf den originären Mapbender Datenbanktabellen. In regelmäßigen Abständen wird eine speziell indizierte Suchtabelle generiert. Das Update erfolgt in Rheinland-Pfalz alle 30 Minuten über einen cronjob. Man kann das Update jedoch auch bei Bedarf händisch starten. Bei den ca 250 Diensten mit ca 1500 Layern dauert die Generierung der Suchtabelle inkl. ihrer Indizierung 3 Sekunden.

Die Datenabgabe über die CSW Schnittstelle erfolgt über einen geonetwork Katalog. Dieser wird in der Nacht mit neuen ISO19139-Metadaten aus dem Geoportal beschickt. Die Ableitung der Metadaten wird über einen cronjob gesteuert. Der geonetwork Katalog und damit die Informationen im CSW sind also immer tagesaktuell.

Editieren von Service-Metadaten

Das Editieren von Service-Metadaten erfolgt über die Anwendungen admin_wms_metadata, admin_wfs_metadata und admin_wmc_metadata. Diese können über die Anwendung Administration_DE gestartet werden

Autorisierung des Dienstezugriffs (OWS Proxy)


Kontrolle der Dienste (Monitoring)

Kontrolle der Nutzung von Diensten (Proxy Logs)

Benachrichtigung der Abonnenten

Abonnenten benachrichtigen - WMS auswählen
Abonnenten benachrichtigen - Mailfromular

Registriert und angemeldete Benutzer des Geoportals haben die Möglichkeit, sich für WMS ein Abo zu bestellen, über das sie mit Neuigkeiten zu dem Dienst informiert werden.

Über die Oberfläche Administration_de - WMS Administration besteht über die Option "Abonnenten benachrichtigen" die Möglichkeit eine Nachricht an alle Abonnenten zu verschicken. Dieser Prozess erfolgt in zwei Schritten. Im ersten Fenster werden alle WMS angezeigt, für die die Möglichkeit besteht, Nachrichten zu verschicken. Mit dem Setzen eines Hakens im Feld "Benachrichtigung" wird der Dienst ausgewählt und mit dem Klick auf den Button "Erzeuge Mail Formular" öffnet sich ein neues Fenster, in dem die Nachricht verfasst und anschließend verschickt werden kann.

Erstellen eigener Oberflächen


WMC


Nutzer

Benutzeradministration


Nutzer anlegen /editieren

  • Mit der Eingabemaske (s.u.) können neue Benutzer angelegt bzw. bestehende Nutzer editiert werden
  • Eingaben werden in der Tabelle geoportal.mb_user eingetragen
Benutzer anlegen
Feld Eingabemaske Tabellenspalte in der Tabelle
Nutzer
Nutzername mb_user_name
Vorname mb_usr_firstname
Nachname mb_usr_lastname
Akademischer Titel mb_usr_academictitle
Passwort mb_usr_password
Beschreibung mb_usr_description
Email mb_usr_email
Telefon mb_usr_phone
Fax mb_usr_facsimile
straße mb_usr_street
Hausnummer mb_usrhousenumber
Delivery Point mb_usr_delivery_point
Postleitzahl mb_usr_postal_code
Stadt mb_usr_city
Organisation mb_usr_organisation_name
Behörde mb_usr_department
Position mb_usr_position_name
Staat mb_usr_country


Gruppen anlegen

  • Eingaben in der Maske werden in der Tabelle geoportal.mb_group eingetragen
  • es können neue Gruppen angelegt bzw. bestehende Gruppen editiert werden
Gruppe anlegen
Feld Eingabemaske Tabellenspalte in der Tabelle
Name mb_group_name
Titel mb_group_title
Beschreibung mb_group_description
Adresse mb_group_adress
Postleitzahl mb_group_postal_code
Stadt mb_group_city
(Bundes)Land mb_group_stateorprovidence
Staat mb_group_country
Telefonnummer mb_group_voicetelephone
Faxnummer mb_group_facsimiletelephone
Email mb_group_email
Logo mb_group_logo_path


Nutzer in Gruppe übernehmen

Benutzer einer Gruppe zuordnen
  • Mehrere Benutzer können gleichzeitig oder einzeln einer Gruppe zugeordnet werden
  • Mehrere Benutzer können gleichzeitig oder einzeln einer Gruppe entfernt werden
  • Die Zuordnung wird in der Tabelle geoportal.mb_usr_mb_group gespeichert


Anwendung

Autorisierung

Adiminstration Autorisierung

Oberflächen externen Nutzern zuordnen

  • Es können einem oder mehreren Benutzern gleichzeitig die Aufrufrechte an einer GUI zugewiesen oder entzogen werden.
  • Einträge werden in der Tabelle geoportal.gui_mb_usr gespeichert
  • Es können nur Recht von Oberflächen vergeben werden, zu denen der Nutzer, der die Rechte vergeben möchte, auch selber die Rechte dazu hat.

Oberflächen externen Gruppen zuordnen

  • Es können einem oder mehreren Gruppen gleichzeitig die Aufrufrechte an einer GUI zugewiesen oder entzogen werden.
  • Einträge werden in der Tabelle geoportal.gui_mb_group gespeichert
  • Es können nur Recht von Oberflächen vergeben werden, zu denen der Nutzer, der die Rechte vergeben möchte, auch selber die Rechte dazu hat.

Benutzern das editieren von Anwendungen erlauben

  • Hier können Anwendungen ausgewählt werden, die ein Benutzer verändern dürfen soll.
  • Dem Anwender muss dazu auch die GUI „Administration_DE“ freigeschaltet sein, ansonsten hat er keine Möglichkeit, auf die Anwendung zuzugreifen.
  • In der Tabelle geoportal.mb_user_gui erhält der Nutzer dann in der Spalte mb_user_type den Eintrag „owner“ (ansonsten NULL) Inhaltsverzeichnis

Wie ist der generelle Verzeichnisaufbau der Installation auf dem Linux-Server?

Zur Zeit sind in der Standardinstallation die Anwendungen unter /data abgelegt.


Logging

Mapbender

  • /data/mapbender/log: hier werden die Log-Dateien mit dem aktuellen Datum hinterlegt (z. B. mb_error_2011_05_17.log)
  • laufende Anzeige kann erfolgen über:
tail -f mb_error_2011_05_17.log

Mapbender Logging der Zugriffe in der mb_log

PHP

  • Die Log-Dateien für PHP sollten den Konventionen entsprechend im Verzeichnis /var/log/php abgelegt werden. Die Konfiguration wird in der Datei /etc/php5/apache2/php.ini vorgenommen.

In der php.ini sind die folgenden Einstellungen vorzunehmen:

  • log_errors = On
  • error_log = /var/log/php/error.log

(siehe auch Installation_de#PHP_Konfiguration

PHP Log Einstellungen der VM

cli/php.ini
error_reporting  =  E_ERROR
display_errors = Off
log_errors = On
error_lop = /tmp/php5_cli_errors
memory_limit = 300M
apache2/php.ini
short_open_tag = Off
error_reporting  =  E_ERROR
display_errors = Off
log_errors = On
error_lop = /tmp/php5_apache_errors
memory_limit = 300M

Apache

  • Die apache-Logs sind unter /var/log/apache2/ zu finden.


PostgreSQL

  • Die Log-Dateien für die PostgreSQL-Datenbank sind unter /var/log/postgresql/ zu finden.


Firebug

Konfigurationsdateien

Mapbender

/data/geoportal.conf
/data/extents_geoportal_rlp.map
/data/extent_service_geoportal_rlp.conf
/data/extent_service_geoportal.conf

PHP

  • /etc/php5/apache/php.ini


PostgreSQL

  • /etc/postgresql/8.3/geoportal/postgresql.conf
  • /etc/postgresql/8.3/geoportal/pg_hba.conf - Benutzerzugriffskontrolle

Cronjobs auf der Datenbank

Löschen der Monitoring Informationen, die älter als 2 Monate sind. Das System wird sonst zu langsam und die Datenbank zu voll.

delete from mb_monitor where to_timestamp(timestamp_begin) <  now() - interval '60 days';

Apache

Für einige Anwendungen sind im Verzeichnis /etc/apache2/conf.d/ Konfigurationsdateien hinterlegt (mediawiki.conf phpmyadmin.conf phppgamin.conf typo3backend.conf). Diesen Konfigurationen ist zu entnehmen, ob eine Authentisierung für den Zugriff eingebunden wurde. Dies ist zum Beispiel beim phpPgAdmin der Fall.

Diesen Dateien ist auch die Information zu entnehmen, wo die Dateien für die Authentisierung für den Apache auf diese Verzeichnisse liegen:

AuthUserFile /data/access/.phppgadmin

Die Passworte müssen neu gesetzt werden, z.B.:

htdigest -c .phppgadmin phppgadmin_geoportal postgresadmin

Einige Prozesse werden vom System in Intervallen angestoßen. Die Konfiguration ist in der crontab vorzunehmen. Hierzu gehört das Erstellen einer Materialized View, um die Performance der Suche zu erhöhen, das Monitoring der Dienste sowie einige Aufräumarbeiten, um das Filesystem sauber zu halten.

# m h  dom mon dow   command 
0,30 * * * * /usr/bin/psql -U postgres -f /data/mapbender/resources/db/materialize_wms_view.sql -p 5433 -d geoportal
#Monitoring der WMS Capabilities Dokumente für Gruppe 36 - Bereichsadmins
#7 2,4,6,8,10,12,14,16,18,20,22 * * * sh /data/mapbender/tools/monitorCapabilities.sh
#Löschen der typo3 tmp Dateien
55 * * * *                find /data/portal/typo3conf/ext/q4u_search/pi1/temp -name "*.typo3.xml"  -cmin +60 | xargs rm -f
#Löschen der Mapbender tmp Dateien - älter als 40 Minuten
55 * * * *                 find /data/mapbender/http/tmp  -name '*.*' -mmin +40 -type f | xargs rm -f
55 * * * *                 find /data/mapbender/http/tmp/wmc  -name '*' -mmin +40 -type f | xargs rm -f
#Löschen der Monitoring Ergebnisse
25 1,3,5,7,9,11,13,15,17,19,21,23 * * *                find /data/mapbender/tools/tmp -type f -print | xargs rm -f Inhaltsverzeichnis

Benutzer

Die Benutzer werden in der Mapbender Datenbank geführt. Dieses System bietet auf Wunsch die Möglichkeit mandantenfähig zu arbeiten. Die Benutzerverwaltung des CMS wird nicht benötigt. Die Anmeldung wird vom Typo3 an ein Mapbender Authentisierungsscript weitergeleitet. Das mediawiki übernimmt den Benutzer bei Bedarf in seine eigene Nutzerverwaltung.

Beide Komponenten (Typo3 und Mapbender) nutzen die selbe Technologie (PHP) und nutzen die selbe Session. Damit steht beiden Systemen die Information zur Verfügung, ob und welche Authentisierungsmerkmale eine Benutzer hat. Diese Merkmale können die Systeme für eine weiter Autorisierung intern nutzen.

Damit kann ein angemeldeter Nutzer, ohne sich nochmals anmelden zu müssen, auch die Inhalte des Wikis editieren. Die Mapbender Benutzerverwaltung (Tabelle mb_user) wurde um einige Spalten erweitert (Spalte:), um auch gewisse Personalisierungsmöglichkeiten im CMS anbieten zu können (Anzeige des Glossars, ...).


Rollen

Um die Editierung von Metadaten zu flexibilisieren wurde ein neues Rollenkonzept im Mapbender 2.7.2 implementiert. Dieses Konzept erweitert das Mapbender Datenmodell um eine Rolle, die ein Nutzer in seiner Beziehung zu einer Gruppe haben kann. Die wichtigsten Hintergünde findet man unter Rollenkonzept Inhaltsverzeichnis

Administration WFS

Laden

Die Registrierung von WFS-Diensten erfolgt über den Reiter "ADMIN WFS" in der Oberfläche Administration_DE. Hierzu steht eine Eingabemaske zur Verfügung in der eine GUI ausgewählt werden muss. Anschließend ist die URL des Dienstes einzugeben und der Dienst wird geladen. siehe auch Tutorium


Aktualisieren

Aktualisierung WFS / Einstellung OWSProxy

In der Eingabemaske muss aus einer Liste aller verfügbaren WFS, der Dienst ausgesucht werden, der aktualisiert werden soll. Nach der Auswahl verändert sich die Eingabemaske. Es wird angezeigt, welche WFS-Konfigurationen für den WFS vorhanden ist, und ob der OWSProxy für den Dienst aktiviert ist. nach Auswahl des Dienstes stehen folgen Bearbeitungsmöglichkeiten zur Verfügung:

  • Aktivierung bzw. Deaktivierung des OWSproxy (Die Eingabemaske hier entspricht der Eingabemaske wenn man Option "Sicherheits-Proxy" ausgewählt hat.)
  • Löschen eines WFS
  • Aktualisierung des WFS durch
    • Aufruf durch wfs_getcapabilities
    • Aufruf durch wfs_upload_url
  • Hinzuladen bzw. Entfernen einer WFS-Konfiguration aus einer GUI


Löschen

Hier sollte das Löschen von WFS erfolgen. Im Gegensatz zum Löschvorgang in Benutzeroberfläche "Aktualisieren" erhält man hier nach der Auswahl eins WFS eine Übersicht über die GUIs, in die der WFS eingebunden ist und welche Konfigurationen für den WFS verfügbar sind. Somit ist ein Abschätzung der Auswirkung des Löschens besser vorhersehbar.

WFS-Konfiguration Anwendung zuweisen

siehe oben "Aktualisieren"

Sicherheits-Proxy

siehe oben "Aktualisieren"

Metadaten Editor

Metadaten Editor - Auswahl WFS

Mit diesem Modul können Metadaten zu geladenen WFS eingepflegt bzw. verändert werden. Dazu stehen drei Reiter zur Verfügung. Im ersten Reiter "Select WFS" ist eine Auflistung aller geladenen WFS zu finden. Es können sowohl Metadaten für den Dienst als auch für einzelne featuretypes eingegeben werden. Die Eingabe der Metadaten ist unter den Reitern "Edit WFS metadata" und "Edit featuretype metadata" möglich. Im ersten Schritt muss ein WFS aus der Liste ausgewählt werden. Die Ansicht springt direkt auf den Reiter "Edit WFS metadata" und die Metadaten zu dem ausgewählten Dienst werden direkt angezeigt. Vor der Auswahl eines Dienstes könnenn die beiden Reiter "Edit WFS metadata" und "Edit featuretype metadata" ausgwählt werden. Diese beinhalten keine Daten und die Auswahl eines Dienstes in diesen beiden Reitern ist nicht möglich. Im Reiter "Edit featuretype metadata" muss links oben im Ordnerbaum erst noch der featurtype ausgewählt werden, für den die Metadaten angelegt bzw. editiert werden sollen.

Metadaten Editor - Dienste-Metadaten editieren
Metadaten Editor - Featuretype-Metadaten editieren


Featuretype Modul einrichten

Löschen von WFS Modulen

WFS-Konfiguration löschen

Hier besteht die Möglichkeit, einzelne WFS-Konfigurationen zu löschen, die nicht mehr benötigt werden. Der Dienst bleibt dabei im System erhalten. In der WFS-Liste sind alle im System geladenen WFS enthalten. nach der Auswahl des gewünschten WFS werden alle vorhandenen Konfigurationen des WFS aufgeführt. Hier können dann die entsprechenden Konfigurationen ausgewählt und anschließend gelöscht werden. Inhaltsverzeichnis

Verwaltungsmodule WMS

Laden

Dienste laden

Die Registrierung von Kartendiensten erfolgt durch den Metadatenerfasser in einer für ihn angepassten Administrationsoberfläche (hier und in der Regel: Administration_DE). Die Administrationsoberfläche enthält einen Reiter ADMIN WMS (siehe Abbildung). In diesem Reiter sind die Module integriert, mit denen Kartendienste dem System bekannt gemacht und verwaltet werden können.

Dienste werden immer in einen Container (GUI) geladen. Diese Container müssen keinen weiteren Funktionalitäten zur Verfügung stellen, sondern können auch lediglich der Strukturierung der Dienste dienen. Hier ist wichtig, dass der Begriff der GUI klar ist: Eine Mapbender GUI kann entweder als Dienste-Container oder als WebGIS Anwendung verwendet werden. Die GUI ist gleichzeitig auch Autorisierungsschicht. Der Nutzer oder die Gruppe, die einer GUI zugeordnet wird, hat die Berechtigung auch auf die Dienste dieser GUI zuzugreifen. Das Prinzip wirkt sich automatisch auf den Security-Proxy - owsproxy aus!

Daher ist zunächst ein Container (hier GUI) auszuwählen (linke Auswahlliste) bzw. im Vorfeld anzulegen. Kartendienste werden über ihr Capabilities-Dokument dem System bekannt gemacht. In der Regel wird die URL auf das Dokument im entsprechenden Textfeld angegeben. Außerdem besteht grundsätzlich die Möglichkeit, modifizierte Capabilities-Dokumente auf dem Filesystem des Servers abzulegen und im Textfeld auf dieses Dokument zu verweisen. Dieses Verfahren ist jedoch für den Betrieb des Geoportals nicht sinnvoll und wird nur zu Testzwecken verwendet. Für den Betrieb einer Geodateninfrastruktur müssen die Capabilities-Dokumente der Dienste online verfügbar sein!

Seit 06/2012 gibt es die Möglichkeit beim Laden oder Aktualisieren von Diensten zu entscheiden, ob automatisch Mitteilungen über Twitter und/oder GeoRSS veröffentlicht werden. Bis zu diesem Zeitpunkt war die Veröffentlichung nur zentral konfigurierbar.

Laden von abgesicherten Diensten

Neben dem Verweis auf das Capabilities-Dokument können Authentisierungsparameter angegeben werden, und zwar für das HTTP-Digest- und -Basic Authentisierungsverfahren. Hierzu werden Benutzername und Passwort in den entsprechenden Eingabefeldern angegeben. Das Angeben der Authentifizierungsdaten führt dazu, dass das Portal die Dienste immer über dieses Verfahren anfragt. Im Mapbender-Client werden solche Dienste dann immer über den internen owsproxy genutzt, da der Javascript-Client nicht mit diesen Absicherungsverfahren arbeitet (das wäre auch sonst sehr unsicher, da die Authentifizierungsdaten dann im Client - Browser des Nutzers - abgelegt werden müssen). Für den Mapbender Javascript Client unterscheidet sich ein owsproxy gesicherter Dienst nicht von einem normalen OWS.

Aktualisieren

Das Aktualisieren von WMS Diensten erfolgt - wie auch das erstmalige Laden - über eine einfache Oberfläche. Dort muss die URL zum Dienst angegeben und anschliessend der Button upload geklickt werden.

Funktionsweise

Die Informationen der Capabilities des Dienstes werden erneut abgerufen und die vorherigen Informationen werden in der Mapbender-Datenbank überschrieben. Die UUID des Dienstes bleibt dabei erhalten! Wenn Layer hinzugekommen sind, werden diese an das Dienst Objekt angefügt. Layer die wegfallen werden gelöscht. Das WMS Objekt erhält einen neuen Zeitstempel.

Besonderheit: Man kann normalerweise zentral einstellen, ob die Service-Metadaten automatisch überschrieben oder die vorherigen beibehalten werden sollen. Da das Portal auch die Möglichkeit bietet, die Service-Metadaten in einem gewissen Umfang zu editieren, werden die Daten grundsätzlich nicht überschrieben. Das Überschreiben muss im Metadateneditor explizit bestätigt werden.

Vorteil: Die veröffentlichende Stelle (oft ist es der Vetrieb) kann spezielle Anpassungen, z.B. an den Nutzungsbedigungen, durchführen ohne dass sich die technische Stelle damit befassen muss. Man ist hier sehr flexibel. Nach Außen abgegeben werden immer die Metadaten aus der Mapbender Datenbank. Das Portal arbeitet auch als Capabilities Proxy. Damit sehen alle Capabilities-Dokumente in der Community (GDI) gleich aus. Kann ein Client mit einem Dienst arbeiten, so kann er dass auch mit allen anderen. Es handelt sich dabei um eine gewisse Art der Qualitätssicherung, die bei verteilten Systemen unumgänglich ist.

Layeraktualisierung

Layername Update Process

Seit November 2012 - Da die WMS Layer in GIS Clients als Kartenebenen genutzt werden, ist es für eine GDI immens wichtig, dass man sich zentral um das Management dieser Ebenen kümmert. Ein GIS fragt die Ebene über die WMS Schnittstelle anhand ihres Namens an. Die Layernamen sind daher sehr wichtige Konstanten innerhalb einer GDI. Ändert sich dieser, so müssen alle an den zugehörigen WMS angeschlossene GIS ihre Konfiguration aktualisieren. Weiterhin werden im Mapbender WMC Dokumente verwaltet, die es den Nutzern erlauben beliebige Kartenkombinationen und Ausschnitte in Form von standardisierten Konfigurationen abzuspeichern und später wieder zu laden. Der WMC Standard des OGC legt hierzu Layernamen und Serveradressen in einem XML Dokument ab. Wenn sich die Zugriffsparameter ändern (Umzug von Servern), führen die Links ins Nirwana und die Konfigurationen werden unbrauchbar. Es ist also wichtig nicht nur die absoluten Adressen, sondern auch Identifikationsnummern im WMC abzulegen. Anhand dieser IDs können URLs und Namen vor dem Laden aktualisiert werden. Im Mapbender kann man bei der Aktualisierung von Diensten ein Mapping zwischen alten und neuen Layernamen machen. So lassen sich auch Layernamen anpassen, ohne ihre Identifikationsnummer zu ändern. Mit dieser Information können auf der einen Seite WMC dynamisch aktuell gehalten und auf der anderen Seite Nutzer über Änderungen informiert werden.

WMS Metadatenscheduler

Capabilities Scheduler

Seit Sommer 2012 gibt es die Möglichkeit die Dienstmetadaten (Capabilities Dokumente), die in der Mapbender Registry eingestellt sind, dynamisch aktualisieren zu lassen. Der Eigentümer von Diensten kann dabei entscheiden, wie häufig der Dienst aktualisiert werden soll. Die Aktualisierung wird über einen cronjob gesteuert und nur durchgeführt, wenn auch wirklich Änderungen in den Metadaten festgestellt wurden. Hierzu werden die Monitoring Informationen ausgewertet. Man hat verschiedene Optionen:

  1. Mail Benachrichtung bei erfolgter Aktualisierung
  2. Veröffentlichung der Aktualisierung über TWITTER/GeoRSS Kanäle des mapbender
  3. Häufigkeit der Kontrolle: täglich/monatlich/jährlich (bei eingeschaltetem Monitoring kann eigentlich immer täglich gewählt werden, da Update dann bei tatsächlich festgestellten Änderungen der Capabilities erfolgt).
  4. Steuerung der Sichtbarkeit von neuen Layern - layer_searchable - grundsätzlich sind diese nicht im Mapbender Katalog automatisch recherchierbar. Es könnte ja sein, dass man die neuen Layer vor der Veröffentlichung erst qualifizieren will.
  5. Steuerung ob editierte Metadaten automatisch von den neuen Capabilities Informationen überschrieben werden oder nicht

Löschen

Das Löschen des Dienstes aus der Mapbender Datenbank führt automatisch dazu, dass auch die Metadaten des Dienstes gelöscht werden. Die UUID geht damit unwiderruflich verloren.

Ein Dienst kann nur dann gelöscht werden, wenn er nicht noch in andere Applikationen eingebunden ist. Um den Dienst zu löschen, muss er erst aus diesen Applikationen (GUIs) herausgenommen werden.

OWSPROXY

Monitoring

Metadaten - Editor

Abonnenten benachrichtigen

Registriert und angemeldete Benutzer des Geoportals haben die Möglichkeit, sich für WMS ein Abo zu bestellen, über das sie mit Neuigkeiten zu dem Dienst informiert werden.

Über die Oberfläche Administration_de - WMS Administration besteht über die Option "Abonnenten benachrichtigen" die Möglichkeit eine Nachricht an alle Abonnenten zu verschicken. Dieser Prozess erfolgt in zwei Schritten. Im ersten Fenster werden alle WMS angezeigt, für die die Möglichkeit besteht, Nachrichten zu verschicken. Mit dem Setzen eines Hakens im Feld "Benachrichtigung" wird der Dienst ausgewählt und mit dem Klick auf den Button "Erzeuge Mail Formular" öffnet sich ein neues Fenster, in dem die Nachricht verfasst und anschließend verschickt werden kann.

Abonnenten benachrichtigen - WMS auswählen
Abonnenten benachrichtigen - Mailfromular
Inhaltsverzeichnis

Wie werden Diensteanbieter ins System gebracht und wie werden Benutzer zu Metadatenerfassern für den Diensteanbieter?

Wie kann ein ows-proxy gesicherter Dienst der Mapbender eingebunden und genutzt werden?

Wie kann ich das System aktualisieren?


Welche Funktionen stellt das Portal Rheinland-Pfalz grundsätzlich zur Verfügung?

Wie werden diese Funktionen technisch umgesetzt?

  • Welche Komponenten erledigen was?

Wie ist der generelle Verzeichnisaufbau der Installation auf dem Linux-Server?

Alle Daten und Programme, die außerhalb der Standard Debian Pakete installiert werden liegen im /data Verzeichnis. Es handelt sich dabei um

  1. mapbender
  2. typo3
  3. mediawiki
  • Wo finde ich was?
  • Wo kann ich was konfigurieren?
  • Wo finde ich welche Informationen zum Logging?

Kann die Suchoberfläche des Portals auch einen CSW ansprechen?

Derzeit werden nur OpenSearch Schnittstellen von PortalU Instanzen angesprochen. Grundsätzlich ist die CSW Kopplung jedoch schon im Geoportal Brandenburg implementiert und könnte ohne großen Aufwand von dort übernommen werden (1-2 Tage). Alternativ kann sicher auch die CSW Schnittstelle, die für das Geoportal.bund entwickelt wurde, adaptiert werden. Ob das sinnvoll ist, muss aber näher eruiert werden. Die Suche im Bereich externer Metadaten erfolgt über einen CSW Client. Derzeit wird dort nur der Geodatenkatalog.DE angesprochen. Es können aber auch andere CSW genutzt werden. Der CSW muss zuvor in der Mapbender Datenbank registriert werden.

Richtet sich die Suche im Portal nach dem GeoZG?

Es gibt keine Vorgaben im GeoZG für die zu nutzenden Clients. Das GeoZG ist ein Umsetzungsgesetz für die INSPIRE Richtlinie. Die Angaben dort wurden in vielen Fällen einfach aus der INSPIRE Richtlinie entnommen und beziehen sich im Fall des Suchdienstes auf den zentralen - von Deutschland für die EU - zur Verfügung zu stellenden Suchdienst. Dieser ist über den Geodatenkatalog-DE schon realisiert.

  • Welche Suchfelder gibt es?

Gegenfrage: Im Client oder bei den Schnittstellen?

Welche Komponente wird für die räumliche Suche verwendet?

Es werden zwei verschiedene Komponenten verwendet. Die Metadatensuche den Geodatenkatalog.DE oder einen anderen CSW und dessen räumliche Komponente, die Suche nach Diensten/Layern/Featuretypes/WMC nutzt die Mapbender Suchschnittstelle (SearchInterface), die auf der PostGIS-DB basiert.

Inwiefern ist eine Funktion für die Benachrichtigung zum Status des Monitoring von Diensten verfügbar?

Die WMS der registrierenden Stellen werden alle 2 Stunden auf Verfügbarkeit und Änderungen hin überprüft (Monitoring). Falls ein Dienst kein Capabilities Dokument liefert, werden EMails an die Eigentümer und Abonnenten des Dienstes geschickt. Beide können sich außerdem eine Übersichtstabelle zum Status aller eigenen/abonnierten Dienste im Portal anzeigen lassen.

Kann das Portal so eingerichtet werden, dass ein Nutzer "seinen" Mapbender erneut aufruft, um damit zu arbeiten?

Was ist sein Mapbender? Ein Nutzer kann den Zustand des Mapbender Clients in Form von WMC Dokumenten in der zentralen Datenbank ablegen. Dieser Zustand kann immer wieder hergestellt werden. Außerdem kann er direkt über einen Link geöffnet werden. Subadministratoren können eigene Kartenclients erstellen, die sie wiederum anderen Nutzern freigeben.

Kann der Nutzer WMC-Dokumente abspeichern?

Ja. Siehe vorherige Antwort. Die WMC Dokumente der Gast Nutzer (anonyme Nutzer) werden jedoch in der Nacht gelöscht. Die WMC's der angemeldeten Nutzer bleiben dauerhaft erhalten.

Können https-WMS eingebunden werden (mit und ohne gültiges Zertifikat)?

Grundsätzlich führt ein ungültiges Zertifikat zu einer Fehlermeldung und sollte auch als solche behandelt werden. Bei der Integration von Diensten in das System durch das Laden von Capabilities-Dokumenten kommt es darauf an, welcher Mechanismus (welche Bibliothek) zum Laden der Dokumente verwendet wird. Wird CURL verwendet, so kann theoretisch ein ungültiges Zertifikat ignoriert werden. Allerdings werden die Dienste aus unterschiedlichen Situationen heraus geladen. Ist ein Dienst in einer Applikation ohne OWSPROXY-Absicherung eingebunden, so fordert der Browser die Karten und Sachdateninformationen (FeatureInfo) an. Dies wird dazu führen, dass der Benutzer das ungültige Zertifikat akzeptieren muss, was nicht in allen Situationen erlaubt sein wird, da vor allem in der öffentlichen Verwaltung diese Funktion oftmals unterbunden wird. Grundsätzlich ist daher von einer Einbindung von https-Diensten ohne gültiges Zertifikat dringend abzuraten.


Können WMS der Version 1.3.0 und 1.1.1 eingebunden werden ?

  • WMS 1.1.1 kann geladen werden
  • WMS 1.3.0 kann seit Sommer 2012 ebenfalls registriert werden. Nach Außen werden derzeit über den INSPIRE Proxy jedoch nur fiktive INSPIRE-WMS1.1.1 abgegeben. Es ist also sinnvoll und ausreichend weiterhin die Dienste über die WMS 1.1.1 Schnittstelle zu nutzen.

Ist es möglich, einen WMS mit der Version 1.1.1 anzusprechen, obwohl seine höchste Version 1.3.0 ist?

  • ja

Werden die Informationen über die registrierten Dienste direkt nach der Registrierung öffentlich sichtbar?

  • Nein - Die Informationen bezüglich der WMS benötigen zunächst einen Durchlauf des Monitoring Prozesses. Dieser erfolgt alle 2 Stunden. Desweiteren werden die WMS Informationen in Zyklen von 30 Minuten, zur Steigerung der Performance, neu indiziert. Wenn man Pech hat, sind die Informationen bezüglich der WMS also erst 2h 15min später sichtbar. Bei den WFS/Featuretypes und WMC Dokumenten gibt es hingegen keinen zeitlichen Versatz. Neben der Sichtbarkeit im Geoportal erfolgt einmal pro Tag ein Export der standardisierten Metadaten (ISO19139 Files) in einen geonetwork Katalog. Dieser stellt die CSW Schnittstelle für GDI-DE und INSPIRE zur Verfügung. Es dauert also bis zum nächsten Morgen bis die Informationen auch im Geoportal.Bund bzw. im INSPIRE Geoportal recherchierbar sind.

Können WMS-Dienste eingebunden werden, die vendor specific parameter beinhalten, die beachtet werden müssen, um den WMS eindeutig zu identifizieren?

weitere FAQ

  • Kann Mapbender Grouping-Dienste anzeigen und kann ich selbst Gruppen von Layern mit Mapbender aufrufen? Welche Verschachtelungstiefe beherrscht Mapbender im äußersten Fall?
    • Mapbender kann gruppierte Dienste anzeigen und verwalten. Die Hierarchie ist im Datenmodell abgebildet (parent/child identifier).
  • Akzeptiert Mapbender Minuszeichen im Element <Name>?
  • Meldet Mapbender eine Fehlermeldung, sofern das Element <Name> ein Leerzeichen enthält?
  • Ist es möglich, eine Exception-Meldung als xml anzuzeigen oder wird hier immer auf inimage zurückgegriffen?
    • Ist in der WMS-GUI Einstellung für den jeweiligen Dienst parametrisierbar.
  • Wo wird die maximale Anzahl der GetFeatureInfo-Requests festgelegt?
    • steht im Code auf 100 gesetzt, kann angepasst werden. Siehe Datei mapbender/core/system.php -> define("MB_FEATURE_COUNT", "100");
  • In wiefern ist eine Funktion für die Benachrichtigung zum Status des Monitoring von Diensten verfügbar?
  • Wie werden horizontale Kaskaden mit Mapbender gebildet und können diese als kaskadierender WMS unter einer eigenen URL abgegeben werden? Können für <Layer><Name> eigene Namen gebildet werden, die in diesem WMS Verwendung finden?
  • Sofern ein horizontale Kaskade in Mapbender zusammengestellt wurde: Ist die Software nachweislich darauf getetestet, dass jeweils nur an denjenigen WMS Anfragen weitergeleitet werden, der über eine entsprechend gültige BoundingBox für den angefragten Bereich verfügt?
  • Ist es möglich, für einen Layer, der originär über keine Legende verfügt, eine zusätzliche Legende zu hinterlegen? Ist es möglich, eine bestehende Legende durch eine alternative Legende zu überblenden?
    • layer_style -> dort muss ein Eintrag der URL erlolgen
  • Ist es möglich, existierende oder nicht existierende ScaleHints zu übersteuern?
    • weiter einschränken ist möglich
  • Wie werden Metadaten aus einer CSW-Schnittstelle in Bezug auf die Ebenen der WMS angezeigt? (Wie wertet Mapbender den GetRecordById-Request eines CSW aus und wie zeigt er diese Metadaten an, sofern eine Information bei <MetadataURL> für den <Layer> hinterlegt ist?
    • Die Metadaten der Dienste (WFS/WMS Capabilities) werden geparsed und die MetadataURL Elemente - wenn vorhanden - verfolgt und ebenfalls im Datenmodell abgelegt (ähnlich zu Geonetwork). Angezeigt wird die Verknüpfung derzeit nur bei den Layermetadaten. Sie wird aber für die Abgabe der INSPIRE Monitoringg Tabelle sowie die Erzeugung des INSPIRE Katalogs genutzt. Siehe auch Daten Service Kopplung
  • Welche Sortierfunktionen existieren innerhalb der Programmverwaltung für registrierte Dienste?
  • Ist es möglich, per Klick einzelne WMS, einzelne Ebenen von jetzt auf gleich aus der Viewer-Ansicht zu entfernen?
    • ja - für WMS - über element_var von treeGDE, einzelne Ebenen können nur verschoben werden
  • Wie wird technisch der WFS-G der VKV für die Adresssuche in der Oberfläche des Mapbender eingebunden?
    • In der Standard-Portalsuche gar nicht. Er wäre viel zu langsam. Es gibt jedoch ein Mapbender Modul das in einzelnen GUI's eingebunden werden kann. Wenn das jemand will kann er das tun. Gewisse Anpassungen an Länderspezifika können aber notwendig sein.
  • Wie können (thematisch sortierte) Listen mit vordefinierten WMS hinterlegt werden?
    • Siehe auch Einstieg über vordefinierte Themen Die Listen werden in Form von WMC Dokumenten erstellt und können von allen registrierenden Stellen (Datenanbietern) veröffentlicht werden.
  • Kann Mapbender dazu genutzt werden, ausschließlich einen eigenen WMS mit Daten aufzurufen?
    • Bitte näher konkretisieren!
  • Kann das Portal so eingerichtet werden, dass ein Nutzer "seinen" Mapbender erneut aufruft, um damit zu arbeiten?
    • WMC
  • Kann der Nutzer WMC-Dokumente abspeichern?

Allgemeine Funktionen

Alle Nutzer der Webanwendung Geoportal haben folgende Möglichkeiten:

  1. Nutzen der Suchfunktion - siehe auch Recherche / Suche
  2. Hinzuladen von öffentlich zugänglichen Webservices in den Kartenclient
  3. Nutzen der Kartenanwendung (Mapbender Client)
    1. Navigation
    2. Speichern von Zuständen (als WMC). Die von den anonymen Nutzern (guest Kennung) angelegten WMC werden in der Nacht gelöscht mittels cronjob gelöscht. Sie sind außerdem von anderen Gast Nutzern aufrufbar.
  4. Lesen der Inhaltsseiten des Portals und des Wikis. Dabei gibt es keine Seiten die nur speziellen Nutzergruppen zugänglich sind. Sowohl die Portalseiten (Typo3) als auch das Wiki sind für alle Nutzer navigierbar.


Erweiterte Funktionen für registrierte Nutzer

Die registrierten Nutzer haben folgende erweiterten Möglichkeiten:

  1. Permanentes speichern von WMC. Erzeugung eines Links zur Integration eines einfachen OpenLayers Client in die eigene Webanwendung (über WMC laden).
  2. Stellen eines Antrags auf Freischaltung von Diensten (Automatische Email an Service Provider)
  3. Abonnieren von Status (Monitoring) Informationen zu einzelnen Diensten


Möglichkeiten der Administratoren

Den Administratoren stehen weitere Funktionalitäten zur Verfügung. Die Seite Administration geht näher auf diese ein.

Zusammenfassung

Daten-/ Service Metadatenkopplung

Die EU INSPIRE Richtlinie für den Aufbau einer europäischen Geodateninfrastruktur stellt umfangreiche Anforderungen bezüglich der Bereitstellung von Geodaten über Geodatendienste. Diese Anforderungen betreffen

  1. die Bereitstellung von Metadaten zu Datensätzen und Diensten,
  2. die Metadaten der Dienste (Service Capabilities Dokumente),
  3. sowie die Beziehungen dieser Informationen untereinander (Daten-/ Service Metadatenkopplung)

Der Aufwand für die Datenbereitsteller all diese Anforderungen zu erfüllen ist nicht unerheblich. Die Verknüpfungen der Dokumente untereinander müssen konsistent sein, um die Funktionsfähigkeit von INSPIRE zu gewährleisten.


Metadatenverwaltung im Geoportal

Allgemeines

Die Metadaten werden im Geoportal grundsätzlich aus Sicht der Dienste verwaltet. Das bedeutet, dass davon ausgegangen wird, dass ein Datenbereitsteller einen oder mehrere OWS-Dienste (WMS/WFS) betreibt. Diese Sicht deckt sich mit den Angaben der INSPIRE Richtlinie. Dort wird ebenfalls davon ausgegangen, dass für jeden vorhandenen Metadatensatz ein Darstellungsdienst zu Verfügung gestellt wird.

Zusammensetzung der Service Metadaten

Über die Registrierung eines Dienstes im Geoportal werden die Metadaten aus den Capabilities Dokumenten des Dienstes ausgelesen und in der Mapbender Datenbank zwischengespeichert (gecached).

Das Portal verfügt über Ausgabekomponenten, die es erlauben, diese Informationen in folgenden verschiedenen Formaten abzugeben:

  1. Service Metadatensätze nach ISO19139:INSPIRE
  2. Eine HTML Metadatenanzeige
  3. INSPIRE Service Capabilities Dokumente
  4. Geoportal Service Capabilities Dokumente

Da die Service Capabilities Dokumente nicht alle Informationen zur Verfügung stellen, die durch die Richtlinie gefordert werden, können die weiteren Daten über Metadateneditoren im Geoportal angereichert werden. Die nach Außen abgegebenen Metadaten für Dienste werden damit aus den folgenden verschiedenen Datenquellen gespeist:

  1. Originäre Service Capabilities
  2. Händisch angereicherte Elemente, die in der Datenbank des Geoportal abgelegt sind
    1. Klassifikation des Content nach
      1. ISO Topic Categories
      2. INSPIRE Themen
      3. Eigene Themen
        1. inspireidentifiziert
        2. ngdb
        3. ...
    2. Auswahl von vordefinierten Nutzungsbedingungen
    3. Netzverfügbarkeit
    4. Auswahl einer anderen verantwortlichen Organisation
    5. Vorschaubilder
  3. Informationen aus der Nutzer-/Gruppenverwaltung des Geoportals
    1. Organisation der registrierenden Stelle
      1. Email
      2. Namen
      3. Adresse
      4. Homepage
      5. Logo
      6. ... - erweiterbar
    2. Persönliche Angaben der regsitrierenden Stelle
      1. Email
      2. Namen
      3. ... erweiterbar


Verknüpfung zu den Daten Metadaten

Metadatenworkflow Geoportal

Die OGC Spezifikationen und INSPIRE geben vor, dass die Verknüpfung von Services und Daten (wenn vorhanden) dem Capabilities Dokument des Dienstes entnommen werden kann. Hierzu gibt es das TAG MetadataURL, welches in einer 1:n Relation bei jedem Layer (WMS) bzw. Featuretype (WFS) angegeben werden kann.

Wenn diese TAGs existieren und sie den Anforderungen der Richtlinie entsprechen, dann werden die dort angegebenen Links bei der Registrierung eines Dienstes im Geoportal verfolgt und die verknüpften Daten geharvested. Im Portal ist damit die Verknüpfung der Datenbestände realisiert und die abzugebenden Metadaten sind in sich konsistent.

Fehlen die Verknüpfungen auf der Seite der Service Capabilities, so können im Metadateneditor des Portals diese Informationen nacherfasst werden.

Folgende Möglichkeiten stehen dort zur Verfügung:

  1. Angabe eines Links auf einen im Web verfügbaren ISO19139 Metadatensatz
    1. mit harvesting - der Datensatz wird an die CSW Schnittstelle weitergereicht
    2. ohne harvesting - der Datensatz wird nicht weitergereicht, weil er schon über andere Wege im Zentralkatalog verfügbar ist
  2. Upload eines lokalen Metadatensatzes
  3. Erzeugen eines einfachen Metadatensatzes im Geoportal. Dabei werden die meisten Informationen aus den Service Metadaten übernommen. Übrig bleiben nur wenige Elemente, die in ein bis zwei Minuten erfasst werden können.
  4. Internal Link - (ab 06-2012) - Link auf einen schon in der Mapbender Datenbank vorhandenen Metadatensatz. Hier wird überprüft, ob dieser schon an einen Dienst (WFS/WMS) des jeweiligen Administrators gekoppelt ist. Fremde Metadaten sind in der Liste nicht verfügbar.

Abgabe der Metadaten für INSPIRE

Die Abgabe der Metadatensätze erfolgt in Form von ISO19139 Dateien. Diese können über ein Script (php/mod_exportISOMetadata.php) mittels cronjob erzeugt werden. Im Geoportal.rlp geschieht das 1 mal täglich. Das Verzeichnis wird mittels rsync auf einen Server dupliziert, auf dem eine geonetwork Instanz installiert ist. Im geonetwork ist das Filesystem Harvesting für dieses Verzeichnis eingerichtet. Die CSW Schnittstelle des geonetwork ist in PortalU und derzeit auch noch im Geoportal.Bund registriert.

Abgegebene Metadaten:

  1. Für die im Geoportal registrierten WMS wird pro Layer jeweils ein INSPIRE Service-Metadatensatz generiert.
  1. Die im Geoportal verwalteten Daten-Metadatensätze (s.o.) werden ebenfalls automatisch erstellt bzw. aus der mb_metadata Tabelle ausgelesen. Das hängt davon ab ob sie über die CSW Schnittstelle abgegeben werden sollen oder nicht (falls sie schon in einem Katalog vorhanden sind ist das natürlich nicht mehr nötig).

Beschreibung der Metadateneditoren

WMS Metadateneditor WFS Metadateneditor WMC Metadateneditor

INSPIRE Katalog

Mit dem integralen Informationsmodell des Mapbender Geoportals läßt sich automatisiert ein INSPIRE Katalog erzeugen. Dieser Katalog basiert auf einer HTML Präsentation aller Metadaten, die mit inspireidentifiziert klassifizierten Layern verknüpft sind. Die Daten werden zunächst über einen json Webservice bereitgestellt und dann mit der jquery datatables Bibliothek als Tabelle präsentiert.

INSPIRE Downloaddienste

Die EU-Verordnung zu den INSPIRE Netzdiensten sieht für die interoperable Bereitstellung von Geodaten s.g. Downloaddienste vor. Gemäß den Technical Guidance werden derzeit 2 Implementierungsvarianten vorgeschlagen. Nähere Informationen hierzu können den Handlungsempfehlungen zur Umsetzung von INSPIRE Downloadiensten der GDI-DE entnommen werden. | Handlungsempfehlungen zu INSPIRE Downloaddiensten Mapbender 2.7.4+ ermöglicht derzeit 4 verschiedene Möglichkeiten zur automatisierten Erzeugung dieser INSPIRE-konformen Downloaddienste:

Predefined ATOM

Diese Art von Diensten ist INSPIRE-spezifisch und basiert nicht auf OGC-Standards. Ein Downloadienst wird durch 2 miteinander verknüpften ATOM Feeds erzeugt. Über das Konstrukt werden die Anforderungen der Verordnung auf einfache Weise erfüllt. Ein s.g. service-feed entspricht dabei einem verallgemeinertem OGC-Capabilities Dokument und setzt die verpflichtende GetServiceMetadata Operation um. Innerhalb dieses Feeds werden Links zu weiteren s.g. dataset-feeds angeboten. Jedes dataset-feed kann wiederum Links auf verschiedene Repräsentationen von Datensätzen enthalten. Außerdem kann ein Datensatz auch in mehreren Einzelteilen, s.g. tiles zur Verfügung gestellt werden. Diese Möglichkeit geht weit über das hinaus, was mit einfachen ISO19139 Metadatensätzen umsetzbar gewesen wäre. Als Zugriffspunkte für den Download werden bei dieser Implementierung einfache URLs verwendet. Das simple Prinzip ermöglicht dabei den Datenanbietern die Umsetzung ohne große serverseitige Softwarekomponenten. Viele Organisationen erzeugen die Feeds händisch. Mit Mapbender als Service-Registry ist man jedoch hier in der Lage, solche Downloaddienste automatisch on-the-fly erzeugen zu können. Es bieten sich mehrere Varianten an, von denen folgende umgesetzt sind:

Generierung aus WMS-Datenquellen

Zur automatischen Erzeugung von INSPIRE ATOM Feeds für Rasterdaten, kann ein einfacher WMS genutzt werden der als Ausgabeformat GeoTIFF unterstützt. Über die Informationen der mit dem jeweiligen Layer verknüpften Metadaten (Auflösung, Extent), kann für einen WMS Layer automatisch ein regelmäßiges GetMap-Raster berechnet werden, dessen URLs sich automatisch in die zugehörigen ATOM Feeds integrieren lassen.

Generierung aus WFS-Datenquellen

Im Falles eines vorhandene WFS (1.1.0) ergibt sich eine ähnliche Möglichkeit. Hier wird aber nicht die räumliche Auflösung genutzt, sondern die maximal lieferbare Zahl von Objekten. Eine regelmäßige Verteilung wird dabei vorausgesetzt.

Generierung über Links

Die einfachste Möglichkeit ergibt sich bei der Verwendung existierender URLs auf die betroffenen Datensätze. Diese können entweder schon in den Metadaten enthalten sein, oder müssen aus anderen Datenquellen stammen. In Mapbender werden aktuell folgende Varianten unterstützt:

Generierung über DataURL Tags in WMS Capabilities Dokumenten

Ist ein DataURL Element an einem WMS Layer vorhanden, so kann der Datenanbieter durch eine einfache Checkbox entscheiden, ob für diese URL ein INSPIRE-konformer Downloaddienste erstellt werden soll.

Generierung aus ISO19139 Metadaten

Im Falle vorhandener Downloadlinks in ISO19139 Metadatensätzen (xpath:) können ebenfalls INSPIRE ATOM Feeds generiert werden. Die Steuerung der Erzeugung wird entweder durch die Angabe eines speziellen keywords im Metadensatz selbst gesteuert oder über den im Mapbender integrierten Metadateneditor explizit angegeben.

Mapbender INSPIRE ATOM Feed Client

Zur Nutzung der oben beschriebenen Dienste wird i.d.R. ein einfacher Client benötigt. Die Feeds können zwar grundsätzlich auch ohne Client auch direkt im Browser verwendet werden, jedoch erleichtert dieser die Nutzung ungemein ;-) . Mapbender 2.7.4+ verfügt über einen einfachen HTML basierten INSPIRE ATOM Feed Client. Das System wurde mit Feeds aus unterschiedlichen europäischen Ländern erfolgreich getestet. Beispiele:

WFS 2.0

Bisher können WFS 2.0 registriert und vorhandene stored queries als Module publiziert werden. zurück zum Inhaltsverzeichnis

Download der Projekt-VM

Passwörter (VM)


Mapbender trunk (aktuell 2.7.1)
  • Admin Kennung: root/root
  • Dummy Nutzer: Vertrieb VermKV/password


typo3


MySQL
  • Zentraladmin: root/root


PostgreSQL
  • Zentraldamin: postgres - trust - ohne password


phpPgAdmin


phpMyAdmin


MapServer (5.6.x)



Konfiguration


System

Das System braucht die Möglichkeit, Daten aus dem Netz (auch Internet) zu laden. Insbesondere wird das fürs Monitoring, für den Umgang mit den OWS und für das Updaten via SVN benötigt. Die Proxy Einstellungen erfolgen in den Dateien:

/data/mapbender/conf/mapbender.conf und /data/mapbender.conf
/etc/subversion/servers


Postgres Datenbank

Im Gegensatz zu einer Standardinstallation läuft die Mapbender Datenbank in einem eigenen Cluster hinter Port 5433.

Mapbender

Bitte in der /data/mapbender/conf/mapbender.conf noch die IPs bzw. die Namen des Servers in die Konstante HOSTNAME_WHITELIST eintragen, sonst funktionieren die Suche und die Startauswahlmenus nicht! Das gleiche gilt für die Datei /data/mapbender.conf (siehe auch mapbender.conf#HOSTNAME_WHITELIST). Das u.g. update-Skript kopiert diese Datei - und noch ein paar weitere - nach dem Update des Mapbenders in dessen Konfigurationsverzeichnis nach /data/mapbender/conf.

  • Weitere Konfigurationsdateien
/data/geoportal.conf
/data/extents_geoportal_rlp.map
/data/extent_service_geoportal_rlp.conf
/data/extent_service_geoportal.conf
  • Update des Mapbenders (als root):
cd /data/
sh update_mb.sh
owsproxy
  • Apache ALIAS prüfen
  • Eintrag mapbender.conf prüfen
  • Apache Module ggf. nachladen - siehe Owsproxy#rewrite

MapServer Karte

In den Metadaten kann eine Vorschaukarte angezeigt werden, die die BoundingBox des Dienstes anzeigt.

Diese Karte wird dynamisch über einen WMS definiert. Die Konfigurationsdateien zum WMS finden Sie unter mapbender/tools/wms_extent

Hier müssen die folgenden Dateien angepasst werden:

  • extent_service.conf (Definition des verwendeten WMS und Angabe der anzufordernden Layer)
  • extents.map (MapSerer map-Datei zur WMS-Konfiguration)


Typo3

Kartenviewer

Falls die Standard-GUI nicht Geoportal-RLP heißen soll, wovon auszugehen ist, muss im Typo3-Backend das php-Skript für die Seite Karten angepasst werden. Das muss für jede zu unterstützende Sprache gemacht werden. Im Quelltext wird dort die Standard-GUI gesetzt, wenn keine GUI explizit angegeben ist. Das Typo3-Skript wrappt auch die aus der Suche übergebenen GET-Parameter für den Mapbender (layerid, wms, georss, ...)!

Seiteninhalte anpassen
  • die Inhalte der Seiten können unter Web -> Page aufgezeigt und angepasst werden.



Aktualisierung des Systems

Das System wurde um neue Funktionen zur Umsetzung der Daten/Service Kopplung erweitert (11.5.2011). Um die neuen Funktionen einzustellen, muss das System aktualisiert werden. Neben diesen Änderungen muss auch die Datenbank aktualisiert werden. Hierzu sind die normalen Update-Skripte auf der Datenbank auszuführen. Wichtig: Port 5433

http://trac.osgeo.org/mapbender/browser/trunk/mapbender/resources/db/pgsql/UTF-8/update/update_2.7rc1_to_2.7rc2_pgsql_UTF-8.sql

http://trac.osgeo.org/mapbender/browser/trunk/mapbender/resources/db/pgsql/UTF-8/update/update_2.7.1_to_2.7.2_pgsql_UTF-8.sql


Reihenfolge
  1. Datenbank aktualisieren
  2. Konfigurationsdateien anpassen https://www.geoportal.rlp.de/trac/wiki/Download
  3. In Verzeichnis /data folgenden Befehl als root ausführen:
sh update_mb.sh

(Informationen zum Skript update_mb.sh finden Sie ebenfalls unter https://www.geoportal.rlp.de/trac/wiki/Download)

Alle Nutzer (auch guest)

Alle Nutzer der Webanwendung Geoportal haben folgende Möglichkeiten:

  1. Nutzen der Suchfunktion
  2. Hinzuladen von öffentlich zugänglichen Webservices in den Kartenclient
  3. Nutzen der Kartenanwendung (Mapbender Client)
    1. Navigation
    2. Speichern von Zuständen (als WMC). Die von den anonymen Nutzern (guest Kennung) angelegten WMC werden in der Nacht gelöscht mittels cronjob gelöscht. Sie sind auch von anderen Gast Nutzern aufrufbar.
  4. Lesen der Inhaltsseiten des Portals und des Wikis. Dabei gibt es keine Seiten die nur speziellen Nutzergruppen zugänglich sind. Sowohl die Portalseiten (Typo3) als auch das Wiki sind für alle Nutzer navigierbar.

Erweiterte Möglichkeiten registrierter Nutzer

Die registrierten Nutzer haben folgende erweiterten Möglichkeiten:

  1. Permanentes speichern von WMC. Erzeugung eines Links zur Integration eines einfachen OpenLayers Client in die eigene Webanwendung.
  2. Stellen eines Antrags auf Freischaltung von Diensten (Automatische Email an Service Provider)
  3. Abonnieren von Status (Monitoring) Informationen zu einzelnen Diensten

Aufgaben des Zentraladministrators

Verwalten der registrierenden Stellen (Institutionen)

Die registrierenden Stellen werden zentral vom Administrator verwaltet. Sie werden jeweils als eine Mapbender Gruppe (Eintrag in der mb_group Tabelle) angelegt. Die Gruppe beinhaltet außerdem die Kontaktinformationen der jeweiligen Institution. Grundsätzlich könnte man diese Gruppen für alle Behörde automatisch anlegen lassen (evtl. aus LDAP) - aber natürlich nur für den Fall, dass ein zentrales Verzeichnis der Behörden existiert! Man kann für jede Gruppe eine URL zu einem Logo angeben. Dieses Logo wird sowohl von der Metadatenanzeige, als auch von der Trefferanzeige bei der Suche verwendet.

Anlegen einer Institution

Erfolgt durch den Zentraladministrator über Oberfläche. Screenshot anfügen!

Autorisierung einer Person als Bereichsadministrator

Erfolgt durch zuweisen der Gruppe Bereichsadmin zu einem speziellen Nutzer. Dieser erhält dadurch die Berechtigung weitere Administrationswerkzeuge zu nutzen, insbesondere:

  1. Dienste zu registrieren
  2. Metadaten zu editieren
  3. Dienste zu veröffentlichen
  4. Abonnenten zu kontaktieren
  5. Dienste abzusichern
  6. Dienstezugriffe zu loggen
  7. Dienste überwachen zu lassen
  8. Anwendungen zu erzeugen
  9. Zugriffsberechtigungen zu erteilen

Rollenkonzept für Bereichsadministratoren

Verwalten der OpenSearch Schnittstellen

Die unter der Rubrik Metadaten angezeigten Kataloge werden in der Mapbender Datenbank in der Tabelle gp_opensearch verwaltet. Um eine Schnittstelle hinzuzufügen bzw. um die Standardfilter der Schnittstelle zu bearbeiten, muss die Tabelle mit Hilfe eines DB Clients editiert werden. Man kann als Suchfilter auch einzelne Länderkataloge aus und einbeziehen. Dieses Prinzip unterscheidet die OpenSearch Schnittstelle von PortalU von den CSW Schnittstellen.

Möglichkeiten der Bereichsadministratoren

Registrierung von Diensten

Veröffentlichung von Informationsressourcen

Editieren von Service-Metadaten

Autorisierung des Dienstezugriffs (OWS Proxy)

Kontrolle der Dienste (Monitoring)

Kontrolle der Nutzung von Diensten (Proxy Logs)

Benachrichtigung der Abonnenten

Erstellen eigener Oberflächen

Inhaltsverzeichnis

Allgemeines

Aus Gründen des Datenschutz und Urheberrechtes müssen einige Informationen, vor Nutzung einer Datenquelle, dem Nutzer transparent aufgezeigt werden. Das Portal verwendet hierfür ein Disclaimer-Verfahren. Vor dem Hinzuladen bzw. vor dem Start der Anwendung werden alle relevanten Informationen in einem Hinweisfenster dargestellt. Problematisch hierbei ist, dass die Anwendungen oft aus vielen verschiedenen Informationsquellen bestehen. Die Informationen müssen also zunächst gesammelt werden.

Technische Realisierung

Das Geoportal speichert hierzu in der Session die Information, ob die Nutzungsbedigungen pro Dienst schon einmal akzeptiert wurden. Die akzeptierten Nutzungsbedigungen werden als json-Objekt in der Mapbender Session verwaltet. Es gibt ein serverseitiges Modul, das vom Typo3 per Ajax angefragt werden kann. Hier können Service IDs in die Session geschrieben werden, wenn der Nutzer den Akzeptieren Button gedrückt hat.

Gespeichert werden also folgende Relationen:

  • Nutzer -> akzeptierte WMS NB
  • Nutzer -> akzeptierte WFS NB

Die Informationen werden beim Schließen der Session natürlich verworfen. Dieses Verhalten ist sinnvoll, da sich Nutzungsbedigungen sehr schnell ändern können. Man kann nicht davon ausgehen, dass bei mehreren hundert verschiedenen Diensten, die Nutzungsbedigungen über einen längeren Zeitraum hin konstant bleiben.

Zusammensetzung der Nutzungsbedigungen

Disclaimer

OWS Informationen

Die Metadaten von OWS enthalten in der Regel zwei Felder, die relevante Informationen über den rechtlichen und technischen Rahmen für die Nutzung des jeweiligen Dienstes enthalten:

  • fees - Kosten, ...
  • AccessConstraints - Zugangsbeschränkungen

Das Guidance Paper für die INSPIRE View Services (WMS) definiert Folgendes:

  • Conditions for access and use of spatial data services should be mapped to the element fees
  • Limitations on public access should mapped to AccessConstraints

Folglich sind beide Felder relevant und werden deshalb im Disclaimer mit aufgeführt.

Vordefinierte Nutzungsbedigungen

Beispiel Creative Commons

Da die Freitextfelder fees und AccessConstraints nicht automatisch auswertbar sind und es damit allgemein nicht möglich ist dem Nutzer transparent zu machen was er mit der jeweiligen Ressource tun darf, gibt es im Geoportal die Möglichkeit einen Dienst mit eigenen Nutzungsbedigungen anzureichern. Diese Nutzungsbedigungen sind nicht Bestandteil der originären OWS, sondern können in den Metadateneditoren angefeldert werden.

Hierzu gibt in der Datenbank eine Tabelle termsofuse mit folgenden Spalten:

  • termsofuse_id
  • name
  • symbollink
  • description
  • descriptionlink

Die einzelnen Einträge dieser Tabelle stehen in den Metadateneditoren in Form eines DropDown Menus zu Verfügung.

Der Sinn war es eine einfache Möglichkeit in der Trefferanzeige zu schaffen, die dem Nutzer sofort klar macht welche Nutzungsoptionen er hat. Man kann mit diesem Verfahren z.B. einige Creative Commons Lizenzmodelle hinterlegen (siehe Screenshot).

Logging durch OWS Proxy

Service Provider haben im Geoportal die Möglichkeit einzelne Dienste durch Auswahl des OWS Proxy abzusichern. Läuft ein Dienst über den Proxy, so hat der Anbieter zusätzlich die Möglichkeit die Zugriffe auf diesen Dienst auch protokollieren zu lassen. Das erfolgt entweder für eine mögliche Abrechnung oder aufgrund rechtlicher Vorgaben.

Unabhängig davon, aus welchem Zweck diese Protokollierung erfolgt, ist es aus Gründen des Datenschutzes unabdingbar, dass der Nutzer diese Information erhält!

Ist also das Logging aktiviert, so wird das sowohl als Symbol in der Trefferliste angezeigt, als auch als Element in den Disclaimer übernommen.

siehe auch Proxy Logging

Definition von Kosten im Proxy

Bei aktiviertem Logging, besteht für die WMS die Möglichkeit auch einen Kostenwert in Euro/Megapixel anzugeben. Dieser Wert kann z.B. verwendet werden, um die WMS nutzungsabhängig zu vertreiben (man bezahlt für den jeweiligen Klick).

Aus einer durchschnittlichen Bildgröße läßt sich hier ein Wert für eine Kartenabfrage berechnen. Dieser Wert wird ebenfalls Bestandteil des Informationen im Disclaimer.

siehe auch owsproxy usage

Nutzungsbedingungen von WMC

WMC Disclaimer
WMC Metadatenanzeige

WMC Dokumente sind Zusammenstellungen von verschiedenen Kartendiensten. Wird eine Anwendung über das Laden eines WMC Dokuments initialisiert, so müssen die Nutzungsbedingungen aller includierten Dienste angezeigt werden können. Im Geoportal erfolgt das über ein Modul, dass eine Liste der Links auf die Nutzungsbedingungen der im WMC abgelegten Dienste erstellt. Das Akzeptieren der Linkliste führt dazu, dass diese Information, wie auch bei einem einzelnen Dienst, in die Session geschrieben wird.

Die Nutzungsbdigungen sind auch Bestandteil der WMC Metadatenanzeige.

Zusammenfassung

Das Geoportal verwaltet eine große Menge verschiedener Informationen zu Nutzungsbedigungen. Diese werden für den Nutzer optimal aufbereitet und in Form eines Disclaimers pro Dienst zur Verfügung gestellt. Das Akzeptieren der Nutzungsbedigungen wird für die Dauer der Session gespeichert, so dass ein erneutes Aufrufen eines Dienstes, dessen Nutzungsbedingungen schon einmal akzeptiert wurden, nicht zum Erscheinen des Disclaimers führt. zurück zum Inhaltsverzeichnis

Allgemeines zur Recherche

Die Suche wird im Typo3 gestartet und an ein Mapbender Script weitergeleitet, dass die Suchanfrage an folgende Suchmodule verteilt:

  • Mapbender SearchInterface für Suche nach WMS, Layern, WFS, Featuretypes, WMC
  • PostGIS basierte Ortssuche
  • mediawiki Such-API
  • Angeschlossene OpenSearch Schnittstellen von PortalU Instanzen

Die Ergebnisse der Suche werden in Form von Dateien in einem temporären Ordner gespeichert. Die Identifizierung erfolgt über die SessionID des jeweiligen anfragenden Nutzers. Daten die älter als 50 Minuten sind werden über einen Cronjob gelöscht.

Einstiegsmöglichkeiten

Zentrales Suchfeld

Zentrale Suche (Beispiel TYPO3 RLP






Tag Clouds

  1. Themen (iso)
    1. Tabelle postgres
    2. Ranking ist die Häufigkeit des Auftretens in der Mapbender-Datenbank
  2. Suchbegriffe (keywords)
    1. Tabelle
    2. Ranking ist die Häufigkeit des Auftretens in der Mapbender-Datenbank
  3. Zukunft: INSPIRE Themen
  4. eigene Themen:
    1. Tabelle custom_categories

Kartenkombinationen

Auflistung der am häufigsten nachgefragten Kartenkombinationen. Diese werden von den registrierenden Stellen veröffentlicht. Link zum WMC-Editor

Suche nach Diensten

Die Suche nach den Ressourcentypen

  • WMS
  • WMS Layer
  • WFS
  • WFS Featuretype
  • WFS Client
  • WMC

wird durch ein Mapbender Suchmodul realisiert.


Dokumentation unter http://www.mapbender.org/SearchInterface


Umgang mit Nutzungsbedigungen

Aus Gründen des Datenschutz und Urheberrechtes müssen einige Informationen vor Nutzung einer Datenquelle dem Nutzer transparent aufgezeigt werden. Das Portal verwendet hierfür ein Disclaimer-Verfahren. Vor dem Hinzuladen bzw. vor dem Start der Anwendung werden alle relevanten Informationen in einem Hinweisfenster dargestellt. Problematisch hierbei ist, das die Anwendungen oft aus vielen verschiedenen Informationsquellen bestehen. Die Informationen müssen also zunächst gesammelt werden.


Das Geoportal speichert hierzu in der Session die Information, ob die Nutzungsbedigungen pro Dienst schon einmal akzeptiert wurden. Die akzeptierten Nutzungsbedigungen werden als json Objekt in der Mapbender Session verwaltet. Es gibt ein serverseitiges Modul, dass vom Typo3 per Ajax angefragt werden kann. Hier können Service IDs in die Session geschrieben werden wenn der Nutzer den Akzeptieren Button gedrückt hat. Weitere Informationen: [war ein link: http://www.geoportal.rlp.de/redmine/projects/geoportal-rlp/wiki/Handling_von_Nutzungsbedigungen Handling von Nutzungsbedigungen]

Suche nach Adressen und Administrativen Einheiten (Gazetteer)

Die Suche nach Adressen aufgeführt werden umfasst folgende Objektarten:

  • Hauskoordinaten
  • Straßen
  • Gemeinden
  • Verbandsgemeinden
  • Landkreise
  • Wohnplätze

Die Suche basiert erfolgt über SQL in einer PostGIS Datenbank und ist aufgrund ihres Aufbaus sehr schnell. Die Treffer werden in Form von GML Dateien in den temporären Ordner geschrieben. Dort kontrolliert ein Typo3 Modul per Ajax regelmäßig ob die Suche beendet wurde. Die Trefferliste im Typo3 beinhaltet Links deren Aufruf dazu führt, dass das jeweilige GML Objekt in die Mapbender Session geschrieben wird. Im Anschluss daran wird der Kartenclient gestartet, zoomt beim Aufbau auf den Extent des GMLs in der Session und rendert das Objekt.

Suche nach Inhalten des Portals

Die Suche nach Inhalten des Portals durchsucht sowohl den Content des Typo3 als auch das angeschlossene Mediawiki.

Metadatensuche über PortalU und CSW 2.0.2 Schnittstellen

Die Metadatensuche erfolgt über die PortalU OpenSearch Schnittstelle. Diese Schnittstelle wird über ein Mapbender Modul angesprochen. Die Suchergebnisse werden - wie auch bei den anderen Suchen - als XML Dateien im temporären Ordner gespeichert. Dort werden sie vom Typo3 Suchmodul ausgelesen. Die Liste mit den Treffern besteht nur aus Links auf ein Mapbender Modul, dass die einzelnen Metadatensätze über eine Anfrage per UUID von PortalU abfragt. Das Anzeigemodul wertet das zurückgegebene XML aus und stellt eine HTML, DEBUG und ISO19139 Ausgabe zu Verfügung. Achtung: Die Schnittstelle wurde von PortalU aus geändert und das Mapping muss dementsprechend angepasst werden. Aufwand: 1 Tag - erledigt

Seit dem 11.02.2012 (mapbender-trunk) können außer PortalU auch beliebige CSW 2.0.2 AP ISO 1.0.0 Schnittstellen angeschlossen werden. Das ermöglicht jetzt auch den Anschluss des Geodatenkatalogs-DE, der als zentraler Zugangsknoten für INSPIRE fungiert. Falls die EU ebenfalls eine CSW Schnittstelle zur Verfügung stellt, kann auch diese angeschlossen werden. Die Suche über CSW ist zwar nicht so flexibel wie die Suche über PortalU, jedoch stehen damit alle (Geo)Metadaten zur Verfügung. Auch PortalU verfügt über eine CSW Schnittstelle und kann für die Suche nach 'nonGeographicDataset' genutzt werden.

Information zur Verwaltung von OpenSearch-Schnittstellen sind hier zu finden.

Erweiterte Suche

Die erweiterte Suche ist eine Mapbender GUI. Diese GUI ruft das zentrale Suchscript von Typo3 auf. Da die aktuelle GUI normalerweise in der Session abgelegt wird, würde die Such-GUI nach Auswahl eines Treffers wieder erscheinen. Der Mapbender hat aber eine Modul dass dies verhindert. Das Modul öffnet nach der Suche wieder die vorhergehende GUI (Bsp.: Geoportal). Deren ID ist als previous_gui ebenfalls in der Session abgelegt.


Suchbefriff(e)

In diesem Feld können kommasepariert mehrere Suchbegriffe eingegeben werden. Die Begriffe werden für eine Volltextsuche über Titel, Beschreibung und Keywords verwendet. Die Verknüpfung der Suchbegriffe geschieht über ein UND. Je mehr Begriffe eingegeben werden, desto weniger Treffer werden gefunden.

Sortieren nach

Eine Auswahl hat Auswirkungen auf die Ergebnisdarstellung:

  • Nachfrage: bedeutet, dass die am häufigsten aufgerufenen Ergebnisse an oberste Stelle kommen
  • Alphabetisch: „Alphabetisch“ bedeutet eine alphabetische Sortierung nach Titel der Resouce
  • Ident. Nummer: Die „Ident. Nummer“ ist eine automatisch generierte Zahl, über die eine Ressource eindeutig identifiziert werden kann. In der Trefferanzeige werden dann die Treffer nach Diensten gruppiert.
  • Letzte Änderung: bedeutet eine Sortierung nach der Aktualität der Metainformationen wodurch die neuesten Informationen an erster Stelle stehen.
Die Sortierung wirkt sich nur auf die Resourcen aus, die vom Mapbender selbst verwaltet werden. Eine Sortierung der Ergebnislisten eingebundener Kataloge kann derzeit nicht beeinflusst werden. Könnte aber wahrscheinlich einfach umgesetzt werden.
Wo?
Erweiterte Such Reiter - "wo?"

Über eine Kartenkomponente kann ein Ausschnitt gewählt werden. Durch eine weiterführende Auswahl (Radiobuttons) kann ausgewählt werden, ob Resourcen gefunden werden, deren Ausdehnung angeschnitten wird, außerhalb des Gebiets oder komplett innerhalb des Ausschnitts liegen.

  1. Kartenfunktionalitäten
    • Zoom
      • fest rein/raus
      • Zoomin per BBox
    • Pan
      • frei
      • Nach Himmelsrichtungen (N,NO,O,SO,S,SW,W,NW)
    • Zurück zur Maximalausdehnung
    • Vor und zurück in der Kartenhistory
  2. Auswahlverhalten des Kartenfensters
    • Suchparameter ist searchTypeBBox (false per default, wenn kein Parameter ausgesucht wird. Gibt aber "intersect" weiter
    • angeschnitten = intersects
    • außerhalb = outside
    • komplett innerhalb = inside
  3. Suche
    • Aktivierung der Suche
      • Mit Klick auf "Suche starten" wird die akteuelle Kartenausschnitt als Suchparameter searchBBox mit ausgewählter Option weiter gegeben.
Wann?
Erweitrte Suche Reiter - "Wann?"
  • Veröffentlichungsdatum: Geben Sie hier das Datum der Veröffentlichung der beschreibenden Informationen (Metadaten) ein bzw. einen Zeitraum, in dem diese Veröffentlichung stattgefunden haben kann. Das Datum bezeichnet dabei den Zeitpunkt der letztmaligen Aktualisierung der beschreibenden Informationen.
    • Suchparameter
      • regTimeBegin(default=false)
      • regTimeEnd (default = false)
    • Datumseingabe erfolgt über Kalender
    • Suchformat: jjjj-mm-dd
  • Datenaktualität: Tragen Sie hier den Zeitraum (bzw. nur das Start- oder das Enddatum) ein, auf denen die Daten stammen bzw. in dem sie aktualisiert wurden.
    • Suchparameter
      • timeBegin(default=false)
      • timeEnd (default = false)

Hinweis: Diese Funktion steht erst ab Mitte 2011 zu Verfügung.

Themen
Erweiterte Suche - Reiter "Themen"

Einschränkung über Auswahllisten nach:

  • Inspire Themen
    • Suchparameter: inspireThemes (default=false)
    • Tabelle in Datenbank: inspire_category
    • Übergeben werden Zahlenwert (Spalte: inspire_category_id; Bei Mehrfachauswahl durch Komma getrennt)
  • ISO 19115 Themen
    • Suchparameter: isoCategories (default=false)
    • Tabelle in Datenbank: md_topic_category
    • Übergeben werden Zahlenwert (Spalte: md_topic_category_id; Bei Mehrfachauswahl durch Komma getrennt)
  • selbst definierten Themen
    • Suchparameter: customCategories (default=false)
    • Tabelle in Datenbank: custom_category
    • Übergeben werden Zahlenwert (Spalte: custom_category_id; Bei Mehrfachauswahl durch Komma getrennt)
  • Mehrfachauswahl möglich (Shift- bzw. STRG-Taste)
  • Löschen der Auswahl möglich
Erweiterte Suche - Reiter "Anbieter"
Anbieter
  • Auswahl von Anbietern von GeoWebDiensten.
  • Mehrfachauswahl möglich
  • Suchparameter: registratingDepartment


Was?
Erweiterte Suche - Reiter "Was?"
  • Interaktive Karten (WMS)
  • Such/Download/Erfassungsmodule (WFS)
  • Kartensammlungen (WMC)
  • GeoRSS Newsfeeds

Trefferanzeige

Die Trefferanzeige wird von Typo3 Modulen generiert. Je nach Rückgabewert des jeweiligen Suchmoduls werden entweder XML oder JSON kodierte Daten verarbeitet und in HTML überführt. Template loop detected: Handbuch Geoportal komplett Inhaltsverzeichnis

Allgemeines

Nach der Registrierung eines WMS im Geoportal steht dieser Dienst im WMS Metadateneditor zur Verfügung. Der Editor bietet die Möglichkeit, die vom Dienst gelieferten Metadaten zu überschreiben und um weitere Informationen anzureichern. Mit diesem Editor wird es möglich, einen normalen WMS der Version 1.1.1 für INSPIRE fit zu machen. Man kann die zusätzlich von der EU geforderten Metadaten hinzufügen und die Daten-/ Service Metadatenkopplung einrichten. Desweiteren steht ein simpler Metadateneditor zur Verfügung, mit dem sich Daten-Metadatensätze erzeugen lassen. Diese Datenmetadatensätze verwenden als Ausgangsbasis die Informationen des Dienstes, der Geoportal Nutzer-/Gruppenverwaltung sowie die Informationen des Contents der Dienste (Layer, Featuretypes).

Benutzung

Anwendung starten

Administrationsoberfläche
Administrationsoberfläche
  1. Auswahl der Anwendung Administration_DE
    • Das Auswahlmenü unter Kartenviewer erhält man, wenn man nach der Anmeldung auf den linken Menüpunkt Kartenviewer klickt. Zunächst öffnet sich die Standardanwendung - der Kartenclient des Portals. Im DropDown Menü sind jetzt alle dem Nutzer zugänglichen Anwendungen aufgelistet. Die Anwendung Administration_DE stellt alle Funktionen zur Verfügung, die ein Bereichsadministrator benötigt. Im Bereich Admin WMS 01 findet man hier den WMS Metadateneditor.
  2. Hinweis zu kleinen Bildschirmauflösungen: Unterhalb des Administrationsmenüs ist ein Link, der den gesamten Frame in einem neuen Fenster öffnet. Klicken Sie hierzu auf den Text - NICHT auf das Bildschirmsymbol! Bei der Benutzung des Metadateneditors und kleinen Bildschirmauflösungen (< 1280x1024) ist es sinnvoll, diese Option zu nutzen! Weiterhin sollte man das Fenster an den oberen linken Rand verschieben und es durch Ziehen an der rechten unteren Ecke auf eine Vollbilddarstellung vergrößern.

Auswahl des Dienstes

Der Metadateneditor ist eine Mapbender GUI. Sie wird beim Geoportal jedoch in einem eigenen kleinen Fenster geladen.

Die Anwendung beinhaltet eine Unterstrukturierung in drei Reitern. Auf der ersten Seite erhält man eine Liste mit den eigenen WMS Diensten und einigen zusätzlichen Informationen. Über den Autofilter rechts oben kann man die Trefferliste einschränken.

Die Auswahl eines Dienstes erfolgt durch Anklicken der jeweiligen Zeile. Die Anwendung springt auf die nächste Seite, die die Editierung der Metadaten auf Dienst-Ebene ermöglicht.

Service Level

Service Level Editor oberer Teil
Service Level Editor unterer Teil

Die Metadaten auf Service Ebene werden auf dieser Seite angezeigt. Die meisten Felder sind editierbar. Das bedeutet, dass es den registrierenden Stellen möglich ist, die Metadaten des Dienstes abzuändern. Diese abgeänderten Metadaten werden als neue Capabilities Dokumente nach außen abgegeben. Das gilt sowohl für die INSPIRE View Services als auch für die Geoportal-Capabilities. Das Portal fungiert hier als Capabilities Proxy.

Bei einem Update des Dienstes werden die editierten Datenfelder zunächst nicht überschrieben. Der Editor kann sich jedoch durch Auswahl des Buchsymbols die Unterschiede zu den vom Server gelieferten Informationen anzeigen und seine eigenen Änderungen ersetzen lassen. Das Geoportal verwaltet hier also immer mehrere Varianaten von Service Metadaten:

  1. Die vom Server gelieferten - in Form des XML Dokumentes
  2. Die ggf. händisch angepassten - im relationalen DB System

Layer Level

Layer Level Editor

Die dritte Seite zeigt die Informationen auf Ebene der WMS Layer. Es handelt sich hierbei insbesondere um

  1. Titel
  2. Beschreibung
  3. Suchbegriffe
  4. Preview
  5. Kategorisierung nach
    1. ISO Topic Categories
    2. INSPIRE Themen
    3. Frei definierbaren Themen (können in der Mapbender custom_categories Tabelle definiert werden)
  6. Daten-/ Service Metadatenkopplung

Um die Navigation zu vereinfachen, erfolgt die Auswahl des jeweils zu editierenden Layers in einem Layerbaum auf der linken Seite des Editorfensters. Der grüne Haken bewirkt, dass der Layer in die Suche übernommen wird. Ist er nicht gesetzt, werden auch die Metadaten der Ressource nicht abgegeben.

Die Möglichkeit, mehrere Kategorien zuordnen zu können, erlaubt es auch, spezielle Themen wie z.B. NGDB (Keyword ngdb) oder das INSPIRE Monitoring (Keyword inspireidentifiziert) abzubilden. Die Kategorien stehen im Suchmodul wieder zur Verfügung (siehe auch searchInterface).

Editieren der Textfelder

Layer Beschreibung

Die Textfelder sind editierbar. Angezeigt werden zunächst die Informationen, die den Capabilities Dokumenten entnommen werden. Sind diese Informationen überschrieben worden, so kann man sich durch Auswahl des Buchsymbols die originären Informationen aus den Service Capabilities noch einmal anzeigen lassen. Es besteht weiterhin die Möglichkeit, die bereits editierten Information durch die neu vom Service gelieferten Informationen (z. B. nach einem Update des WMS) ersetzen zu lassen.

Layer Informationen überschreiben

Das Feld mit den Keywords erwartet eine kommaseparierte Eingabe der Suchbegriffe.

Zuordnung der Kategorien

Layer Klassifizierung

Die Zuordnung der Kategorien kann 1:n erfolgen. Jedem Layer können folglich n Kategorien zugeordnet werden. Mit der gedrückten STRG-Taste lassen sich gleichzeitig mehrere Kategorien aus der Liste auswählen.

Erzeugen eines Previews

Layer Preview

Eine Voransicht der Informationsressource (hier Kartenlayer) erleichtert die Einschätzung ungemein, ob eine Ressource für einen gewissen Zweck geeignet ist. Aus diesem Grund ermöglicht der WMS Metadateneditor, ein solches Preview abzuspeichern. Nach Auswahl des jeweiligen Layers zoomt das Previewfenster auf die Ausdehnung des Layers und startet eine GetMap Anfrage. Das Ergebnis ist im integrierten Viewer zu sehen. Man kann jetzt durch Pan/Zoom und ein paar weiteren Einstellungsmöglichkeiten ein optimales Vorschaubild erzeugen. Durch Drücken des Save Buttons wird dieses auf dem Webserver abgelegt. Sind Legenden vorhanden, so werden diese ebenfalls dynamisch abgefragt und gespeichert. Die Bilder werden automatisch in die Metadaten übernommen und stehen auch innerhalb der ISO19139 Dokumente zur Verfügung. Das führt dazu, dass auch im Geodatenkatalog-DE und bei INSPIRE die Möglichkeit besteht, die Voransichten angezeigt zu bekommen. Beispiele:

  1. Trefferliste im Geoportal
  2. HTML Metadatenanzeige
  3. ISO19139 Dokument
  4. GDK-DE Suchclient

Daten- / Service Metadatenkopplung

Tabelle mit gekoppelten Daten-Metadaten
Validierungsergebnis der Daten-Metadaten

Der Editor bietet mehrere Möglichkeiten, eine Daten-/ Service Metadatenkopplung durchzuführen. Diese Kopplung wird durch die INSPIRE-Richtlinie gefordert, außerdem basiert das Konzept des CSW AP ISO 1.0 auf diesem Modell. Es geht dabei darum, eine Suchschnittstelle zur Verfügung zu haben, mit deren Hilfe man über einen gefundenen Datensatz zu den Diensten kommen kann, die diesen Datensatz zur Verfügung stellen. Eine nähere Beschreibung findet man unter Handbuch_Geoportal_INSPIRE.

Die Kopplung basiert auf einer Verknüpfung zwischen Service-Metadatensätzen und Daten-Metadatensätzen. Die INSPIRE-Richtlinie fordert, dass wenn eine solche Verknüpfung existiert, diese auch im jeweiligen Service-Metadatensatz vorhanden sein soll. Weiterhin sollen, laut Handlungsempfehlungen für den Aufbau der INSPIRE View Services, zu jedem Layer im Service Capabilities Dokument ein oder mehrere MetadataURL Tags angegeben werden. Diese verweisen auf Daten-Metadatensätze.

Die Kopplung ist auf 4 verschiedenen Wegen möglich:

  1. MetadataURLs sind schon a priori im Service-Capabilities Dokument enthalten
  2. Anreicherung der Layer um Links auf Metadatensätze, die im Internet zur Verfügung stehen
  3. Anreicherung der Layer durch Upload eines lokalen Metadatensatzes (wurde zuvor mit Editor erzeugt)
  4. Anreicherung der Layer um einfache Metadatensätze auf Grundlage folgender Datenbestände:
    1. Service-Capabilities (Service/Layer)
    2. Geoportal Nutzer- /Gruppenverwaltung
    3. Geoportal Zusatzinformationen wie z.B.
      • Ressourcenklassifikationen
      • einheitliche Nutzungsbedigungen
      • ...

Im Editor kann eine neue Kopplung einfach durch Auswahl des grünen Plus Zeichens in der Kopplungstabelle erstellt werden. Es öffnet sich ein Fenster, indem eine Auswahl getroffen werden kann, welcher Typ die zu erstellenden Kopplung sein soll. Durch Anwahl der unterschiedlichen Symbole gelangt man zum jeweiligen Menüpunkt.

Die erstellten Koppllungen lassen sich jeweils löschen oder editieren. Das gilt nicht für die a priori vorhandenen Metadatenlinks aus den Capabilities. Um diese zu entfernen, müssen die Capabilities Dokumente auf dem jeweiligen Server aktualisiert und der Dienst im Geoportal upgedated werden.


Die XML Daten des erzeugten Datensatzes lassen sich durch Auswahl der UUID anzeigen. Desweiteren besteht die Möglichkeit, diese Daten an den INSPIRE Metadaten Validator zu schicken und sich das Ergebnis der Validierung als HTML Seite anzeigen zu lassen. Hierfür kann der Link validate ausgewählt werden. (Informationen zum Validator: http://www.inspire-geoportal.eu/index.cfm/pageid/48)

Allgemeines

Die interne Verwaltung der Metadaten erfolgt in einer zentralen Tabelle und es gibt eine php Klasse, die zentral für das Handling der Metadaten zuständig ist. Prinzipiell stellt das Mapbender Datenmodell damit einen zentralen Katalog zur Verfügung aus dem sich bei Bedarf alle für den Betrieb einer GDI benötigten Informationen extrahieren lassen.

Besonderheiten

Der Mapbender unterstützt in seinem Metadatenmodell folgende Dinge:

Externe Steuerelemente

Es lassen sich folgende Zusatzinformationen in ISO19139 Metadaten intergrieren, die von der Mapbender Regsitry interpretiert werden:

  1. Daten für das INSPIRE Monitoring
Polygonale Abgrenzungen
Kategorien
Auswertung MetadataURL

Um diese Zusammenhänge sinnvoll zu implementieren, werden beim Registrieren der Service-Capabilities die MetadateURL Tags der Layer ausgewertet und in einer Metadaten Tabelle (mb_metadata) abgelegt. Falls die verknüpften Metadaten einem definierten Format entsprechen

  1. MetadataURL attribute type: ISO19115:2003
  2. Format: text/xml or application/vnd.iso.19139+xml - siehe auch INSPIRE Guidance Paper für Darstellungs- und Downloaddienste

werden zusätzlich einzelne Metadatenelemente aus den XML Strukturen extrahiert und stehen somit für erweiterte Suchverfahren zur Verfügung. Beispiel:

<MetadataURL type="ISO19115:2003">
  <Format>text/xml</Format>
  <OnlineResource xlink:href="http://www.geoportal.rlp.de/mapbender/php/mod_dataISOMetadata.php?
outputFormat=iso19139&id=491f113a-752c-02f6-e543-26507d2d7708" xlink:type="simple"/>
</MetadataURL>

Sinnvoll wenn:

  1. Daten, Metadaten und Services von einer Stelle verwaltet werden
  2. Daten, Metadaten und Services automatisch generiert werden - Integriertes Daten - Metadaten - Service Management - optimaler Fall!
Anreicherung um Links
Angabe eines Links auf Daten-Metadaten

Hier kann ein Editor einen Link auf einen im Web verfügbaren Metadatensatz angeben. Das kann ein einfacher Link sein oder ein Link auf einen GetRecordById Aufruf an eine CSW Schnittstelle. Wichtig ist nur, dass der Link auf ein standardisiertes ISO19139 Dokument verweist. Es gibt zwei Optionen:

  1. Der Link wird nur abgelegt und genutzt, um die Capabilities Dokumente um diese Information anzureichern (MetadataURL) und die Kopplungsinformationen in die Service-Metadatensätze (RS_Identifier) zu integrieren.
  2. Die Quelle wird zusätzlich geharvested und der Datensatz über die eigene CSW Schnittstelle abgegeben.

Sinnvoll wenn:

  1. Ein Datensatz, der über einen Dienst abgegeben wird, schon mit einem Metadatensatz beschrieben und im Web erreichbar ist.

Aber: Dieser Datensatz muss genau die/den Datei/Datensatz beschreiben, die/der über den Dienst abgegeben wird! Es dürfen keine allgemeinen Produktmetadaten sein. Beispiel: Shape Datei wird von Service gelesen und deren Inhalt als WMS Layer abgegeben. Dann muss der Daten-Metadatensatz genau diese Shape Datei beschreiben (Aktualität/Umfang/Qualität/...).

Upload eines lokalen Daten-Metadatensatzes

Der Upload ermöglicht ein lokal vorhandenes ISO19139 Dokument in die Registry zu laden. Dort ist es automatisch mit dem Layer (Service) verknüpft und wird über die CSW Schnittstelle abgegeben.

Sinnvoll wenn:

  1. Verschiedene Stellen für die Service Konfiguration und die Metadaten Erstellung zuständig sind.

Aber: Es kann zu Inkonsistenzen zwischen den Daten, die der Service abgibt, und deren Beschreibung in Form der Metadaten kommen. Das ist ein K.O. Kriterium für INSPIRE!

Verlinkung eines internen Daten-Metadatensatzes

Da der Mapbender alle a priori an WMS oder WFS Datenquellen verknüpften Metadaten automatisch in seine zentrale Metadatentabelle überführt, is es häufig so, dass ein Anbieter den Datensatz den er über einen Dienst abgibt schon vorliegen hat. Man kann hier aus einer Liste schon vorhandenen Metadatensätzen auswählen.

Sinnvoll wenn:

  1. Der Metadateneditor schon für eine Anreicherung eines WMS Layers um Datenmetadaten genutzt wurde um z.B. die INSPIRE Konformität der Darstellungsdienste zu erreichen. Soll später ein WFS als Downloaddienst angeboten werden, so kann der zuvor erzeugte Metadatensatz einfach durch Erzeugen einer Relation an den jeweiligen Featuretype mit diesem verknüpft werden.
Erstellung eines Daten-Metadatensatzes im Geoportal
Erstellung eines einfachen Daten-Metadatensatzes

Für die Erstellung des Metadatensatzes gibt es im Geoportal einen einfachen Editor. Dieser verlangt nur die Eingabe einiger weniger Felder, die von INSPIRE verlangt werden. Die Anforderungen ergeben sich hier aus der Durchführungsbestimmung zu Metadaten sowie aus den Datenspezifikationen. Die weiteren INSPIRE Pflichtfelder werden automatisch generiert. Sinnvoll wenn:

  1. Aufwand minimiert werden soll
  2. Keine über den Umfang der INSPIRE Richtlinie hinausgehenden Anforderungen erfüllt werden müssen
Aus den Capabilities veererbte Felder

Wird ein neuer Metadatensatz angelegt, so werden folgende Felder in der Maske vorausgefüllt:

  1. Layer/Featuretype Titel
  2. Layer/Featuretype Abstract
  3. Layer/Featuretype Bbox
Nicht editierbare Informationen

Folgende Informationen werden automatisch aus den Tabellen der Mapbender Datenbank erzeugt und müssen von daher nicht ausgefüllt werden:

  1. Layer/Featuretype Themen - lassen sich aber erweitern
  2. Metadatenkontaktinformationen - werden von der registrierenden Stelle (group) / Person (user) übernommen
INSPIRE Zusatzfelder

Für das europäische Bereichtswesen werden neben den aus Metadaten extrahierbaren Informationen auch noch Angaben zum Grad der Flächendeckung benötigt. Diese sind im Mapbender Datenmodell vorgesehen und können über den Editor erfasst werden:

  1. Covering area
  2. Relevant area

Auswirkungen der Kopplung

Eine vorhandene Koppplung wirkt sich automatisch auf die vom Geoportal abzugebenden Metadaten aus:

  1. Das Geoportal erzeugt automatisch einen ISO19139 Service-Metadatensatz für jeden WMS Layer. (INSPIRE Anforderung)
  2. Für die geharvesteten Metadaten sowie für die über den Metadateneditor selbst erstellten Metadaten werden ISO19139 Dokumente erzeugt.
  3. Die Capabilities Dokumente beinhalten die zugehörigen MetadataURL Tags. (INSPIRE Anforderung)
  4. Die Identifikatoren in den Service-Metadaten und in den Daten-Metadaten sind konsistent. (INSPIRE Anforderung)
  5. In der HTML Metadatendarstellung gibt es unter Eigenschaften eine Liste mit Links auf verknüpfte Daten-Metadatensätze.

Abspeichern der Metadaten

Um die Metadaten zu aktualisieren gibt es unten rechts einen Button Save Metadata.

Schnittstellen zur Abgabe von Daten-Metadaten

Um auf die verknüpften Daten-Metadaten zugreifen zu können, gibt es einen Webservice, der per UUID des Datensatzes aufgerufen werden kann.

Beispielaufruf für ISO19139:

http://www.geoportal.rlp.de/mapbender/php/mod_dataISOMetadata.php?outputFormat=iso19139&id=e9d22d13-e045-f0e0-25cc-1f146d681216

Wenn man diesen mit dem INSPIRE Validator prüfen will reicht es ein &validate=true anzuhängen:

http://www.geoportal.rlp.de/mapbender/php/mod_dataISOMetadata.php?outputFormat=iso19139&id=e9d22d13-e045-f0e0-25cc-1f146d681216&validate=true

Die Schnittstelle funktioniert für alle Metadaten die in der Tabelle mb_metadata abgelegt sind, unabhängig davon ob sie

  • durch den Editor erzeugt,
  • im Capabilities Dokument vorhanden,
  • als Link angereichert oder
  • in die Geoportal Datenbank hochgeladen wurden

Suche nach erzeugten Metadaten in anderen Portalen z. B. im Geoportal-DE

So kann beispielsweise im Geoportal-DE oder Geoportal INSPIRE nach strassennetz oder naturschutzgebiet gesucht werden. Zwei Metadatensätze, die im Geoportal.RLP erfasst wurden, werden ausgegeben.

Darstellung Layer Naturschutzhgebiete im INSPIRE Geoportal
Suche im Geoportal-DE nach strassennetz25
Anzeige Layer Strassennetz Layer im Geoportal-DE

Inhaltsverzeichnis

Allgemeines

Nach der Registrierung eines WMS im Geoportal steht dieser Dienst im WMS Metadateneditor zur Verfügung. Der Editor bietet die Möglichkeit, die vom Dienst gelieferten Metadaten zu überschreiben und um weitere Informationen anzureichern. Mit diesem Editor wird es möglich, einen normalen WMS der Version 1.1.1 für INSPIRE fit zu machen. Man kann die zusätzlich von der EU geforderten Metadaten hinzufügen und die Daten-/ Service Metadatenkopplung einrichten. Desweiteren steht ein simpler Metadateneditor zur Verfügung, mit dem sich Daten-Metadatensätze erzeugen lassen. Diese Datenmetadatensätze verwenden als Ausgangsbasis die Informationen des Dienstes, der Geoportal Nutzer-/Gruppenverwaltung sowie die Informationen des Contents der Dienste (Layer, Featuretypes).

Benutzung

Anwendung starten

Administrationsoberfläche
Administrationsoberfläche
  1. Auswahl der Anwendung Administration_DE
    • Das Auswahlmenü unter Kartenviewer erhält man, wenn man nach der Anmeldung auf den linken Menüpunkt Kartenviewer klickt. Zunächst öffnet sich die Standardanwendung - der Kartenclient des Portals. Im DropDown Menü sind jetzt alle dem Nutzer zugänglichen Anwendungen aufgelistet. Die Anwendung Administration_DE stellt alle Funktionen zur Verfügung, die ein Bereichsadministrator benötigt. Im Bereich Admin WMS 01 findet man hier den WMS Metadateneditor.
  2. Hinweis zu kleinen Bildschirmauflösungen: Unterhalb des Administrationsmenüs ist ein Link, der den gesamten Frame in einem neuen Fenster öffnet. Klicken Sie hierzu auf den Text - NICHT auf das Bildschirmsymbol! Bei der Benutzung des Metadateneditors und kleinen Bildschirmauflösungen (< 1280x1024) ist es sinnvoll, diese Option zu nutzen! Weiterhin sollte man das Fenster an den oberen linken Rand verschieben und es durch Ziehen an der rechten unteren Ecke auf eine Vollbilddarstellung vergrößern.

Auswahl des Dienstes

Der Metadateneditor ist eine Mapbender GUI. Sie wird beim Geoportal jedoch in einem eigenen kleinen Fenster geladen.

Die Anwendung beinhaltet eine Unterstrukturierung in drei Reitern. Auf der ersten Seite erhält man eine Liste mit den eigenen WMS Diensten und einigen zusätzlichen Informationen. Über den Autofilter rechts oben kann man die Trefferliste einschränken.

Die Auswahl eines Dienstes erfolgt durch Anklicken der jeweiligen Zeile. Die Anwendung springt auf die nächste Seite, die die Editierung der Metadaten auf Dienst-Ebene ermöglicht.

Service Level

Service Level Editor oberer Teil
Service Level Editor unterer Teil

Die Metadaten auf Service Ebene werden auf dieser Seite angezeigt. Die meisten Felder sind editierbar. Das bedeutet, dass es den registrierenden Stellen möglich ist, die Metadaten des Dienstes abzuändern. Diese abgeänderten Metadaten werden als neue Capabilities Dokumente nach außen abgegeben. Das gilt sowohl für die INSPIRE View Services als auch für die Geoportal-Capabilities. Das Portal fungiert hier als Capabilities Proxy.

Bei einem Update des Dienstes werden die editierten Datenfelder zunächst nicht überschrieben. Der Editor kann sich jedoch durch Auswahl des Buchsymbols die Unterschiede zu den vom Server gelieferten Informationen anzeigen und seine eigenen Änderungen ersetzen lassen. Das Geoportal verwaltet hier also immer mehrere Varianaten von Service Metadaten:

  1. Die vom Server gelieferten - in Form des XML Dokumentes
  2. Die ggf. händisch angepassten - im relationalen DB System

Layer Level

Layer Level Editor

Die dritte Seite zeigt die Informationen auf Ebene der WMS Layer. Es handelt sich hierbei insbesondere um

  1. Titel
  2. Beschreibung
  3. Suchbegriffe
  4. Preview
  5. Kategorisierung nach
    1. ISO Topic Categories
    2. INSPIRE Themen
    3. Frei definierbaren Themen (können in der Mapbender custom_categories Tabelle definiert werden)
  6. Daten-/ Service Metadatenkopplung

Um die Navigation zu vereinfachen, erfolgt die Auswahl des jeweils zu editierenden Layers in einem Layerbaum auf der linken Seite des Editorfensters. Der grüne Haken bewirkt, dass der Layer in die Suche übernommen wird. Ist er nicht gesetzt, werden auch die Metadaten der Ressource nicht abgegeben.

Die Möglichkeit, mehrere Kategorien zuordnen zu können, erlaubt es auch, spezielle Themen wie z.B. NGDB (Keyword ngdb) oder das INSPIRE Monitoring (Keyword inspireidentifiziert) abzubilden. Die Kategorien stehen im Suchmodul wieder zur Verfügung (siehe auch searchInterface).

Editieren der Textfelder

Layer Beschreibung

Die Textfelder sind editierbar. Angezeigt werden zunächst die Informationen, die den Capabilities Dokumenten entnommen werden. Sind diese Informationen überschrieben worden, so kann man sich durch Auswahl des Buchsymbols die originären Informationen aus den Service Capabilities noch einmal anzeigen lassen. Es besteht weiterhin die Möglichkeit, die bereits editierten Information durch die neu vom Service gelieferten Informationen (z. B. nach einem Update des WMS) ersetzen zu lassen.

Layer Informationen überschreiben

Das Feld mit den Keywords erwartet eine kommaseparierte Eingabe der Suchbegriffe.

Zuordnung der Kategorien

Layer Klassifizierung

Die Zuordnung der Kategorien kann 1:n erfolgen. Jedem Layer können folglich n Kategorien zugeordnet werden. Mit der gedrückten STRG-Taste lassen sich gleichzeitig mehrere Kategorien aus der Liste auswählen.

Erzeugen eines Previews

Layer Preview

Eine Voransicht der Informationsressource (hier Kartenlayer) erleichtert die Einschätzung ungemein, ob eine Ressource für einen gewissen Zweck geeignet ist. Aus diesem Grund ermöglicht der WMS Metadateneditor, ein solches Preview abzuspeichern. Nach Auswahl des jeweiligen Layers zoomt das Previewfenster auf die Ausdehnung des Layers und startet eine GetMap Anfrage. Das Ergebnis ist im integrierten Viewer zu sehen. Man kann jetzt durch Pan/Zoom und ein paar weiteren Einstellungsmöglichkeiten ein optimales Vorschaubild erzeugen. Durch Drücken des Save Buttons wird dieses auf dem Webserver abgelegt. Sind Legenden vorhanden, so werden diese ebenfalls dynamisch abgefragt und gespeichert. Die Bilder werden automatisch in die Metadaten übernommen und stehen auch innerhalb der ISO19139 Dokumente zur Verfügung. Das führt dazu, dass auch im Geodatenkatalog-DE und bei INSPIRE die Möglichkeit besteht, die Voransichten angezeigt zu bekommen. Beispiele:

  1. Trefferliste im Geoportal
  2. HTML Metadatenanzeige
  3. ISO19139 Dokument
  4. GDK-DE Suchclient

Daten- / Service Metadatenkopplung

Tabelle mit gekoppelten Daten-Metadaten
Validierungsergebnis der Daten-Metadaten

Der Editor bietet mehrere Möglichkeiten, eine Daten-/ Service Metadatenkopplung durchzuführen. Diese Kopplung wird durch die INSPIRE-Richtlinie gefordert, außerdem basiert das Konzept des CSW AP ISO 1.0 auf diesem Modell. Es geht dabei darum, eine Suchschnittstelle zur Verfügung zu haben, mit deren Hilfe man über einen gefundenen Datensatz zu den Diensten kommen kann, die diesen Datensatz zur Verfügung stellen. Eine nähere Beschreibung findet man unter Handbuch_Geoportal_INSPIRE.

Die Kopplung basiert auf einer Verknüpfung zwischen Service-Metadatensätzen und Daten-Metadatensätzen. Die INSPIRE-Richtlinie fordert, dass wenn eine solche Verknüpfung existiert, diese auch im jeweiligen Service-Metadatensatz vorhanden sein soll. Weiterhin sollen, laut Handlungsempfehlungen für den Aufbau der INSPIRE View Services, zu jedem Layer im Service Capabilities Dokument ein oder mehrere MetadataURL Tags angegeben werden. Diese verweisen auf Daten-Metadatensätze.

Die Kopplung ist auf 4 verschiedenen Wegen möglich:

  1. MetadataURLs sind schon a priori im Service-Capabilities Dokument enthalten
  2. Anreicherung der Layer um Links auf Metadatensätze, die im Internet zur Verfügung stehen
  3. Anreicherung der Layer durch Upload eines lokalen Metadatensatzes (wurde zuvor mit Editor erzeugt)
  4. Anreicherung der Layer um einfache Metadatensätze auf Grundlage folgender Datenbestände:
    1. Service-Capabilities (Service/Layer)
    2. Geoportal Nutzer- /Gruppenverwaltung
    3. Geoportal Zusatzinformationen wie z.B.
      • Ressourcenklassifikationen
      • einheitliche Nutzungsbedigungen
      • ...

Im Editor kann eine neue Kopplung einfach durch Auswahl des grünen Plus Zeichens in der Kopplungstabelle erstellt werden. Es öffnet sich ein Fenster, indem eine Auswahl getroffen werden kann, welcher Typ die zu erstellenden Kopplung sein soll. Durch Anwahl der unterschiedlichen Symbole gelangt man zum jeweiligen Menüpunkt.

Die erstellten Koppllungen lassen sich jeweils löschen oder editieren. Das gilt nicht für die a priori vorhandenen Metadatenlinks aus den Capabilities. Um diese zu entfernen, müssen die Capabilities Dokumente auf dem jeweiligen Server aktualisiert und der Dienst im Geoportal upgedated werden.


Die XML Daten des erzeugten Datensatzes lassen sich durch Auswahl der UUID anzeigen. Desweiteren besteht die Möglichkeit, diese Daten an den INSPIRE Metadaten Validator zu schicken und sich das Ergebnis der Validierung als HTML Seite anzeigen zu lassen. Hierfür kann der Link validate ausgewählt werden. (Informationen zum Validator: http://www.inspire-geoportal.eu/index.cfm/pageid/48)

Allgemeines

Die interne Verwaltung der Metadaten erfolgt in einer zentralen Tabelle und es gibt eine php Klasse, die zentral für das Handling der Metadaten zuständig ist. Prinzipiell stellt das Mapbender Datenmodell damit einen zentralen Katalog zur Verfügung aus dem sich bei Bedarf alle für den Betrieb einer GDI benötigten Informationen extrahieren lassen.

Besonderheiten

Der Mapbender unterstützt in seinem Metadatenmodell folgende Dinge:

Externe Steuerelemente

Es lassen sich folgende Zusatzinformationen in ISO19139 Metadaten intergrieren, die von der Mapbender Regsitry interpretiert werden:

  1. Daten für das INSPIRE Monitoring
Polygonale Abgrenzungen
Kategorien
Auswertung MetadataURL

Um diese Zusammenhänge sinnvoll zu implementieren, werden beim Registrieren der Service-Capabilities die MetadateURL Tags der Layer ausgewertet und in einer Metadaten Tabelle (mb_metadata) abgelegt. Falls die verknüpften Metadaten einem definierten Format entsprechen

  1. MetadataURL attribute type: ISO19115:2003
  2. Format: text/xml or application/vnd.iso.19139+xml - siehe auch INSPIRE Guidance Paper für Darstellungs- und Downloaddienste

werden zusätzlich einzelne Metadatenelemente aus den XML Strukturen extrahiert und stehen somit für erweiterte Suchverfahren zur Verfügung. Beispiel:

<MetadataURL type="ISO19115:2003">
  <Format>text/xml</Format>
  <OnlineResource xlink:href="http://www.geoportal.rlp.de/mapbender/php/mod_dataISOMetadata.php?
outputFormat=iso19139&id=491f113a-752c-02f6-e543-26507d2d7708" xlink:type="simple"/>
</MetadataURL>

Sinnvoll wenn:

  1. Daten, Metadaten und Services von einer Stelle verwaltet werden
  2. Daten, Metadaten und Services automatisch generiert werden - Integriertes Daten - Metadaten - Service Management - optimaler Fall!
Anreicherung um Links
Angabe eines Links auf Daten-Metadaten

Hier kann ein Editor einen Link auf einen im Web verfügbaren Metadatensatz angeben. Das kann ein einfacher Link sein oder ein Link auf einen GetRecordById Aufruf an eine CSW Schnittstelle. Wichtig ist nur, dass der Link auf ein standardisiertes ISO19139 Dokument verweist. Es gibt zwei Optionen:

  1. Der Link wird nur abgelegt und genutzt, um die Capabilities Dokumente um diese Information anzureichern (MetadataURL) und die Kopplungsinformationen in die Service-Metadatensätze (RS_Identifier) zu integrieren.
  2. Die Quelle wird zusätzlich geharvested und der Datensatz über die eigene CSW Schnittstelle abgegeben.

Sinnvoll wenn:

  1. Ein Datensatz, der über einen Dienst abgegeben wird, schon mit einem Metadatensatz beschrieben und im Web erreichbar ist.

Aber: Dieser Datensatz muss genau die/den Datei/Datensatz beschreiben, die/der über den Dienst abgegeben wird! Es dürfen keine allgemeinen Produktmetadaten sein. Beispiel: Shape Datei wird von Service gelesen und deren Inhalt als WMS Layer abgegeben. Dann muss der Daten-Metadatensatz genau diese Shape Datei beschreiben (Aktualität/Umfang/Qualität/...).

Upload eines lokalen Daten-Metadatensatzes

Der Upload ermöglicht ein lokal vorhandenes ISO19139 Dokument in die Registry zu laden. Dort ist es automatisch mit dem Layer (Service) verknüpft und wird über die CSW Schnittstelle abgegeben.

Sinnvoll wenn:

  1. Verschiedene Stellen für die Service Konfiguration und die Metadaten Erstellung zuständig sind.

Aber: Es kann zu Inkonsistenzen zwischen den Daten, die der Service abgibt, und deren Beschreibung in Form der Metadaten kommen. Das ist ein K.O. Kriterium für INSPIRE!

Verlinkung eines internen Daten-Metadatensatzes

Da der Mapbender alle a priori an WMS oder WFS Datenquellen verknüpften Metadaten automatisch in seine zentrale Metadatentabelle überführt, is es häufig so, dass ein Anbieter den Datensatz den er über einen Dienst abgibt schon vorliegen hat. Man kann hier aus einer Liste schon vorhandenen Metadatensätzen auswählen.

Sinnvoll wenn:

  1. Der Metadateneditor schon für eine Anreicherung eines WMS Layers um Datenmetadaten genutzt wurde um z.B. die INSPIRE Konformität der Darstellungsdienste zu erreichen. Soll später ein WFS als Downloaddienst angeboten werden, so kann der zuvor erzeugte Metadatensatz einfach durch Erzeugen einer Relation an den jeweiligen Featuretype mit diesem verknüpft werden.
Erstellung eines Daten-Metadatensatzes im Geoportal
Erstellung eines einfachen Daten-Metadatensatzes

Für die Erstellung des Metadatensatzes gibt es im Geoportal einen einfachen Editor. Dieser verlangt nur die Eingabe einiger weniger Felder, die von INSPIRE verlangt werden. Die Anforderungen ergeben sich hier aus der Durchführungsbestimmung zu Metadaten sowie aus den Datenspezifikationen. Die weiteren INSPIRE Pflichtfelder werden automatisch generiert. Sinnvoll wenn:

  1. Aufwand minimiert werden soll
  2. Keine über den Umfang der INSPIRE Richtlinie hinausgehenden Anforderungen erfüllt werden müssen
Aus den Capabilities veererbte Felder

Wird ein neuer Metadatensatz angelegt, so werden folgende Felder in der Maske vorausgefüllt:

  1. Layer/Featuretype Titel
  2. Layer/Featuretype Abstract
  3. Layer/Featuretype Bbox
Nicht editierbare Informationen

Folgende Informationen werden automatisch aus den Tabellen der Mapbender Datenbank erzeugt und müssen von daher nicht ausgefüllt werden:

  1. Layer/Featuretype Themen - lassen sich aber erweitern
  2. Metadatenkontaktinformationen - werden von der registrierenden Stelle (group) / Person (user) übernommen
INSPIRE Zusatzfelder

Für das europäische Bereichtswesen werden neben den aus Metadaten extrahierbaren Informationen auch noch Angaben zum Grad der Flächendeckung benötigt. Diese sind im Mapbender Datenmodell vorgesehen und können über den Editor erfasst werden:

  1. Covering area
  2. Relevant area

Auswirkungen der Kopplung

Eine vorhandene Koppplung wirkt sich automatisch auf die vom Geoportal abzugebenden Metadaten aus:

  1. Das Geoportal erzeugt automatisch einen ISO19139 Service-Metadatensatz für jeden WMS Layer. (INSPIRE Anforderung)
  2. Für die geharvesteten Metadaten sowie für die über den Metadateneditor selbst erstellten Metadaten werden ISO19139 Dokumente erzeugt.
  3. Die Capabilities Dokumente beinhalten die zugehörigen MetadataURL Tags. (INSPIRE Anforderung)
  4. Die Identifikatoren in den Service-Metadaten und in den Daten-Metadaten sind konsistent. (INSPIRE Anforderung)
  5. In der HTML Metadatendarstellung gibt es unter Eigenschaften eine Liste mit Links auf verknüpfte Daten-Metadatensätze.

Abspeichern der Metadaten

Um die Metadaten zu aktualisieren gibt es unten rechts einen Button Save Metadata.

Schnittstellen zur Abgabe von Daten-Metadaten

Um auf die verknüpften Daten-Metadaten zugreifen zu können, gibt es einen Webservice, der per UUID des Datensatzes aufgerufen werden kann.

Beispielaufruf für ISO19139:

http://www.geoportal.rlp.de/mapbender/php/mod_dataISOMetadata.php?outputFormat=iso19139&id=e9d22d13-e045-f0e0-25cc-1f146d681216

Wenn man diesen mit dem INSPIRE Validator prüfen will reicht es ein &validate=true anzuhängen:

http://www.geoportal.rlp.de/mapbender/php/mod_dataISOMetadata.php?outputFormat=iso19139&id=e9d22d13-e045-f0e0-25cc-1f146d681216&validate=true

Die Schnittstelle funktioniert für alle Metadaten die in der Tabelle mb_metadata abgelegt sind, unabhängig davon ob sie

  • durch den Editor erzeugt,
  • im Capabilities Dokument vorhanden,
  • als Link angereichert oder
  • in die Geoportal Datenbank hochgeladen wurden

Suche nach erzeugten Metadaten in anderen Portalen z. B. im Geoportal-DE

So kann beispielsweise im Geoportal-DE oder Geoportal INSPIRE nach strassennetz oder naturschutzgebiet gesucht werden. Zwei Metadatensätze, die im Geoportal.RLP erfasst wurden, werden ausgegeben.

Darstellung Layer Naturschutzhgebiete im INSPIRE Geoportal
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